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Di, 07:01 Uhr
12.04.2011

nnz-Forum: Spaziergänge ...

Auch in der vergangenen Woche waren wieder Bürger in Sundhausen am Kirchplatz, um für einen geeigneten Standort eines Autohofes einzutreten, der eigentlich direkt am Ort Sundhausen entstehen soll. Vieler Sundhäuser waren in der Sitzung des Hauptausschusses anwesend und brachten von dort einige Neuigkeiten mit.

Spaziergänge (Foto: privat) Spaziergänge (Foto: privat)

Am Mittwoch nächster Woche (20. April) wird hoffentlich der Stadtrat zur Einstellung des Verfahrens einen Beschluss fassen. Oder wird er dagegen und damit gegen die Mehrheit der Sundhäuser entscheide? In den einzelnen Fraktionen (nimmt man die Bündnisgrünen aus) herrscht offenbar noch immer kein einheitliches Bild. Alle Argumente der betroffenen Bürger liegen seit Monaten auf dem Tisch: Erhaltung des dörflichen Charakters, kein weiterer Lärm, keine weiteren Abgase zu den vorhandenen Emissionen der Autobahn für den in der Hauptwindrichtung liegenden Ort, Nutzung vorhandener - von Wohngebieten entfernter - Gewerbeflächen wo keine Beeinträchtigung eintritt – wie in Sundhausen, Beachtung des Grundsatzes der Nachhaltigkeit, Achtung des Mehrheitswillens der Sundhäuser ...

Insofern könnte der Spaziergang diesen Donnerstag ein besonderer werden, ... vielleicht wird es der letzte. Verantwortungsträger der Stadt mahnten im Hauptausschuß, man solle nun endlich eine Entscheidung herbeiführen, da man alles andere den Sundhäusern nicht länger zumuten könne. Diese sehen dem kommenden Mittwoch mit gemischten Gefühlen entgegen – zu lange schon zieht sich die Diskussion hin. Sie sind die Betroffenen, ihr Ortsteilrat hat bereits einstimmig für die Einstellung gestimmt. Kosten entstehen der Stadt in diesem Falle nicht.

Einige Besonderheiten hat die aktuelle Situation: Zum einen hat man den Aufstellungsbeschluß im Jahre 2002 mit Sicherheit in den besten Absichten auch für den Ort Sundhausen gefaßt, nun aber ist durch die durchgängige Befahrbarkeit der A 38 eine Situation eingetreten, die den Menschen sehr deutlich vor Augen führt, welche Beeinträchtigungen durch deren Emissionen der Ort eigentlich schon jetzt zu tragen hat, jede weitere Belastung ist daher zu vermeiden. Das gilt natürlich insbesondere im Lichte dessen, da sich einige Gemeinden im Landkreis für eine eben solche Ansiedlung eines Autohofes interessieren.

Es wäre bei Nutzung eben dieser Standorte also sowohl eine Entscheidung im Sinne der Kraftfahrer, der betroffenen Menschen im Ort, der Wirtschaft in der Region und vor allem im Sinne von ehrlicher Demokratie, Ökologie, Ökonomie und Nachhaltigkeit möglich. Die Sundhäuser jedenfalls setzen großes Vertrauen in die von ihnen gewählten Stadträte.
Bürgerinitiative Sundhausen
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
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