Kommentare
liamka
09.02.2011, 13:59 Uhr
früher sagte man
Und wenn Du nicht mehr weiter weisst,dann gründe einen Arbeitskreis.
Mücke=Elefant
Lächerlich und kein gutes Aushängeschild für Nordhausen, wenn manche Bürger immer nur aufbegehren.
Huschke
09.02.2011, 14:28 Uhr
Was will man
Ich kann diese Diskusionen nicht mehr verstehen. Mit Kopfschütteln habe ich schon das Theater um den Standort Sundhausen verfolgt. Nun passiert das selbe in Hesserode. Auf der rinnen Seite wollen alle vom wirtschaftlichen Aufschwung profitieren und Arbeitsplätze in der Region haben, dafür möchte man aber keine Ansiedlung von Gewerbe in der näheren Umgebung haben.
Ich versteh das alles nicht. Ist es vielleicht besser zig Kilometer bis zur Arbeit zu fahren wenn man solch eine Chance in der direkten Nachbarschaft bekommen kann. Ich denke hier läuft in einigen Köpfen etwas schief bzw. gibt es hier profilierungssüchtige Personen, welche den Deckmantel BI für sich nutzen wollen.
darkmoon
09.02.2011, 15:09 Uhr
Frage an liamka
Wohnen Sie in Hesserode, unmittelbar in der Nähe des geplanten Autohofes?
Motte83
09.02.2011, 16:36 Uhr
Egal wie und wo
... will die Bürgerinitiative einen Autohof verhindern. Das heißt also im Klartext: Die BI ist dagegen und weiß noch nicht einmal, wogegen sie genau sind.
Das sind ja tolle Ansätze. Und ich dachte es sei sinnvoll, meinen Kindern beizubringen, erst alle Meinungen zu hören und dann ein Urteil zu bilden. Ich würde auch gerne eine BI gründen: Eine für einen Autohof!
H.Buntfuß
09.02.2011, 16:45 Uhr
BI – Hesserode???
Mich würde einmal interessieren, was das für Personen sind, die in Hesserode eine BI gründen wollen?
Sind das vielleicht sogar die selben Personen die in Hesserode neu gebaut haben, obwohl sie wussten, dass in diesen Bereich die Autobahntrasse lang führen wird und heute nach einer Lärmschutzmauer rufen?
Bodo Schwarzberg
09.02.2011, 17:34 Uhr
Autohof: Nicht zuende gedacht!
Unsere Landschaft ist bereits genug zersiedelt. In Ostdeutschland wurden hunderte Gewerbegebiete erschlossen, die heute noch auf Investoren warten. Wir müssen weg von Fläche und hinein in eine dezentrale, kluge und nachhaltige Witschaftspolitik. Die Zeit des schneller, höher, breiter und weiter muss vorbei sein. Der Platz auf der Erde ist nunmal begrenzt.
Klar brauchen die immer mehr zunehmenden LKW-Massen Autohöfe: Nur nicht bein uns! Das ist opportunistisch: Wohl die meisten, die hier schreiben, werden wohl ungern etwas von ihrem Wohlstand abgeben. Der aber wird nunmal in den LKWs auch zu ihnen gebracht. Wer A sagt mus auch B sagen, wer Wohlstand sagt, muss heute LKW sagen, wer LKW sagt, sagt Autohof.
Die BIs sollten an zwei Fronten kämpfen: An der Beseitigung des Urübels, das den LKW-Boom auslöst, und gegen den Autohof vor ihrer Tür. Sonst wird der Hof, wie wir gerade sehen, nur woanders hin geschoben. Dann aber müssten sie konsequenterweise bereit sein, wieder alle Lebensmittel wie früher auf dem eigenen Grundstück zugewinnen.
Habe ich richtig gedacht? Sind Sie bereit dazu zu dieser Konsequenz? Ich will damit nur sagen, dass der Autohof nur das Erscheinungsbild einer großen Entwicklung ist, gegen die sich aber bisher meines Wissens leider keine Bürgerinitiativen gebildet haben.
liamka
09.02.2011, 19:09 Uhr
Gibt es schone ne BI gegen das geplante
Einkaufszentrum in der Stadt? Wenn nicht, sollte sich dringend mal darum jemand kümmern, BI scheinen ja im Trend zu sein.
