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Fr, 12:05 Uhr
18.03.2011

Mahnwachen – auch in Nordhausen

Tief betroffen von der vielgestaltigen Katastrophe in Japan und überdies angetrieben von dem unerschütterlichen Willen, vereint dafür einzutreten, dass die (plötzlich doch nicht mehr so sicheren) 17 Atomkraftwerke in der Bundesrepublik endlich abgeschaltet werden, rufen zahlreiche Organisationen zu einer Mahnwache in Nordhausen auf. Hier die Details.


Am kommenden Montag (21. März), von 18:00 Uhr bis 18:30 Uhr sollen in möglichst vielen Orten Deutschlands auf zentralen Plätzen Menschen zu Mahnwachen zusammenzukommen. Am zurückliegenden Montag hatten bereits in mehr als 450 Orten deutschlandweit Mahnwachen stattgefunden, an denen sich, laut Angaben von .ausgestrahlt, mehr als 110 000 Menschen beteiligten. Ziel war bzw. ist es dabei, ein Zeichen der Solidarität mit den zahllosen Betroffenen der Katastrophe in Japan zu setzen und den Druck auf die Bundesregierung weiter zu erhöhen, sofort und dauerhaft aus der Atomenergie auszusteigen (nicht nur für einen wahltaktisch motivierten Zeitraum von drei Montaten)!

Auch Nordhausen wird sich am Montag ab 18 Uhr in den bundesweiten Reigen der Mahnenden und Wachenden einreihen. Rings um den Verkehrskreisel zwischen dem „Nordbrand-Mammut“ und dem Sankt-Jakob-Haus (Rautenstraße/Neustadtstraße) sind alle Interessierten dazu eingeladen, sich hierfür zu einer Mahnwache einzufinden – das Mitbringen von Kerzen, Transparenten, Plakaten und anderen kreativen Ausdrucksformen wird erbeten.

Die Mahnwache soll durch Redebeiträge sowie Symbole des Gedenkens und die Einforderung einer verantwortungsbewussten Energiepolitik, ein deutliches Zeichen für eine Rückbesinnung auf den Grundgesetz-Artikel §20a setzen. In diesem heißt es: „Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen [..]“. Bei gewissenhafter Betrachtung (wie sie eigentlich bereits bei der Ausarbeitung des Energiekonzepts der Bundesregierung geboten gewesen wäre) kann man aus diesem ableiten: Grundgesetz einhalten – Atomkraftwerke abschalten!

Weitere Informationen erhält man bspw. auf der Internetseite www.ausgestrahlt.de; als Kontaktadresse steht das elektronische Postfach von go.fair@yahoo.de zur Verfügung.
Autor: nnz

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