Do, 12:10 Uhr
19.05.2011
Weitere Empörungen
Über die wiederholte Attacke gegen das Mahnmal auf dem Nordhäuser Ehrenfriedhof zeigen sich weitere Politiker der Region empört. Die Landtagsabgeordnete setzen auf starkes Zeichen der Zivilgesellschaft...
Die Mitglieder des Thüringer Landtags Birgit Keller (DIE LINKE), Franka Hitzing (FDP), Dr. Klaus Zeh (CDU), Egon Primas (CDU) und Dirk Adams (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) zeigen sich empört über die wiederholte Schändung des Mahnmals für die Opfer des Faschismus und der Kriege am Stresemannring in Nordhausen. In der Nacht zum Mittwoch hatte es einen Angriff gegeben, der bereits das zweite Ereignis dieser Art innerhalb kürzester Zeit ist.
"Wir Landtagsabgeordnete, die sich mit Nordhausen verbunden fühlen, sehen in Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit die höchsten Güter unserer Gesellschaft. Sie sind die Grundsubstanz eines friedlichen Lebens im 21. Jahrhundert, in Deutschland und in Nordhausen. Dagegen lehnen wir Fremdenhass und Rassismus entschieden ab. Die Leugnung und Bagatellisierung der Verbrechen während des Nationalsozialismus offen vorgetragen oder bei Nacht sind für uns nicht hinnehmbar", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Landtagsabgeordneten.
Autor: nnzDie Mitglieder des Thüringer Landtags Birgit Keller (DIE LINKE), Franka Hitzing (FDP), Dr. Klaus Zeh (CDU), Egon Primas (CDU) und Dirk Adams (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) zeigen sich empört über die wiederholte Schändung des Mahnmals für die Opfer des Faschismus und der Kriege am Stresemannring in Nordhausen. In der Nacht zum Mittwoch hatte es einen Angriff gegeben, der bereits das zweite Ereignis dieser Art innerhalb kürzester Zeit ist.
"Wir Landtagsabgeordnete, die sich mit Nordhausen verbunden fühlen, sehen in Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit die höchsten Güter unserer Gesellschaft. Sie sind die Grundsubstanz eines friedlichen Lebens im 21. Jahrhundert, in Deutschland und in Nordhausen. Dagegen lehnen wir Fremdenhass und Rassismus entschieden ab. Die Leugnung und Bagatellisierung der Verbrechen während des Nationalsozialismus offen vorgetragen oder bei Nacht sind für uns nicht hinnehmbar", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Landtagsabgeordneten.


