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Sa, 11:21 Uhr
16.07.2011

nnz-Polizeibericht am Wochenende (1)

Sie hatten bisher viel zu tun an diesem Wochenende - die Beamten der Nordhäuser Polizeiinspektion. Einige der meist jüngeren Kraftfahrer scheinen es nicht zu schnallen, dass man unter Stoff einfach nicht Stoff geben kann...


Auf Grund eines Haftbefehls der Staatsanwaltschaft Mühlhausen suchten Polizeibeamte um 18:30 Uhr die Wohnung eines 23-jährigen in Heringen auf. Während der Verhaftung wurden im Wohnzimmer zwei Tütchen mit Betäubungsmitteln aufgefunden. Die Tütchen wurden sichergestellt. Es wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Der 23-jährige wurde der Justizvollzugsanstalt Tonna zugeführt.


Auf der Rosengasse in Nordhausen wurde um 19:15 Uhr der 23-jährige Fahrer eines PKW VW kontrolliert. Ein durchgeführter Drogentest verlief positiv auf THC. Dem Fahrer wurde im Südharzkrankenhaus eine Blutprobe entnommen. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Gegen ihn wurde ein Verfahren eingeleitet.


Um 20:20 Uhr kontrollierten Polizeibeamte auf dem Friedeweg in Sollstedt den 31-jährigen Fahrer eines PKW Opel. Ein von ihm durchgeführter Drogentest verlief positiv auf Amphetamine. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen. Bezüglich des Fahrens unter Einfluss von Betäubungsmitteln wurde gegen ihn ebenfalls ein Verfahren eingeleitet. Da bei einer anschließenden Durchsuchung bei ihm Betäubungsmittel aufgefunden wurden, wurde ein weiteres Verfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.


Weil die Beleuchtung am mitgeführten Anhänger defekt und die Frist für die vorgeschriebene Hauptuntersuchung überschritten war wurde der Fahrer eines PKW Suzuki auf der Hallesche Straße in Nordhausen angehalten und kontrolliert. Der 17-jährige Fahrer war im Besitz der Fahrerlaubnis für begleitetes Fahren mit PKW. Die Fahrerlaubnisklasse für den mitgeführten Anhänger besaß er nicht. Es wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Weiterfahrt wurde untersagt.


Gegen 23:00 Uhr wurde auf der Sangerhäuser Straße in Nordhausen der 49-jährige Fahrer eines PKW Ford angehalten und kontrolliert. Der von ihm durchgeführte Alkoholtest ergab vor Ort einen Wert von 0,77 Promille. Ein weiterer auf der Dienststelle durchgeführter Test mit dem beweiskräftigen Gerät ergab einen Wert von 0,35 mg/l Alkohol in der Atemluft des Betroffenen. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.


Die 35-jährige Fahrerin eines PKW Nissan wurde um 23:53 Uhr auf dem Gutsweg in Nordhausen einer Verkehrskontrolle unterzogen. Ihr Alkoholtest ergab einen Wert von 1,47 Promille. Ihr wurde im Südharzkrankenhaus eine Blutprobe entnommen. Ihr Führerschein wurde sichergestellt. Gegen sie wurde ein Strafverfahren eingeleitet.


Ein besonderes Geburtstagsgeschenk machte sich ein nun 26-jähriger PKW-Fahrer, welcher um 00:25 Uhr auf der Grimmelallee in Nordhausen kontrolliert wurde. Sein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,44 Promille. Ihm wurde im Südharzkrankenhaus eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.


Um 00:30 Uhr wurde auf der Grimmelallee in Nordhausen ein 29-jähriger Radfahrer kontrolliert . Sein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,78 Promille. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.


Im Rahmen einer Verkehrskontrolle wurde um 01:06 Uhr der 21-jährige Fahrer eines PKW Fiat auf der Bielener Straße in Nordhausen überprüft. Der vor Ort durchgeführte Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,76 Promille. Der auf der Dienststelle durchgeführte, beweiskräftige Test ergab einen Wert von 0,25 mg/l Alkohol in der Atemluft des Betroffenen. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Weiterfahrt wurde untersagt. In diesem Fall kommt erschwerend hinzu, das sich der Betroffene in der Probezeit befindet und für ihn damit die 0,0 Promillegrenze gilt.


