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Di, 13:59 Uhr
08.07.2003

Endlich ausgeschlafen

Nordhausen (nnz). Über den Bundesverkehrswegeplan berichtete die nnz bereits mehrfach. Für die CDU kommt er etwas zu spät. Und das hat Auswirkungen, wie Landtagsabgeordneter Egon Primas meint...


Egon Primas zeigte sich erfreut über den neuen Bundesverkehrswegeplan. „Endlich nach fünf verschlafenen Jahren hat das Bundeskabinett die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplanes verabschiedet, der die von der Union geforderten Maßnahmen im Südharz berücksichtigt“, so Primas. Bis 1998 existierte unter der Regierung Kohl ein gültiger Bundesverkehrswegeplan. Dieser beinhaltete den Bau der A 38, den mehrspurigen Ausbau der B 243 und der B 4 mit den Ortsumgehungen Nordhausen, Niedersachswerfen, Ilfeld, Sondershausen und Greußen sowie den Ausbau der Sundhäuser Berge.

Nach dem Regierungswechsel im Bund im Jahr 1998 sie der Bundesverkehrswegeplan außer Kraft gesetzt worden mit der Begründung der Neubewertung der Baumaßnahmen. Nach fünf Jahren liegen nun Ergebnisse vor. Diese Verzögerung habe zu negativen Auswirkungen auf den Bau der A 38 geführt. Dadurch liege die A 38 im ursprünglichen Fertigstellungstermin zurück. Die damit verbundenen wirtschaftlichen Impulse kommen für unsere Region verspätet. So konnten andere Gebiete, die in der Erschließung weiter forstgeschritten sind, schon von großen Industrie- und Gewerbeansiedlungen profitieren.

„Ich hoffe nun“, so Primas, „dass der Bund auch die erforderlichen Gelder zur schnellen Umsetzung des Bundesverkehrswegeplanes kontinuierlich zur Verfügung stellt.“
Autor: nnz

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