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Mo, 16:37 Uhr
02.05.2011

Einzug in Krimderode

Die Kinder und Lehrer der evangelischen Grundschule hatten heute ihren ersten Schultag in der sanierten Schule in Nordhausen-Krimderode. Hier die Einzelheiten...


Rund ein Jahr hatten die Umbau- und Ausbauarbeiten gedauert. In der Zeit waren die 80 Schülerinnen und Schüler von sieben Pädagogen, drei Erzieherinnen sowie zwei weiteren MitarbeiterInnen in Niedersachswerfen unterrichtet worden. Etwa 1,6 Millionen Euro hat der Umbau in Krimderode gekostet.

Die neuen Klassenräume sind jetzt mit modernster Technik ausgestattet, sind hell und freundlich ausgestaltet. Die Schule bietet damit auch jede Menge Platz für die Betreuung der Kinder nach dem eigentlichen Unterricht, berichtet Schulleiterin Lysann Voigt-Huhnstock der nnz.

Die Zukunft der evangelischen Grundschule stand im Jahr 2004 schon einmal auf der Kippe, damals beschlossen die Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen und die Evangelisch-Lutherische Kirche in Thüringen die Schule zu schließen. Es sei keine Möglichkeit einer weiteren Finanzierung gegeben. In Nordhausen hatten sich kommunale Politiker, ein gegründeter Förderverein und vor allem viele Bürger für den Erhalt der Grundschule ausgesprochen. Mit Erfolg. Der jetzt abgeschlossene Umzug soll mit einer Festwoche gefeiert werden, die bis zum Samstag andauern wird.
Autor: nnz

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