Gegen 01:20 Uhr kontrollierten Polizeibeamte in der Dr. Silberborth-Str. in Nordhausen den 24-jährigen Fahrer eines PKW Ford. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,56 Promille. Ein im Anschluss auf der Dienststelle durchgeführter Test mit dem Beweiskräftigen Gerät ergab einen Wert von 0,27 mg/l Alkohol in der Atemluft des Betroffenen. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Weiterfahrt wurde untersagt.


Um 01:56 Uhr wurde in Nordhausen der der 45-jährige Fahrer eines PKW Peugeot angehalten und überprüft. Ein Atemalkoholtest am Anhalteort ergab einen Wert von 0,69 Promille. Der anschließend auf der Dienststelle durchgeführte Test mit dem Beweiskräftigen Gerät ergab einen Wert von 0,35 mg/L Alkohol in der Atemluft des Betroffenen. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Der Fahrzeugschlüssel wurde sichergestellt.
Autor: nnz

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Kommentare
Bodo Schwarzberg
16.07.2011, 12:06 Uhr
Alkohol am Steuer: Todesverdrängung
Diese Auflistung von Polizeimeldungen aus einer einzigen Nacht zum Thema Fahren unter Alkohol ist einfach nur erschreckend.
Jeder der ertappten Sünder weiß, welche im wahrsten Wortsinne unkalkulierbaren Gefahren Alkohohol im Straßenverkehr für sich und andere mit sich bringt. Liest man hin und wieder Gerichtsberichte zur Aburteilung von Straftätern, die alkoholfahrtbedingt Menschenleben auf dem Gewissen haben, dann sitzen da meist arme, bemitleidenswerte Würstchen, die vor Reue fast unter den Tisch sinken. Leider aber funktioniert das Verdrängen der Gefahren unter Alkohol am Steuer offenbar ganz besonders gut. In Sekundenbruchteilen brechende Schädel und Oberschenkelknochen - verdrängt. Abgetrennte Unterschenkel - nicht bei mir!, Ersticken am Erbrochenen nach Bewusstlosigkeit durch Unfall, gibt es doch gar nicht!, eingeklemmt zwischen Blech und Blut, verdrängt, ein überrollter Fußgänger - verdrängt, lebenslange Behinderung, verdrängt.
Die Strafen für Alkoholsünder am Steuer wurden in Deutschland schon verschärft. Aber das reicht noch nicht. Man sollte sich am Busgeldkatalog Norwegens orientieren. Dort droht meines Wissens schnell auch Haft, die Geldbußen gehen selbst bei geringen Verstößen in die Tausende, ebenso bei geringfügigen Geschwindigkeitsverstößen.
Wer sein Leben und vor allem das anderer durch fahrlässiges Verhalten gefährdet, muss viel härter bestraft werden.
Die Bedrohung des Grundrechts auf Leben und körperliche Unversehrtheit durch Alkoholsünder am Steuer sollte zu den schwersten Delikten überhaupt gehören.
finchen_binchen
16.07.2011, 12:33 Uhr
Krank
Ich finde es echt heftig wie viele Menschen, so wenig Verantwortungsbewusstsein haben!
Wie dumm muss man sein unter DRogen,Alkohol ect. Auto zu fahren, wie kann man andere Menschen nur so leichtsinnig mit in die Gefahr ziehen!!!
Es ist für mich unverständlich !
TeeEff
16.07.2011, 14:44 Uhr
0,0 Promille!
Trinken ODER fahren!

Alles andere führt nur zu einer Fehleinschätzung der Fahrtüchtigkeit und Unterschätzung aller damit verbundenen Risiken.
egw
16.07.2011, 17:36 Uhr
Alkohol und Drogen am Steuer
Liebe Leute macht eure Augen auf!!! Wenn im Landkreis mehr Polizei unterwegs wäre und öfter so engmaschig kontrolliert werden würde hätte man täglich solch eine verherende Bilanz. Seht euch mal um, vor den Supermärkten der Stadt, abends immer das einschlägige Publikum gern mit dem Fahrrad.