Die Argumente (oder Fragen an mich) sind genauso dünn wie aus Sundhausen, soll heissen, man darf hier sehr wohl sagen, man ist für den AH, auch wenn man nicht in Hesserode und Sundhausen wohnt,niemand bekommt diesen AH in seine direkte (10m) Nähe, niemand schaut da über den Tellerrand seines Ortsteiles, alle schreien nur NEIN, ohne wirklich in die Diskussion zu gehen, sie lehnen ab und fertig, erinnert mich ein wenig an Kleinkinder, schwarz oder weiß,kleine Kinder wissen noch nicht, daß es mehrere Farben (Sichtweisen) geben kann.
Totofino
09.02.2011, 19:39 Uhr
Viel Erfolg
Ich wünsche beiden BIis viel Erfolg. Es wird immer Leute geben, die behaupten "man habe keine Chance" und "es ist schon alles entschieden" aber davon dürfen wir uns nicht entmutigen lassen.
Es gibt vom Bundesministerium für Verkehr eine Prognose, wonach 65 LKW-Stellplätze an der BAB 38 in Thüringen benötigt werden, das steht ausser Frage aber bitte an Stellen, wo keine Anwohner darunter leiden, diese Alternativen gibt es sogar im Kreis Nordhausen aber das will ja die Stadt Nordhausen nicht, die Anwohner scheinen ihnen egal zu sein.
Und noch etwas zur Nachhaltigkeit :
Was wird in vielleicht dreißig Jahren sein, benötigt man dann überhaupt noch Autohöfe ? Zu diesem Zeitpunkt werden die Treibstoffe so teuer sein, dass entweder die Bahn die Haupttransportleistung übernimmt (Elektrisch ?) oder wir uns in der Region versorgen, das funktioniert, kennen es doch die Älteren von uns noch aus eigener DDR-Erfahrung, vielleicht gibt es dann keine zehn Sorten Butter nur noch drei, aber es geht auch. Vielleicht gibt es dann wieder eine Molkerei, einen Schlachthof und eine Brauerei im Kreis Nordhausen (und Arbeitsplätze !), das alles ist nämlich verschwunden und wird jetzt kilometerweit herangekarrt.
Und Engpässe würde es aufgrund der Marktwirtschaft nicht geben wie in der DDR.
76er
09.02.2011, 20:05 Uhr
Warum eigentlich keine Autohof ?
Was spricht gegen Hesserode ?
Ich finde bis auf den langen Anfahrtsweg von der Abfahrt, spricht vieles für Hesserode. Ein schon bestehendes Gewerbegebiet, Sichtbarkeit von der A38 aus Richtung Göttingen. Auch die B243 wird mit angeschlossen, wenn das Autobahndreieck mal fertig ist.
Wo ist die Angst ? LKw Verkehr durch Hesserode ? Kann man unterbinden, wenn man die Ortsdurchfahrt von Werther am Ortseingangschild in Hesserode für LKws sperrt. Und in Hesserode die Strasse Richtung Werther. An und Abfahrt erfolgt dann immer über Werther Kreuzung B80.
Lärm ? wird nicht lauter sein als der jetzige Lärm von der Autobahn.
Was bringt der AH ?
Arbeitsplätze wenn auch nicht viele, Steuereinahmen, Aufträge für die Unternehmen in der Region.
Ein Autohof wird aus einer Tankstelle mit Shop, einen großen Parkplatz, einer Waschanlage, einem Restaurtant, event. einer Werkstatt und einem Motel/Hotel bestehen. Vielleicht noch eine Spielothek.
Die in anderen Beiträgen befürchtete Ansiedlung der Erotikbranche kann man von Amt wegen unterbinden. Die große Mehrzahl aller AH in Deutschland hat keine Erotikbranche. Und wenn gehören die aber nicht zum Autohof.
heim_werker
09.02.2011, 20:22 Uhr
Logix /von heim_werker
Wenn Sie möchten, können Sie doch eine BI für einen AH gründen. Vielleicht finden Sie Personen, die Lärm und Dieselgestank genießen. Bei einer Kapazität von 80 LKW wird über 24Std Abgasgestank und Motorenlärm die Begleiterscheinung sein. Weiter ist es töricht anzunehmen, daß die LKW die beispielsweise Richtung Osterode wollen vom Autohof zurück auf die Autobahn fahren. Sie werden den kurzen Weg durch den Ort nehmen.
