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Do, 14:38 Uhr
28.04.2011

nnz-Forum: Tot-Schlag-Argument

Die nnz hatte heute mit dem Geschäftsführer der Energieversorgung Nordhausen zum möglichen und machbaren Atomausstieg gesprochen, Aber auch zu den notwendigen Konsequenzen. Dazu ein Statement im Forum der nnz...


Es gibt so Tot-Schlag-Argumente, die einem informierten Menschen nicht über die Lippen oder aus der Feder fließen sollten. Das letzte, auf 30 - 50 Cent Strompreis setzende Argument des Beitrages ist emotionaler gefärbt und zeugt von persönlicher emotionaler Beteiligung, wie nicht einmal wir am Montag sie vermitteln können.

Jeder aus der sachlichsten Ecke und jede und jeder, die den Vortrag von Victor Wesselak und Kollegen in der FH verfolgten, sahen eine äußerst sachliche Darstellung unterschiedlichster Szenarien, deren Preisentwicklung nichts mit derart abstrusen Andeutungen gemein hat.

Aber statt einer sich auf der Preisschiene betont bevölkerungsnah formulierten Verantwortungshaltung die Steigbügel zu liefern, wäre eine lokalpatriotische Formulierung eines Forschungsauftrages und damit eine Studie gefragt, die von einem relativ unabhängigen FH-RET Bereich das Umstiegsszenario berechnen lässt. Dann, lieber Peter-Stefan Greiner, kann die emotionale und arbeitsmarktpolitische und regionalstrategische Energieversorgungsrichtung bestimmt werden.

Bitte den Text über den Unterschriftensammlungen so lesen, denn er ist eine Solidaritätserklärung mit einem regionalen Energieversorger, dessen Anstrengungen über das Maß geschlossener Verträge und aktuell zu beschließender Endfassungen neuer, langfristiger Lieferverträge für Energie genau dies noch einmal in Frage und auf den Prüfstand der Gefährdungen stellen sollte.

Fragen sollten sich all jene lassen, die diese Karten nicht auf den Tisch legen - dann können wir über alle regionalen Zusammenhänge sprechen und auch über Trägheitsgesetze nach Katastrophen, die so weit weg passieren.
Peter Kube, Nordhausen
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
denk-mal
28.04.2011, 18:28 Uhr
ENERGIEPOLITIK ?
mal nur so ganz neben bei, sicherlich sind kernkraftwerke nicht die idealste variante, aber wenn deutschland den atomenergieaussieg ohne seine nachbarn macht, bleibt die gefahr präsent. atomstrom aus frankreich oder der tchechei, die aussetzung einer eventuellen gefahr bleibt für deutschland als nachbar weiter real vorhanden.
mal so ganz nebenbei, das uran reicht eh nicht mehr lang - die vorkommen sind weitestgehend erschöpft das abschalten kommt so wie so, nur für die ungeduldigen eben nicht früh genug.
ein vernünftiger und vor allem machbarer umbau der energiegewinnung, ist die langfristigere lösung.
Chefkoch
28.04.2011, 20:05 Uhr
Uran reicht noch lange, zu lange
Liebes denk-mal! Entgegen Ihrer Aussage reichen die bekannten Uranvorräte bei der augenblicklichen Technologie noch gut 100 Jahre. Eine mögliche Informationsquelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,707639,00.html

Rein statistisch nach der Zahl der bisherigen Super-GAU-Vorfälle gesehen, bekommen wir bis dahin noch 4 Tschernobyl/Fukushimas. Die Statistiker mögen sich ausrechnen, wie hoch da unsere Überlebenschancen noch sind.
Wolfi65
28.04.2011, 23:51 Uhr
Schön!
Ja,Ja! Man könnte und man müßte! Erzählen Sie das den Strahlenopfern in Weissru0land und der Ukraine! Jedes Jahr steigen die Krebsopfer an, weil die Radioaktivität in den betroffenen Gebieten permanent ansteigt und die Bevölkerung krank macht!

Junge Menschen sterben an Schilddrüsenkrebs und oder Blutkrebs, weil hinter jeder Ecke im Wald und in der Heide der Tod lauert.. Ich schäme mich für Euch und entschuldige mich bei den Opfern!
Atomkraft, nein Danke!
Wolfi65
29.04.2011, 00:56 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
Quietschferkel
29.04.2011, 07:50 Uhr
@Chefkoch
Ich muss Sie leider etwas korrigieren, wir werden rechnerisch noch 4 OFFIZIELLE Tschernobyl/Fukushimas erleben. Nur wie man so langsam erfährt sind das ja nur die Katastrophen die sich nicht verschweigen/vertuschen/verharmlosen ließen.

Schätze insgesamt werden sicher mehr als 10 Störfälle ehr hinkommen, zumal ja die Laufzeiten immer wieder verlängert werden, und die Teile ja nicht, wie nen guter Wein, von Jahr zu Jahr besser werden, je älter sie sind.
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