Mi, 14:58 Uhr
06.07.2011
Grund wirbt für Bewerbung
Die erste Förderphase des Bundes für Mehrgenerationenhäuser läuft zum Jahresende aus. Damit es auch künftig im Landkreis Nordhausen ein Mehrgenerationenhaus geben kann, ruft CDU-Bundestagsabgeordneter Manfred Grund gemeinnützige Vereine zur Bewerbung für die zweite Förderphase auf.
Mehrgenerationenhäuser bieten Dienstleistungen an, die Menschen verschiedenen Alters wirklich brauchen: angefangen beim Wäscheservice oder Computerkurs für Internetbanking über die Leih-Oma bis hin zum Mittagstisch für Schulkinder und die Krabbelgruppe. Zudem sind Mehrgenerationenhäuser Orte für ehrenamtliches Engagement. In Nordhausen betreibt die LIFT gGmbH das Mehrgenerationenhaus MEGEHA.
Neue Vorgaben des Bundesfamilienministeriums sollen sicherstellen, dass ab 2012 noch stärker ältere Menschen im Mittelpunkt stehen. Manfred Grund erklärt, was darunter zu verstehen ist: Beratung auch für Pflegebedürftige, Integrationsaufgaben und die Vernetzung mit anderen Einrichtungen wie Freiwilligenagenturen sind die Ziele. Die Einrichtungen müssen den demografischen Wandel in den Blick nehmen, sagt Abgeordneter Grund.
Dafür werden die besten Konzepte gesucht. Die Bewerbungsphase für die Trägerschaft der geförderten Mehrgenerationenhäuser ab 2012 hat jetzt begonnen. Bis zum 12. August sind die neuen Konzepte mittels Projektbeschreibung und der Kofinanzierungserklärung der Kommune (Stadt oder Landkreis) an das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben zu richten. Aufgefordert sind die bisherigen Träger als auch interessierte, neue Einrichtungen, ihre Konzepte einzureichen.
Jährlich können die Betreiber bis zu 40.000 Euro Zuschuss bekommen. Der Bund wird 30.000 Euro je Haus und Jahr übernehmen, der Rest muss von den Ländern und Kommunen aufgebracht werden. Dies kann durch eine mietfreie Bereitstellung der Räumlichkeiten geschehen.
Die Kommunen übernehmen einen eigenen finanziellen Anteil. Sie werden in die fachliche Arbeit stärker eingebunden. Bundesweit werden in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt jeweils ein Projekt gefördert, zusammen 450 Mehrgenerationenhäuser, erklärt Manfred Grund.
Autor: nnzMehrgenerationenhäuser bieten Dienstleistungen an, die Menschen verschiedenen Alters wirklich brauchen: angefangen beim Wäscheservice oder Computerkurs für Internetbanking über die Leih-Oma bis hin zum Mittagstisch für Schulkinder und die Krabbelgruppe. Zudem sind Mehrgenerationenhäuser Orte für ehrenamtliches Engagement. In Nordhausen betreibt die LIFT gGmbH das Mehrgenerationenhaus MEGEHA.
Neue Vorgaben des Bundesfamilienministeriums sollen sicherstellen, dass ab 2012 noch stärker ältere Menschen im Mittelpunkt stehen. Manfred Grund erklärt, was darunter zu verstehen ist: Beratung auch für Pflegebedürftige, Integrationsaufgaben und die Vernetzung mit anderen Einrichtungen wie Freiwilligenagenturen sind die Ziele. Die Einrichtungen müssen den demografischen Wandel in den Blick nehmen, sagt Abgeordneter Grund.
Dafür werden die besten Konzepte gesucht. Die Bewerbungsphase für die Trägerschaft der geförderten Mehrgenerationenhäuser ab 2012 hat jetzt begonnen. Bis zum 12. August sind die neuen Konzepte mittels Projektbeschreibung und der Kofinanzierungserklärung der Kommune (Stadt oder Landkreis) an das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben zu richten. Aufgefordert sind die bisherigen Träger als auch interessierte, neue Einrichtungen, ihre Konzepte einzureichen.
Jährlich können die Betreiber bis zu 40.000 Euro Zuschuss bekommen. Der Bund wird 30.000 Euro je Haus und Jahr übernehmen, der Rest muss von den Ländern und Kommunen aufgebracht werden. Dies kann durch eine mietfreie Bereitstellung der Räumlichkeiten geschehen.
Die Kommunen übernehmen einen eigenen finanziellen Anteil. Sie werden in die fachliche Arbeit stärker eingebunden. Bundesweit werden in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt jeweils ein Projekt gefördert, zusammen 450 Mehrgenerationenhäuser, erklärt Manfred Grund.


