Do, 22:40 Uhr
09.06.2011
Wacker in der Skatstadt
Zum letzten Saison-Auswärtsspiel reist der FSV Wacker 90 Nordhausen am Sonnabend, den 11.06.2011 nach Ostthüringen, um beim Tabellenvierten SV Motor Altenburg seine Visitenkarte abzugeben. Spielbeginn wird um 15 Uhr sein. Der Vorbericht von Klaus Verkouter...
Nach neun nicht verlorenen Begegnungen hatte es die Wacker-Erste im zehnten Spiel wieder einmal erwischt. Gegen den mit dem Ex-Nordhäuser Marco Weißhaupt angetretenen souveränen Thüringenmeister 1. FC Gera 03 wurde auswärts knapp mit 4:3 verloren. Die letzte Niederlage zuvor bezog man zu Hause mit dem gleichen Ergebnis auch gegen eine Geraer Mannschaft. Nur hieß die Wismut.
Die Gastgeber, von denen sich Wacker im Hinspiel auf Schneeboden mit 1:1 trennte, haben innerhalb von zwei Jahren einen gewaltigen Leistungssprung vollziehen können. Inzwischen schickt man sich an, eventuell sogar noch Vizemeister Thüringens zu werden. Doch dazu brauchen die Skatstädter unbedingt einen Heimsieg gegen Wacker. In der Vorsaison gelang das dem SV Motor mit 3:0 recht eindrucksvoll.
Die Mannschaft ist jung und entwicklungsfähig, wenngleich wichtige Leistungsträger den Verein verlassen haben und weiter verlassen. Damit sind sicherlich auch einige Leistungsschwankungen zu erklären, die vor allem im Frühjahr offenkundig waren. So musste man vom 21. bis zum 28. Spieltag auf einen Sieg warten. Trotzdem richtete man in Altenburg den Blick nach vorn und fing sich in den letzten Wochen wieder.
Überzeugende Heimsiege gegen SCHOTT Jena und Borsch sowie Auswärtserfolge in Zeulenroda und Leinefelde in den letzten vier Partien zeugen vom dortigen Aufschwung.
Wacker-Trainer Jens Eisenschmidt muss erneut umdisponieren. Christopher Beck ist nach seiner fast erbettelten fünften Gelben Karte gesperrt und Jan-Philipp Rose plagt seine Verletzung, sodass er nicht spielen kann. Auch andere Spieler sind angeschlagen. Neben Nico Steinberg steht aber Torsten Klaus wieder im Aufgebot.
In dieser Woche wurden viele Spielformen trainiert, um die Stimmung nach dem nervenaufreibenden Kampf für eine bessere Tabellenposition, um nicht zu sagen gegen den Abstieg, wieder aufzuhellen. Das scheint gelungen zu sein. Wenn die auch in Gera wieder augenscheinliche Schwäche beim Torabschluss überwunden wird, sollte ein vertretbares Resultat möglich sein.
Der bei der Mitgliederversammlung des Vereins am Abend angesprochene Kapitän Sven Pistorius (im Bild gegen Rudolstadt) versicherte, dass die Mannschaft nochmals versucht, alles zu geben, auch wenn Altenburg eine äußerst heimstarke Bilanz aufweisen kann.
Klaus Verkouter
Autor: psgNach neun nicht verlorenen Begegnungen hatte es die Wacker-Erste im zehnten Spiel wieder einmal erwischt. Gegen den mit dem Ex-Nordhäuser Marco Weißhaupt angetretenen souveränen Thüringenmeister 1. FC Gera 03 wurde auswärts knapp mit 4:3 verloren. Die letzte Niederlage zuvor bezog man zu Hause mit dem gleichen Ergebnis auch gegen eine Geraer Mannschaft. Nur hieß die Wismut.
Die Gastgeber, von denen sich Wacker im Hinspiel auf Schneeboden mit 1:1 trennte, haben innerhalb von zwei Jahren einen gewaltigen Leistungssprung vollziehen können. Inzwischen schickt man sich an, eventuell sogar noch Vizemeister Thüringens zu werden. Doch dazu brauchen die Skatstädter unbedingt einen Heimsieg gegen Wacker. In der Vorsaison gelang das dem SV Motor mit 3:0 recht eindrucksvoll.
Die Mannschaft ist jung und entwicklungsfähig, wenngleich wichtige Leistungsträger den Verein verlassen haben und weiter verlassen. Damit sind sicherlich auch einige Leistungsschwankungen zu erklären, die vor allem im Frühjahr offenkundig waren. So musste man vom 21. bis zum 28. Spieltag auf einen Sieg warten. Trotzdem richtete man in Altenburg den Blick nach vorn und fing sich in den letzten Wochen wieder.
Überzeugende Heimsiege gegen SCHOTT Jena und Borsch sowie Auswärtserfolge in Zeulenroda und Leinefelde in den letzten vier Partien zeugen vom dortigen Aufschwung.
Wacker-Trainer Jens Eisenschmidt muss erneut umdisponieren. Christopher Beck ist nach seiner fast erbettelten fünften Gelben Karte gesperrt und Jan-Philipp Rose plagt seine Verletzung, sodass er nicht spielen kann. Auch andere Spieler sind angeschlagen. Neben Nico Steinberg steht aber Torsten Klaus wieder im Aufgebot.
In dieser Woche wurden viele Spielformen trainiert, um die Stimmung nach dem nervenaufreibenden Kampf für eine bessere Tabellenposition, um nicht zu sagen gegen den Abstieg, wieder aufzuhellen. Das scheint gelungen zu sein. Wenn die auch in Gera wieder augenscheinliche Schwäche beim Torabschluss überwunden wird, sollte ein vertretbares Resultat möglich sein.
Der bei der Mitgliederversammlung des Vereins am Abend angesprochene Kapitän Sven Pistorius (im Bild gegen Rudolstadt) versicherte, dass die Mannschaft nochmals versucht, alles zu geben, auch wenn Altenburg eine äußerst heimstarke Bilanz aufweisen kann.
Klaus Verkouter


