Di, 06:37 Uhr
08.07.2003
nnz-Rückspiegel: 8. Juli 2002
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Wahlkampf, Unverständnis und Streik am Bau
Ohl trifft Botschafter in Nordhausen
SPD-Bundestagsabgeordneter Eckhard Ohl holt wieder internationale Repräsentanten nach Nordthüringen. Von Seiten der aktuellen Beitrittsländer im Rahmen der EU-Osterweiterung besteht großes Interesse, Kontakte zu den Neuen Bundesländern aufzunehmen. Ungarn ist in diesem Prozess erster Anwärter, um 2004 Mitglied der Europäischen Union werden zu können. Vor diesem Hintergrund wird der SPD-Bundestagsabgeordnete Eckhard Ohl am Dienstag den Botschafter der Republik Ungarn, S.E. Geoergy Pröhle, im Wahlkreis Eichsfeld/Nordhausen empfangen.
Rahmenbedingungen zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit zu knüpfen ist nach Ansicht des Abgeordneten das beste Förderprogramm im wirtschaftlichen Handeln. Erfreulich für diese Begegnung sind die aktuellen kommunalen Kontakte in der Region zwischen Deutschland und Ungarn. Durch zahlreiche in Berlin geführte Gespräche wächst erfreulicherweise das Interesse aktueller und zukünftiger EU-Länder an der Region Eichsfeld und Nordhausen...ausführlich im nnz-Archiv
Unverständnis aus der Wirtschaft
Wie weiter mit dem Nordhäuser Theater? Ob die Gesellschafter in dieser Woche die Frage beantworten können, sei dahingestellt. Sorgen macht man sich hingegen in der Nordhäuser Wirtschaft. Nicht offen, aber doch schon in internen Runden wird zum Theater im Theater nachgedacht. Da werden in erster Linie wirtschaftliche Betrachtungen angestellt und mitunter harte Meinungen vertreten. Die radikalste Variante geht dabei von einem totalen Personalabbau aus. Dem Haus an der Promenade soll ein straffes Management zur Seite gestellt werden und sämtliche Veranstaltungen und Aufführungen sollten eingekauft werden. Letztlich sei es dem Publikum, auch dem aus den alten Bundesländern, egal, wer auf der Bühne steht, wenn es unterhaltsame Theater-Kost angeboten bekäme.
Unverständnis herrscht auch gegenüber den Tarifforderungen des Betriebsrates und der Belegschaft. Man müsse sich an der allgemeinen wirtschaftlichen Situation orientieren. Wenn die es möglich mache, mehr auszuschütten, dann sei das in Ordnung. Letztlich aber könne das Theater nicht in einer eigenen Welt agieren, hört man in Unternehmerkreisen. In den Nordhäuser Unternehmen und Handwerksbetrieben können keine üppigen Löhne und Gehälter gezahlt werden, im Gegenteil, es werde an allen Ecken und Kanten gespart, vor allem bei den Personalkosten. Seine Ursachen findet dieser Umstand nicht in der Tatsache, dass die Unternehmer keine soziale Ader hätten, sondern weil sie dadurch vielleicht das Überleben des Betriebes retten können...ausführlich im nnz-Archiv
Immer noch Streik in Nordhausen
Eigentlich sollten die Streiks der Bauarbeiter längst der Vergangenheit angehören. Ein Unternehmen in Nordhausen macht da eine Ausnahme. Nach Angaben der IG Bau, Agrar und Umwelt befanden sich bis heute 12 Mitarbeiter des Baugeschäftes Rinke im Arbeitsausstand. Hintergrund soll die Nichtunterzeichnung der Anerkennungstarifverträge seitens des Arbeitsgebers sein. Bislang habe Konrad Rinke keinerlei Verhandlungsbereitschaft signalisiert, so Gewerkschafter Hartmut Koch gegenüber der nnz. Für Koch sei ein derartiges Verhalten sehr erstaunlich, da gerade diese Firma seitens der LEG öffentliche Aufträge bei der Sanierung des Geländes der ehemaligen IFA erhalten habe. Darüber hinaus weigere sich Herr Rinke, seine Arbeitnehmer nach Tarif zu bezahlen...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzWahlkampf, Unverständnis und Streik am Bau
Ohl trifft Botschafter in Nordhausen
SPD-Bundestagsabgeordneter Eckhard Ohl holt wieder internationale Repräsentanten nach Nordthüringen. Von Seiten der aktuellen Beitrittsländer im Rahmen der EU-Osterweiterung besteht großes Interesse, Kontakte zu den Neuen Bundesländern aufzunehmen. Ungarn ist in diesem Prozess erster Anwärter, um 2004 Mitglied der Europäischen Union werden zu können. Vor diesem Hintergrund wird der SPD-Bundestagsabgeordnete Eckhard Ohl am Dienstag den Botschafter der Republik Ungarn, S.E. Geoergy Pröhle, im Wahlkreis Eichsfeld/Nordhausen empfangen.
