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Di, 06:52 Uhr
17.05.2011

Saison ist Geschichte

Die Saison in der Thüringenliga der Männer ist Geschichte. Der letzte Spieltag am vergangenen Wochenende wird jedoch noch ein schmerzliches Nachspiel haben. Sorgte doch der Thüringer HC für einen Eklat in Sonneberg.


Die Männer vom THC zogen es vor, die erste Deutsche Meisterschaft ihrer Vereinsgeschichte mit den Frauen zu feiern. Den Damen vom THC dafür auch aus dem Südharz einen herzlichen Glückwunsch für die grandiose Leistung. In Sonneberg warteten hingegen über 400 Handballfans auf ein Saisonfinale, im Kampf um Platz drei. Die Gastgeber haben eigens dafür viel auf die Beine gestellt. Im Handball Forum Thüringen (www.netzwerk7.de) äußerten sich die Sonneberger enttäuscht über das Verhalten des Thüringer HC.

Die Nordhäuser hatten da ganz andere Probleme. Sie mussten beim bereits feststehenden zweitplatzierten Goldbach/Hochheim Farbe bekennen. Eine Hürde, die nicht nur Respekt fordert. Von diesem war jedoch zu Beginn der Partie wenig zu spüren. Der Südharzexpress setzte sich in Bewegung und überrannte die Hausherren anfänglich mit 3:0. Auch der Anschlusstreffer zum 4:1 der Nessetaler konnte die Fahrt nicht stoppen. Bis auf 6:2 enteilte der NSV dem Favoriten.

Das war dann doch zu viel für den Ligaprimus. Sie erwachten und übernahmen sofort die Initiative. Während die Südharzer mit massiven Getriebeproblemen zu kämpfen hatten, verringerte sich ihr Vorsprung von Minute zu Minute. Beim Stand von 6:6 wechselte das Kommando und das Zepter der Partie endgültig. Zwar konnte der NSV beim 8:7 noch einmal die Führung erobern, diese aber nicht lange halten. Bis zur Halbzeit waren die Spielanteile noch recht ausgeglichen, mit leichtem Vorteil Goldbach/Hochheim. Beim Stand von 13:11 für die Hausherren wurden die Seiten gewechselt.

Im zweiten Spielabschnitt zeigten die Hausherren ihr wahres Leistungsvermögen. Sie legten im ICE Tempo vor, während Südharzexpress mit massiven Problemen zu kämpfen hatte. Es waren die altbekannten, der Leistungsabfall im zweiten Durchgang unübersehbar. Am Ende siegten die Nessetaler standesgemäß mit 35:25 und revanchierten sich nebenbei für die Hinspielniederlage.

Trotz der vielleicht etwas zu hohen Niederlage kein Grund zur Traurigkeit. Die Südharzer hatten den Klassenerhalt, auch bei einer erhöhten Anzahl an Absteigern, geschafft. Die Ergebnisse aus den anderen Hallen untermauerten dies. Da Suhl/Goldlauter in Erfurt verlor und der THC die Punkte verschenkte, blieb noch die Partie Behringen/Sonneborn gegen den ThSV Eisenach. Da die Bundesligareserve in Behringen patzte konnten diese den NSV noch vom Rang neun verdrängen.

Sören Ahlert/ Kay Näther/ Stefan Fuhrmann 5/ Christian Müller 2/ Andreas Ramonat 2/ Thomas Riemekasten 4/ Sebastian Kreutz 7/ Christian Flötling 1/ Mathias Thiele 2/ Marco Holznagel/ Michael Spieß 2
Frank Ollech
Autor: nnz

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