Di, 16:23 Uhr
24.05.2011
"Suzanne" in Limlingerode
Am Samstag wird in der Dichterstätte in Limlingerode das Programm Leonard Cohen, der letzte Troubadour vorgestellt. Die meisten denken sofort an traurig-schöne Songs, wenn sie den Namen hören. Dabei war die Musik für den jungen Leonard zunächst weniger wichtig....
Cohen (Foto: Wikipedia)
Er spielte nur Gitarre, um die Mädchen zu beeindrucken und blieb ansonsten seiner größten Passion treu – dem Dichten. Glücklich fügte es sich, dass er schon mit seinen ersten Versen genug verdiente und jung an Jahren durch die Welt tingelte. Bekanntester Rückzugsort wurde lange Zeit die griechische Insel Hydra, die er fortan immer wieder besang (bir d on the wire).
Zurück aus der Einsamkeit zog es ihn in das New Yorker Chelsea Hotel, wo damals viele Stars wie Patti Smith oder Janis Joplin residierten. In dem Song Chelsea No. 5 besingt er eine Affäre mit Joplin. Das war im Jahre 1967, wie es der Liedtext weiß. In jenem Jahr trat Cohen außerdem erstmals beim renommierten Newport Folk Festival auf und wurde fortan als zweiter Bob Dylan gefeiert. Sein bekanntester Song: "Suzanne".
Seit dem reißt der Wirbel um Leonard Cohen nicht ab. Noch immer fasziniert seine unverwechselbare Stimme. Generationen lieben die Melancholie seiner Lieder. Doch auch Cohens Poesie und Prosa geraten nicht in Vergessenheit. Erst im September 2009 erschien eine Neuauflage seines Romans Das Lieblingsspiel, den er 1963 veröffentlichte.
Von ebenjenem Buch, den Gedichten, Liedern und der Biographie des Ausnahmekünstlers soll in der Dichterstätte die Rede sein. Gleichzeitig wird die nächste Kunstausstellung in der Langen Reihe 11 eröffnet. Es werden Kunstbeilagen aus den MARGINALIEN, der Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie gezeigt, die vier mal im Jahr erscheint. Es handelt sich dabei um originale Druckgrafiken in Schwarzweiß oder Farbe verschiedener Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts.
Heidelore Kneffel
Samstag, 28. Mai, 14.30 Uhr
Autor: nnz
Cohen (Foto: Wikipedia)
Er spielte nur Gitarre, um die Mädchen zu beeindrucken und blieb ansonsten seiner größten Passion treu – dem Dichten. Glücklich fügte es sich, dass er schon mit seinen ersten Versen genug verdiente und jung an Jahren durch die Welt tingelte. Bekanntester Rückzugsort wurde lange Zeit die griechische Insel Hydra, die er fortan immer wieder besang (bir d on the wire).Zurück aus der Einsamkeit zog es ihn in das New Yorker Chelsea Hotel, wo damals viele Stars wie Patti Smith oder Janis Joplin residierten. In dem Song Chelsea No. 5 besingt er eine Affäre mit Joplin. Das war im Jahre 1967, wie es der Liedtext weiß. In jenem Jahr trat Cohen außerdem erstmals beim renommierten Newport Folk Festival auf und wurde fortan als zweiter Bob Dylan gefeiert. Sein bekanntester Song: "Suzanne".
Seit dem reißt der Wirbel um Leonard Cohen nicht ab. Noch immer fasziniert seine unverwechselbare Stimme. Generationen lieben die Melancholie seiner Lieder. Doch auch Cohens Poesie und Prosa geraten nicht in Vergessenheit. Erst im September 2009 erschien eine Neuauflage seines Romans Das Lieblingsspiel, den er 1963 veröffentlichte.
Von ebenjenem Buch, den Gedichten, Liedern und der Biographie des Ausnahmekünstlers soll in der Dichterstätte die Rede sein. Gleichzeitig wird die nächste Kunstausstellung in der Langen Reihe 11 eröffnet. Es werden Kunstbeilagen aus den MARGINALIEN, der Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie gezeigt, die vier mal im Jahr erscheint. Es handelt sich dabei um originale Druckgrafiken in Schwarzweiß oder Farbe verschiedener Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts.
Heidelore Kneffel
Samstag, 28. Mai, 14.30 Uhr

