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Di, 12:59 Uhr
15.02.2011

IHK wirbt für Ausbildungsberufe

Mit der Imagekampagne „Berufe mit Zukunft“ warb die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt heute Morgen an der Petersbergschule für Jobs, in denen derzeit jugendlicher Nachwuchs gesucht wird. Das Publikum setzte sich aus Schülern der 10. Klasse der Staatlichen Regelschule zusammen. Von der Kampagnenvorstellung berichtet Tobias Wendehost...

Für Ausbildung geworben (Foto: T. Wendehost) Für Ausbildung geworben (Foto: T. Wendehost)

Die IHK wirbt derzeit mit der Imagekampagne „Berufe mit Zukunft“ an Thüringer Schulen für Tätigkeitsbereiche mit einem Nachwuchsmangel. Heute stellte die Kammer ihre Kampagne auch an der Petersbergschule vor. Neben dem Vizepräsidenten der IHK, Ulrich Schlegel, erläuterte der Leiter des Regionalen Servicecenters der IHK, Udo Rockmann, neun ausgewählte Berufsfelder in denen derzeit ein Mangel an Auszubildenden herrscht.

Die Schulleiterin der Petersbergschule, Sabine Schröder, hatte sich dafür eingesetzt, dass die IHK auch an ihre Schule für die gewählten Berufsfelder wirbt. Unter den Zuhörern waren daher Schüler der Klassenstufen 9 und 10, die in absehbarer Zukunft eine Ausbildung beginnen werden.

„Jugendliche haben derzeit so gute Ausbildungschancen wie lange nicht mehr“, betont Udo Rockmann einleitend. Da die Wirtschaft einen konjunkturellen Aufschwung erlebt und der demografische Wandel einschlägt, bestehe ein erhöhter Bedarf an jungen und qualifizierten Fachkräften. In ihrer kurzen Präsentation wiesen die Vertreter der IHK vor allem auf die Gründe für den Fachkräftemangel hin.

„Eine Hauptursache des fehlenden Fachkräftenachwuchses ist die mangelnde Kenntnis der Jugendlichen über ihre beruflichen Möglichkeiten“, so Ulrich Schlegel. Der Vizepräsident der Erfurter IHK ist Geschäftsführer des gleichnamigen Dämmstoffhandels Nordhausen. Auch in seiner Branche herrscht ein Mangel an qualifizierten Arbeitern. „Leider haben viele Berufe ein schlechtes Image, welches nicht der Realität entspricht. Es ist daher wichtig, junge Leute über ihre Möglichkeiten aufzuklären.“

Um das Image der betroffenen Berufsfelder zu verbessern, konzentriert sich die IHK auf neun ausgewählte Tätigkeitsbereiche. Darunter befinden sich Berufe wie Mechatroniker, Verfahrensmechaniker oder Restaurantfachkräfte. Ein weiteres Problem bei der Ausbildung von Fachkräften komme schließlich noch hinzu, so Udo Rockmann. „Die Quote von Ausbildungsabbrechern liegt immer noch bei rund 20%. Viele Jugendliche merken erst nach einem halben Jahr, dass der gewählte Beruf nicht ihren Vorstellungen entspricht.“

Damit sich die Situation in den kommenden Jahren verbessert, möchte die IHK das Interesse für die verschiedenen Berufe wecken und Vorurteile gegenüber bestimmten Branchen abbauen. Wer sich für die angesprochenen Jobs interessiere, kann sich auf der Homepage der IHK Erfurt über die einzelnen Berufsfelder informieren. Zudem sind hier 45 regionale Unternehmen aufgelistet, die Ausbildungsplätze anbieten.
Tobias Wendehost

Einen weiteren Beitrag von der heutigen Eröffnung der IHK-Image-Kampagne gibt es auch bei nnz-tv.
Autor: nnz

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