Seht euch abends an Tankstellen um, Jugendliche mit Bier in der Hand an ihren Autos lehnend.Jeden Tag Unfälle, Stürze unter Alkohol. Und die Drogen, ab Nachmittag in und um die Südharz-Galerie, gern auch im Parkhaus, dort seht ihr schon die ersten Experten mit Pepp, Speed, Gras, ...
Frankledig
16.07.2011, 23:21 Uhr
WARUM
Warum Mama? Ich ging zu einer Party, Mama und ich dachte an deine Worte. Du hattest mich gebeten, nicht zu trinken, und so trank ich keinen Alkohol. Ich fühlte mich ganz stolz, Mama, genauso wie du es vorrausgesagt hattest. Ich habe vor dem Fahren nichts getrunken, Mama, auch wenn die anderen mokierten. Ich weiß, dass es richtig war, Mama, und alle fahren weg.

Als ich in mein Auto stieg, wusste ich, dass ich heil nach Hause kommen würde: Aufgrund deiner Erziehung - so verantwortungsvoll und fein. Ich fuhr langsam an, Mama, und bog in eine Straße ein. Aber der andere Fahrer sah mich nicht und sein Wagen traf mich mit voller Wucht. Als ich auf dem Bürgersteig lag, Mama, hörte ich den Polizisten sagen, der andere sei betrunken. Und nun bin ich diejenige die dafür büßen muss. Ich liege hier im sterben, Mama, ach bitte, komm doch schnell. Wie konnte mir das passieren? Mein Leben zerplatzt wie ein Luftballon. Ringsherum ist alles voller Blut, Mama, das meiste ist von mir. Ich höre den Arzt sagen, dass es keine Hilfe mehr für mich gibt. Ich wollte dir nur sagen, Mama, ich schwöre es ich habe wirklich nichts getrunken. Es waren die anderen, Mama, die haben einfach nicht nachgedacht. Er war vielleicht auf derselben Party wie ich. Der einzige Unterschied: Er hat getrunken und ich werde sterben. Warum trinken die Menschen, Mama? Es kann das ganze Leben ruinieren. Ich habe jetzt starke Schmerzen, wie Messerstiche scharf. Der Mann der mich angefahren hat, Mama, er läuft herum und ich liege hier im sterben. Er guckt nur dumm. Sag meinem Bruder, dass er nicht weinen soll, Mama. Und Papa soll tapfer sein. Und wenn ich dann im Himmel bin, Mama, schreibt "Papas Mädchen" auf meinen Grabstein. Jemand hätte es ihm sagen sollen, Mama, nicht trinken und dann fahren. Wenn man es ihm gesagt hätte, Mama, würde ich noch leben. Mein Atem wird kürzer, Mama, ich habe große Angst. Bitte, weine nicht um mich, Mama! Du warst immer da, wenn ich dich brauchte. Ich habe nur noch eine Frage, Mama, bevor ich von hier fortgehe: Ich habe vor dem Fahren nicht getrunken, warum bin ich diejenige die sterben muss? -}

Kopiert diesen Text in eure Profile! Dieser Text in Gedichtform war an der Springfield High School (Springfield, VA, USA) in Umlauf nachdem eine Woche zuvor zwei Studenten bei einem Autoumfall getötet wurden. Unter dem Gedicht steht folgende Bitte: Jemand hat sich die Mühe gemacht dieses Gedicht zuschreiben. Gib es an so viele Menschen wie möglich weiter. Wir wollen versuchen es in der ganzen Welt zuverbreiten, damit die Leute endlich erkennen worum es geht. Ich mache mit! Auch du solltest mitmachen und dieses Gedicht kopieren. Es passieren einfach noch zu viele Unfälle aufgrund von Alkohol auf den Straßen, bei denen immer wieder Unschuldige zu Tode kommen.
Wolfi65
17.07.2011, 07:54 Uhr
Hatten wir schon!
Immer wieder kommt die Null-Promille-Diskussion. Zu DDR Zeiten hatten wir die Null Promille Grenze und es wurden trotzdem genug Kraftfahrer unter Alkohol beim fahren erwischt.

Wer sich nicht an Gesetze halten will, dem helfen auch keine strengeren Gesetze.
Und es wird weiter gefahren und gesoffen...
TeeEff
17.07.2011, 13:01 Uhr
Aber das Rantrinken an die 0,5er Marke entfällt!
Die Frage ob noch 1 oder 2 Bier gehen würden und man damit vielleicht ja doch noch unter der 0,5er Marke bleiben würde etc., tät zumindest mit 0,0 entfallen.
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