Da die Polizei es bisher nicht fertigbrachte das Verkehrsverbot durchzusetzen, bezweifle ich, daß sich der Zustand ändert. Wenn das erste Kind überfahren ist, werden auch Sie anders denken. Es gibt noch viele andere Gründe, die gegen einen AH so nah an einer Ortschaft sprechen, würde aber den Rahmen des Kommentars sprengen.
Klappsrobert
09.02.2011, 20:24 Uhr
Rufe Teddybär 14
Hallo zusammen, ich werde morgen, wenn ich wieder auf Tour bin mein CB-Gerät einschalten und die Kollegen, die Lebensmittel und Wohlstandsgüter auch in diese Region bringen, mal fragen, ob wir nicht mal in Hesserode oder Sundhausen unsere Pause, die ja zwingend vorgeschrieben sind, verbringen sollten.
Schließlich ist es unser Job, die Güter zu befördern und die Regeln einzuhalten. Das wird sicher ein Riesenspaß, am Straßenrand in den Orten zu stehen, die Kühlaggregate laufen zu lassen und morgens um 4 Uhr weiter zu fahren.
Laßt mal die Kirche im Dorf. Es gibt heutzutage ganz andere Probleme. Fragt mal die Nordhäuser, was sie von Schweinezucht halten.............
Bis neulich mal in Sundhausen oder Hesserode!
Retupmoc
10.02.2011, 08:02 Uhr
Teddybär 1-4
hatte bestimmt etwas mehr Verstand. Wenn ich den Kommentar von klappsrobert lese kommt es mir hoch. Fisch63 hat völlig recht. Viele von den LKW - Fahrern sitzen auf dem Bock um sinnlose Transporte zu fahren. Warum müssen wir Butter aus dem Allgäu in unseren Geschäften haben? Oder Äpfel aus Schweden? Haben wir diese Sachen nicht selbst, können wir Sie nicht produzieren?
Ja gut, es müssen ja die Waren aus dem gelobten Land sein, die tagelang durch Europa gekarrt werden. In die andere Richtung funktioniert das übrigens nicht. Ich wette 10000: 1 das Sie in keiner Kaufhöhle im Ruhrgebiet auch nur eine Scheibe Thüringer Butter zu kaufen bekommen. Ich bin deshalb dafür, das die LKW ihre Standplätze dort bekommen, wo ihr Bestimmungsziel ist.
Sollen die Superreichen Diskountbesitzer sich doch einen Kopf machen. Ah ja und gestern Abend konnte ich mit nacheinander von den Fahrkünsten ihrer Kollegen ein Bild machen. Erst gab es drei Elefantenrennen auf dem Abschnitt zwischen Berga und Heringen mit Tempo 80 und einer anschließennden Schlange an PKWS und eine halbe Stunde später truckerte ein LKW mit 30 !!!! ab Buchholz vor einer dann ca. 50 PKW fassenden Schlange bis Nordhausen. Meine Fahrzeit Buchholz - Nordhausen : 13 Minuten! Danke dafür.
Fazit: Der Autohof ist weder in Sundhausen noch in Hesserode erwünscht. Brummi bleib zuhause! Bringen Sie Ihre Wohlstandsgüter dahin wo sie herkommen, @ klappsrobert!
darkmoon
10.02.2011, 08:35 Uhr
Stichwort Kinder
Einkaufsmärkte gibt es genug in Nordhausen.
Aber wie sieht es eigentlich mit einer Einrichtung für Familien aus?
Wenn Familien z. Bsp. Schlittschuh laufen möchten, müssen sie entweder nach Bad Sachsa oder Braunlage, ins Spaßbad entweder auch nach Bad Sachsa oder Bad Lauterberg. Oder im Winter in einen Indoor Spielplatz müssen Familien bis Thale fahren.
Ich glaube, die Hesseröder hätten nichts dagegen, wenn statt eines AH ein schöner Indoor- Spielplatz dort entstehen würde. Leider hat dieses Land nicht so viel für Kinder übrig, dass sieht man jeden Abend im Fernsehen. Sehr schade, denn Kinder sind unsere Zukunft.
Vielleicht sollten Frau Rinke & Co. mal über so etwas nachdenken. ich glaube nämlich nicht, dass die Damen und Herren von der Stadt begeistert wären, wenn in ihrer unmittelbaren Nähe ein AH entstehen würde.
