So, 18:14 Uhr
21.08.2011
Die sechste Auflage (5)
Zum sechsten Mal nun absolvierte Bodo Schwarzberg die Überquerung des Harzes. Zum vierten Mal von West nach Ost. In der nnz berichtet der Wanderer über die Tour, die vom 12. bis 14. August stattfand. Im diesem Teil der Reportage wird der erste Abschnitt der Tour, vonTrautenstein nach Wippra...
Erst gegen 19:30, und damit mehr als sechs Stunden nach der geplanten Zeit, erreichte ich im strömenden Regen den Bahnhof in Lutherstadt Eisleben.
Wer von den Lesern Interesse an einer meiner Touren verspürt, dem empfehle ich, uns z.B. Ende Oktober beim Südharz-Hunderter von Nordhausen nach Halle, vielleicht auf einer 50 km-Strecke, ein Stück zu begleiten und sich danach vielleicht an mehr zu wagen. Immerhin nehmen vier weitere Nordhäuser regelmäßig und erfolgreich auf ,meinen und anderen 100 km-Strecken teil.
Für Auskünfte stehe ich jederzeit zur Verfügung (bodo_schwarzberg@yahoo.de). Gern vermittle ich auch die Zusendung des Sächsischen Wanderkalenders, in dem eine Vielzahl deutscher und ausländischer Wanderveranstaltungen verzeichnet sind.
Autor: nnzAbschnitt Wippra-Lutherstadt Eisleben (29 km)
Da ich nun keine Zeugen mehr hatte, fotografierte ich sehr viel zur Dokumentation der letzten Kilometer (hier nur eine kleine Bildauswahl). Gegen 13:30 traf ich am Harzer Erlebnishof in Grillenberg ein, wo wir seit Jahren regelmäßig nachts einkehren, wenn wir den Südharz-Hunderter von Nordhausen nach Halle (Oktober) bzw. Halle-Nordhausen (Februar), absolvieren. Geplant war dort eigentlich unser Frühstück um 7 Uhr! Wie schon auf derselben Tour vor einem Jahr, wo wir ebenfalls reichlich zu spät kamen, genoss ich reichlich Kaffee und Kuchen und fand bei der Chefin des Hauses wie immer viel Verständnis. Am späten Nachmittag erreichte ich dann das für die West-Ost-Harzquerung entscheidende Ostende des Harzes. Plötzlich lichtet sich der Wald (km 137) und hinter einem ausgedehnten, 4 km langem Acker sieht man die Dächer von Hergisdorf im wirtschaftlich gebeutelten Mansfelder Land: Die Kirschturmuhr in Hergisdorf ist um ca. fünf nach 12 stehen geblieben. Doch bevor ich den Harz endgültig verlassen konnte, musste ich noch ein kräftiges Gewitter über mich ergehen lassen, so dass ich, genau am östlichen Harzende in einer Wanderhütte pausierte (siehe Bilder).Erst gegen 19:30, und damit mehr als sechs Stunden nach der geplanten Zeit, erreichte ich im strömenden Regen den Bahnhof in Lutherstadt Eisleben.
Resümee und Ausblick:
Ich werde die West-Ost-Harzquerung künftig in jedem Jahr als offizielle Wanderveranstaltung anbieten und hoffe, dass ich 2012 nicht ganz allein am Start in Seesen stehe. Dennoch zeigt die aktuelle Tour die Größe der Herausforderung. Das Hauptproblem ist dabei weniger die körperliche Fitness. Für einen Marathon muss man körperlich bedeutend härter trainieren, als für die Nonstop-Bewältigung eine 150 km-Strecke im Wandern. Viel wichtiger ist es, in die Lage zu kommen, körperlich über 24 und mehr Stunden leistungsfähig zu sein und den Willen dafür aufzubringen: Bei vielen Stunden Dauerregen ebenso, wie bei Blasen an den Füßen, verkrampften Muskeln oder bleierner Müdigkeit. Das aber ist in erster Linie ein Motivations- und damit psychisches Problem.Wer von den Lesern Interesse an einer meiner Touren verspürt, dem empfehle ich, uns z.B. Ende Oktober beim Südharz-Hunderter von Nordhausen nach Halle, vielleicht auf einer 50 km-Strecke, ein Stück zu begleiten und sich danach vielleicht an mehr zu wagen. Immerhin nehmen vier weitere Nordhäuser regelmäßig und erfolgreich auf ,meinen und anderen 100 km-Strecken teil.
Für Auskünfte stehe ich jederzeit zur Verfügung (bodo_schwarzberg@yahoo.de). Gern vermittle ich auch die Zusendung des Sächsischen Wanderkalenders, in dem eine Vielzahl deutscher und ausländischer Wanderveranstaltungen verzeichnet sind.
















