So, 19:56 Uhr
22.05.2011
Entscheidung ist gefallen
Die erste Entscheidung im Kampf um die Landeskrone bei den 11/12 jährigen ist gefallen. Am Sonntag spielten die Mädchen in Schlotheim ihre Meisterschaft aus. Der NSV, erstmals bei den Mädchen am Start, erzielte eine hervorragende Platzierung.
Mit gemischten Gefühlen machte sich der NSV zur Landesmeisterschaft der weiblichen Jugend D (11/12 Jahre) auf. Sie stellten mit Abstand das jüngste Team im gesamten Starterfeld. In der Verbandsliga wurden die fünf Spielerinnen der D-Jugend vom jüngeren Jahrgang unterstützt. Auf Anhieb belegten sie den zweiten Platz und Qualifizierten sich für das Landesfinale.
Das Ziel war dabei klar gesteckt. Die Südharzer wollten sich einen Überblick über die Leistungsstärke dieser Altersklasse machen und vielleicht die eine oder andere Mannschaft etwas ärgeren.
Dies bekam gleich im ersten Spiel Werratal zu spüren. Die Südharzer erkämpften sich mit einem 14:14 Endstand ihren ersten Punkt. In der zweiten Begegnung mussten sie dem späteren Landesmeister Hermsdorf mit 16:10 den Vortritt lassen, hinterließen aber eine gute spielerische Visitenkarte.
Da nach der Vorrunde der NSV und Werratal punktgleich waren, musste ein Penaltywerfen über den Einzug in die Runde der letzten Vier entscheiden. Diesmal zeigten die Schützlinge von Alfons Jarmuszewski und Ivon Weise keine Nerven und verwandelten alle 5 Würfe. Werratal hingegen patzte und musste zusehen wie der NSV in die Runde der besten Vier vordrang.
Eigentlich waren die Ziele mehr als übererfüllt, doch nun wollte man mehr. Jedoch waren die Grenzen klar abgesteckt. Während die Südharzerinnen im technischen Bereich punkten konnten, war die Kraftfrage am Ende ausschlaggebend. Dies zeigte der unglückliche Auftakt gegen Behringen/Sonneborn. Mit 10:11 setzte sich die Spielgemeinschaft, Dank größerer Kraftreserven, durch. Im letzten Spiel gegen Schlotheim zeigten sie wieder hervorragenden Handball, konnten Schlotheim den Sieg aber nicht entreißen (10:13).
Am Ende belegte das NSV Team Platz vier und übertraf dabei alle Erwartungen, noch dazu mit acht Spielerinnen aus der E-Jugend. Im Konzert der Großen will man nun im nächsten Jahr mitspielen. Im ersten direkten Vergleich auf Landesebene konnte sich der Trainerstab von der Leistungsstärke dieser Altersklasse ein Bild machen.
Ergebnisse
Staffel I Schlotheim – Behringen/Sonneborn 10:14
Staffel II Nordhausen – Werratal 14:14
Staffel I Altenburg – Schlotheim 10:14
Staffel II Hermsdorf – Nordhausen 16:10
Staffel I Behringen/Sonneborn – Altenburg 14:13
Staffel II Werratal – Hermsdorf 13:14
Penaltywerfen
Nordhausen – Werratal 5:4
Endrunde
Nordhausen – Behringen/Sonneborn 10:11
Schlotheim – Hermsdorf 9:10
Schlotheim – Nordhausen 13:10
Hermsdorf – Behringen/Sonneborn 12:10
Platzierungspiel um Rang 5
Altenburg – Werratal 15:8
Endstand
Hermsdorf
Behringen/Sonneborn
Schlotheim
Nordhausen
Altenburg
Werratal
Autor: nnzMit gemischten Gefühlen machte sich der NSV zur Landesmeisterschaft der weiblichen Jugend D (11/12 Jahre) auf. Sie stellten mit Abstand das jüngste Team im gesamten Starterfeld. In der Verbandsliga wurden die fünf Spielerinnen der D-Jugend vom jüngeren Jahrgang unterstützt. Auf Anhieb belegten sie den zweiten Platz und Qualifizierten sich für das Landesfinale.
Das Ziel war dabei klar gesteckt. Die Südharzer wollten sich einen Überblick über die Leistungsstärke dieser Altersklasse machen und vielleicht die eine oder andere Mannschaft etwas ärgeren.
Dies bekam gleich im ersten Spiel Werratal zu spüren. Die Südharzer erkämpften sich mit einem 14:14 Endstand ihren ersten Punkt. In der zweiten Begegnung mussten sie dem späteren Landesmeister Hermsdorf mit 16:10 den Vortritt lassen, hinterließen aber eine gute spielerische Visitenkarte.
Da nach der Vorrunde der NSV und Werratal punktgleich waren, musste ein Penaltywerfen über den Einzug in die Runde der letzten Vier entscheiden. Diesmal zeigten die Schützlinge von Alfons Jarmuszewski und Ivon Weise keine Nerven und verwandelten alle 5 Würfe. Werratal hingegen patzte und musste zusehen wie der NSV in die Runde der besten Vier vordrang.
Eigentlich waren die Ziele mehr als übererfüllt, doch nun wollte man mehr. Jedoch waren die Grenzen klar abgesteckt. Während die Südharzerinnen im technischen Bereich punkten konnten, war die Kraftfrage am Ende ausschlaggebend. Dies zeigte der unglückliche Auftakt gegen Behringen/Sonneborn. Mit 10:11 setzte sich die Spielgemeinschaft, Dank größerer Kraftreserven, durch. Im letzten Spiel gegen Schlotheim zeigten sie wieder hervorragenden Handball, konnten Schlotheim den Sieg aber nicht entreißen (10:13).
Am Ende belegte das NSV Team Platz vier und übertraf dabei alle Erwartungen, noch dazu mit acht Spielerinnen aus der E-Jugend. Im Konzert der Großen will man nun im nächsten Jahr mitspielen. Im ersten direkten Vergleich auf Landesebene konnte sich der Trainerstab von der Leistungsstärke dieser Altersklasse ein Bild machen.
Ergebnisse
Staffel I Schlotheim – Behringen/Sonneborn 10:14
Staffel II Nordhausen – Werratal 14:14
Staffel I Altenburg – Schlotheim 10:14
Staffel II Hermsdorf – Nordhausen 16:10
Staffel I Behringen/Sonneborn – Altenburg 14:13
Staffel II Werratal – Hermsdorf 13:14
Penaltywerfen
Nordhausen – Werratal 5:4
Endrunde
Nordhausen – Behringen/Sonneborn 10:11
Schlotheim – Hermsdorf 9:10
Schlotheim – Nordhausen 13:10
Hermsdorf – Behringen/Sonneborn 12:10
Platzierungspiel um Rang 5
Altenburg – Werratal 15:8
Endstand
Hermsdorf
Behringen/Sonneborn
Schlotheim
Nordhausen
Altenburg
Werratal