Und wer im Internet mal den Namen "Mirko Schüring" eingibt, erfährt doch einiges über diesen Herrn, der den AH bauen will. Nicht das eines Tages die "Braunen" hier einmarschierenn und für Ordnung sorgen.
kein nordhäuser
10.02.2011, 10:21 Uhr
seit doch froh
ich währe froh wenn der autohof kommen würde macht ihn doch an die ausfahr heringen es würden arbeitsplätze entstehen ,und wenn das nicht im intresse der sundhäuser ist die sich wegen ein bisschen abgas aufregen der ihr pech dann soll es weiterhin dort nach schweinestall riechen das soll keine beleidigung sein sondern nur die wahrheit ,nicht das bald aufkleber entstehen "keine komentare bei nnz" und das auch an den hoftoren zu lesen ist .
arnLe
10.02.2011, 11:06 Uhr
Noch viel mehr Fronten ...
Puuuh - da gerät aber gerade einiges durcheinander!
Autohöfe in Sundhausen und Hesserode, Butter aus Bayern, Neonazis in Brandenburg, spielende Kinder auf LKW-Parkplätzen, Ruhezeiten für Trucker, Schlittschuhlaufen in Bad Sachsa, ...
Bei dieser Investition und diesem Investor sollte man aufpassen, dass nicht eines Tages ein Kernkraftwerk vor den Toren Nordhausens steht. Zumindest hätten dann die Bürgerinitiativen eine sinnvolle Aufgabe ... !
Retupmoc
10.02.2011, 11:18 Uhr
Sollte Darkmoon recht haben,
und der genannte Herr wirklich mit dem aus dem Internet übereinstimmen verbietet sich mit diesen Investor von vornherein eine Zusammenarbeit mit der Stadt Nordhausen. Ich habe gegoogelt und kann es nur jedem empfehlen sich ein eigenes Bild zu machen.
Hesseröder
12.02.2011, 20:14 Uhr
Autohof hoffendlich nach Hesserode
Ich bin der Meinung das der Rest der Menschheit wissen sollte das es in Hesserode sehr viele Bürger gibt die für den Autohof sind.
Den zurzeit ist unser Industriegebiet das teuerste Hundeklo des ganzen Freistades, und das muss sich ändern
darkmoon
13.02.2011, 09:17 Uhr
Hesseröder
Wie kleingeistig Ihr Kommentar. Es gibt viele Hesseröder, die zwar kein teures "Hundeklo" aber auch keinen AUtohof haben wollen. Viele Menschen denken heute noch von der Tapete bis zur Wand. Es ist doch nichts dagegen einzuwenden, dass ein Autohof gebaut werden soll, aber nicht in Hesserode.
Wenn erst einmal ein Mensch oder Kind umgefahren wurde oder Hesserode als "Wildparkplatz" für die LKW genutzt werden, die keinen Standplatz mehr bekommen, Ihren Müll abladen usw., dann brauch keiner von den Leuten zu schreien, die jetzt für den AH sind.
Man sollte schon mal etwas weiter denken, aber Sie sind sicher auch so einer, denen die Kinder egal sind, Hauptsache das eigene Ego wird befriedigt. Herzlichen Glückwunsch zu so viel Bl.......
heim_werker
13.02.2011, 18:23 Uhr
Gewerbegebiet
Ich denke, daß hier etwas klargestellt werden muß. Es hat kein Hesseröder etwas gegen die Ansiedelung von Gewerbe,dh. zb. produzierendes Gewerbe wie etwa Werkzeugbau, Tischlerei ,Handwerk oder ähnliches. Dafür werden Gewerbegebiete angelegt.
Es kann aber nicht sein, daß die Fehlinvestition früherer Jahre hier zum Nachteil der Bürger korrigiert werden soll. Sicher ist den Hesserödern, die weitab vom Schuß wohnen egal was gebaut wird, hauptsache es ist nicht vor der eigenen Haustür.
Über viele Jahre stand das Autohaus Siegert leer, wurde zum Spielplatz von Jugendlichen und zur Müllablade. Warum hat sich in den Jahren niemand um die Ansiedelung von neuen produzierenden Gewerbe bemüht? Heute, weil Sundhausen verständlicherweise nicht nur auf Grund der Proteste nicht mehr aktuell ist, hat man schnell auf Hesserode zurückgegriffen.
Damit gehen die Steuereinnahmen der Stadt Nordhausen nicht verloren. Die Lebensqualität der Bewohner spielt keine Rolle. Hauptsache die Kasse stimmt. So ist nun mal die Politik.
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