Fr, 06:54 Uhr
19.08.2011
Freude auf Duell Manuel Klinge
Das Warten hat ein Ende, die Sommerpause vorbei. Mit einem echten Knallbonbon starten die Harzer Wölfe am Sonntag in die neue Saison. Ab 18 Uhr empfängt der Eishockey-Oberligist im heimischen Braunlager Wurmbergstadion die Kassel Huskies.
Das Warten hat ein Ende: Am Sonntag können die Anhänger wieder ihr Wölfe-Team anfeuern
Man mag es kaum glauben, aber bei dem Testspiel handelt es sich tatsächlich um ein Duell auf Augenhöhe, zumindest was die Ligenzugehörigkeit angeht. Denn auch die Nordhessen starten in der Oberliga, der dritthöchsten deutschen Liga, allerdings in der West-Staffel. Nach vielen Jahren im Eishockey-Oberhaus wurde den Huskies vor der vergangenen Saison die DEL-Lizenz aberkannt. Ein Neustart in der fünften Liga war die Folge. In Kassel ließ man den Kopf allerdings nicht lange hängen. Die Fans kamen mehr als zahlreich zu den Spielen, feierten sich, die Hessenliga-Meisterschaft und die aus jungen Eigengewächsen und alten Haudegen zusammengestellte Mannschaft.
Bekannte Namen wie Shane Tarves, Ralf Hartfuß oder der gebürtige Braunlager Matthias "Kollo" Kolodziejczak führten ein junges Team zum souveränen Titel. In diesem Sommer ging die Auferstehung der Huskies nahtlos weiter, es gelang dank des Verzichts einiger anderer Mannschaften der direkte Sprung in die Oberliga.
Hier gelten die Schlittenhunde dank etlicher spektakulärer Transfers als einer der Favoriten. Anders als zu früheren Zeiten wurden in Kassel aber nur Spieler verpflichtet, die sich mit dem Neuaufbau identifizieren und einen Bezug zur Region haben. Bestes Beispiel und gleichzeitig auch größter Coup der neuen Huskies: Nationalspieler Manuel Klinge kehrte von den Adlern Mannheim zurück in seine Heimatstadt, um in Kassel den Grundstein für seine berufliche Zukunft zu legen. Zweitliga-Neuzugänge wie Stéphane Robitaille (Bietigheim), Petr Sikora (Kaufbeuren) oder Sven Valenti (Weißwasser) unterstreichen die Ambitionen und die Stärke des Kaders.
In Braunlage absolvieren die Huskies vor der Partie ein mehrtägiges Trainingslager. Auch mehrere Testspieler sind mit dem Tross der Schlittenhunde unterwegs und sollen am Sonntag zum Einsatz kommen. Für die Wölfe stellt somit gleich die erste Vorbereitungspartie eine große Herausforderung dar. Schließlich will man zwar ein guter Gastgeber sei, den Hessen das Feld kampflos zu überlassen ist aber keineswegs geplant.
Robert Koch
Autor: nnzDas Warten hat ein Ende: Am Sonntag können die Anhänger wieder ihr Wölfe-Team anfeuern
Man mag es kaum glauben, aber bei dem Testspiel handelt es sich tatsächlich um ein Duell auf Augenhöhe, zumindest was die Ligenzugehörigkeit angeht. Denn auch die Nordhessen starten in der Oberliga, der dritthöchsten deutschen Liga, allerdings in der West-Staffel. Nach vielen Jahren im Eishockey-Oberhaus wurde den Huskies vor der vergangenen Saison die DEL-Lizenz aberkannt. Ein Neustart in der fünften Liga war die Folge. In Kassel ließ man den Kopf allerdings nicht lange hängen. Die Fans kamen mehr als zahlreich zu den Spielen, feierten sich, die Hessenliga-Meisterschaft und die aus jungen Eigengewächsen und alten Haudegen zusammengestellte Mannschaft.
Bekannte Namen wie Shane Tarves, Ralf Hartfuß oder der gebürtige Braunlager Matthias "Kollo" Kolodziejczak führten ein junges Team zum souveränen Titel. In diesem Sommer ging die Auferstehung der Huskies nahtlos weiter, es gelang dank des Verzichts einiger anderer Mannschaften der direkte Sprung in die Oberliga.
Hier gelten die Schlittenhunde dank etlicher spektakulärer Transfers als einer der Favoriten. Anders als zu früheren Zeiten wurden in Kassel aber nur Spieler verpflichtet, die sich mit dem Neuaufbau identifizieren und einen Bezug zur Region haben. Bestes Beispiel und gleichzeitig auch größter Coup der neuen Huskies: Nationalspieler Manuel Klinge kehrte von den Adlern Mannheim zurück in seine Heimatstadt, um in Kassel den Grundstein für seine berufliche Zukunft zu legen. Zweitliga-Neuzugänge wie Stéphane Robitaille (Bietigheim), Petr Sikora (Kaufbeuren) oder Sven Valenti (Weißwasser) unterstreichen die Ambitionen und die Stärke des Kaders.
In Braunlage absolvieren die Huskies vor der Partie ein mehrtägiges Trainingslager. Auch mehrere Testspieler sind mit dem Tross der Schlittenhunde unterwegs und sollen am Sonntag zum Einsatz kommen. Für die Wölfe stellt somit gleich die erste Vorbereitungspartie eine große Herausforderung dar. Schließlich will man zwar ein guter Gastgeber sei, den Hessen das Feld kampflos zu überlassen ist aber keineswegs geplant.
Robert Koch