Rahmenbedingungen zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit zu knüpfen ist nach Ansicht des Abgeordneten das beste Förderprogramm im wirtschaftlichen Handeln. Erfreulich für diese Begegnung sind die aktuellen kommunalen Kontakte in der Region zwischen Deutschland und Ungarn. Durch zahlreiche in Berlin geführte Gespräche wächst erfreulicherweise das Interesse aktueller und zukünftiger EU-Länder an der Region Eichsfeld und Nordhausen...ausführlich im nnz-Archiv
Unverständnis aus der Wirtschaft
Wie weiter mit dem Nordhäuser Theater? Ob die Gesellschafter in dieser Woche die Frage beantworten können, sei dahingestellt. Sorgen macht man sich hingegen in der Nordhäuser Wirtschaft. Nicht offen, aber doch schon in internen Runden wird zum Theater im Theater nachgedacht. Da werden in erster Linie wirtschaftliche Betrachtungen angestellt und mitunter harte Meinungen vertreten. Die radikalste Variante geht dabei von einem totalen Personalabbau aus. Dem Haus an der Promenade soll ein straffes Management zur Seite gestellt werden und sämtliche Veranstaltungen und Aufführungen sollten eingekauft werden. Letztlich sei es dem Publikum, auch dem aus den alten Bundesländern, egal, wer auf der Bühne steht, wenn es unterhaltsame Theater-Kost angeboten bekäme.
Unverständnis herrscht auch gegenüber den Tarifforderungen des Betriebsrates und der Belegschaft. Man müsse sich an der allgemeinen wirtschaftlichen Situation orientieren. Wenn die es möglich mache, mehr auszuschütten, dann sei das in Ordnung. Letztlich aber könne das Theater nicht in einer eigenen Welt agieren, hört man in Unternehmerkreisen. In den Nordhäuser Unternehmen und Handwerksbetrieben können keine üppigen Löhne und Gehälter gezahlt werden, im Gegenteil, es werde an allen Ecken und Kanten gespart, vor allem bei den Personalkosten. Seine Ursachen findet dieser Umstand nicht in der Tatsache, dass die Unternehmer keine soziale Ader hätten, sondern weil sie dadurch vielleicht das Überleben des Betriebes retten können...ausführlich im nnz-Archiv
Immer noch Streik in Nordhausen
Eigentlich sollten die Streiks der Bauarbeiter längst der Vergangenheit angehören. Ein Unternehmen in Nordhausen macht da eine Ausnahme. Nach Angaben der IG Bau, Agrar und Umwelt befanden sich bis heute 12 Mitarbeiter des Baugeschäftes Rinke im Arbeitsausstand. Hintergrund soll die Nichtunterzeichnung der Anerkennungstarifverträge seitens des Arbeitsgebers sein. Bislang habe Konrad Rinke keinerlei Verhandlungsbereitschaft signalisiert, so Gewerkschafter Hartmut Koch gegenüber der nnz. Für Koch sei ein derartiges Verhalten sehr erstaunlich, da gerade diese Firma seitens der LEG öffentliche Aufträge bei der Sanierung des Geländes der ehemaligen IFA erhalten habe. Darüber hinaus weigere sich Herr Rinke, seine Arbeitnehmer nach Tarif zu bezahlen...ausführlich im nnz-Archiv


