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Mi, 12:45 Uhr
09.02.2011

Bürgermeister beim Landrat

Bei der ersten Bürgermeisterberatung in diesem Jahr nannte Landrat Joachim Claus (CDU) heute einige Schwerpunkte für die Arbeit in diesem Jahr. Und das wären?


Ein wichtiges Projekt ist der Antrag auf das Optionsmodell für das Jobcenter. „Ich denke, Ende März, Mitte April sind wir schlauer“, sagte der Landrat mit Blick auf die erwartete Entscheidung vom Land. Vier Thüringer Kreise haben sich als Optionskommune beworben, zwei werden den Zuschlag erhalten. Ein weiteres Vorhaben in diesem Jahr ist zum Beispiel die zukünftige Entwicklung des Abfallwirtschaftszentrums Nentzelsrode.

Außerdem besprach Joachim Claus mit den hauptamtlichen Bürgermeistern und VG-Vorsitzenden die nächsten Schritte im Zensus, für dessen Organisation der Landkreis bereits eine Erhebungsstelle eingerichtet hat. Der Zensus ist eine Volks-, Gebäude- und Wohnungszählung, die die EU für die Mitgliedsländer in diesem Jahr angeordnet an. Um die rund 9.000 Befragungen der Bevölkerung im Landkreis durchzuführen, haben die Zensus-Beauftragten im Landratsamt Kontakt mit den Stadt- und Gemeindeverwaltungen aufgenommen, um Erhebungsbeauftragte zu finden.

Alle Beauftragten werden geschult, bevor die Befragungen am Stichtag 9. Mai starten. Bis Ende Juli soll die Befragung der Bevölkerung abgeschlossen werden. Die Stichprobe dafür legt das Landesamt für Statistik fest. Die örtliche Erhebungsstelle in Nordhausen sitzt in der Grimmelallee 20 im Zimmer 101 und ist telefonisch erreichbar unter 03631/ 911-637.

Ein weiteres Thema der Beratung war die Auszeichnung der Region als Fairtrade-Landkreis und die weiteren Schritte, die daraus folgen. In der gemeinsamen Steuerungsgruppe von Landkreis und Stadt Nordhausen sind auch Ellrich, Bleicherode und Heringen vertreten. Dieses Gremium diskutiert Maßnahmen, wie die Fairtrade-Auszeichnung der Stadt Nordhausen und des Landkreises mit Leben gefüllt werden kann.

Eine Säule ist die Arbeit in Schulen. „Wir fangen mit Grundschulen an, weil wir den Gedanken früh an die Kinder herantragen wollen“, sagte Bernhard Dietrich. Die Projektarbeit u.a. in den Grundschulen in Ellrich, Ilfeld und Heringen wird voraussichtlich im Frühjahr starten. Auch eine Neuauflage des Fairtrade-Hausaufgabenheftes, das die Stadt Nordhausen mit Unterstützung verschiedener Partner im vergangenen Jahr herausgegeben hat, ist ebenso wie Aktionen zur Fairen Woche im September geplant. Ganz aktuell war ein Tipp von Bernhard Dietrich – angesichts der Tatsache, das etwa 80 Prozent der Rosen im deutschen Handel aus Afrika stammen: „Kaufen Sie doch zum Valentinstag Rosen mit dem Fairtrade-Zeichen.“
Autor: nnz

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