eic kyf msh nnz uhz tv nt
Mi, 06:36 Uhr
04.05.2011

nnz-Forum: Atomgegner

Am Montag trafen sie sich wieder an gewohnter Stelle zur Mahnwache gegen die Atomkraftwerke. Auch ein Leser der nnz war dabei...


Sie sind zwar nicht mehr so zahlreich, aber um so entschlossener weiter zu machen. Ihnen allen ist bewusst, dass sie mit ein, zwei Demos nichts erreichen werden, sie stellen sich auf einen langen Kampf ein. Sie werden einen sehr langen Atem benötigen, um gegen die Regierenden und die sehr starke Atomlobby etwas zu erreichen.

Einen sehr guten Anfang machte DIE LINKE, sie stellte einen Antrag im Stadtrat. Der Stadtrat der Stadt Nordhausen möge beschließen: „Die Stadträte, die Aufsichtsratsmitglieder der EVN (Energieversorgung Nordhausen) GmbH sind, werden aufgefordert, sich in dem entsprechenden Gremium dafür einzusetzen, dass die EVN als Hauptversorger für Strom in unserer Stadt, keinen Atomstrom (derzeit ca. 6,4%) mehr einkauft.“

In der Begründung heißt es: „Die Ereignisse in Japan sprechen für sich. Ein Großteil der deutschen Bevölkerung spricht sich gegen Strom aus Kernkraftwerken aus. DIE LINKE hat sich im Zusammenwirken mit anderen politischen und außerparlamentarischen Kräften immer für einen zügigen Ausstieg aus der Atomenergie eingesetzt, alternativen Energien den Vorzug eingeräumt. Nordhausen war schon oft Vorreiter für neuartige Projekte (Stadt des Friedens, Fair-Trade-Stadt......) In diesen Zusammenhang sollten wir es wieder sein, im Interesse der menschlichen Zukunft unserer Natur.“

Frau Ursula Burkhardt als GRÜNE Stadträtin, hat es sehr bedauert, dass dieser Antrag nicht von ihrer Partei eingereicht wurde. Sie sicherte aber volle Unterstützung bei der Umsetzung zu. Wenn ich richtig informiert bin, stimmte der Stadtrat dem Antrag zu. Ich höre jetzt schon die großen Energieexperten mit Ihrer Panikmache, der Strompreis würde im Fall eines Ausstiegs drastisch ansteigen. Das Einzige, worum sich die Energieversorger sorgen sind ihre Gewinne.

Andere Experten haben nachgewiesen, dass sich der Strompreis um 0,9 Cent erhöhen würde, aber so etwas wollen die Lobbyisten nicht war haben. Zum Schluss wieder das Zitat. „Politiker hoffen stets auf die Verlässlichkeit der Vergesslichkeit“
Harald Buntfuß, Nordhausen
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)