Do, 13:29 Uhr
25.08.2011
Wechsel zu TB
Zwischen 1995 und 1998 spielte der FSV Wacker 90 Nordhausen in seinen Regionalligazeiten sechsmal gegen Tennis Borussia Berlin. Fünf Niederlagen und ein Unentschieden sind die bescheidene Wackerbilanz. Ein ehemaliger Wacker-Nachwuchsakteur spielt jetzt für diese Berliner...
Sven Bernsdorf. Eigentlich hatte Sven noch einen gültigen Vertrag bei Hertha BSC, zu dem er nach seiner Erfurter Zeit beim FC Rot-Weiß im Jahr 2009 gewechselt war. Anderthalb Jahre war er dort vom Verletzungspech verfolgt, nachdem er sich in einem Trainingslager in Österreich einen Leistenbruch zugezogen hatte. Mehrere Rückfälle durchkreuzten zunächst seinen Wunsch, auf höchstem Niveau zu spielen.
Diese Möglichkeit bietet ihm nun Tennis Borussia. Zu diesem Klub bestand bereits über seine Schule Kontakt, da die beiden Berliner Vereine Kooperationspartner sind und gemeinsame Teams bildeten. Zum neuen Verein und dessen Trainer Gora Sen hat Sven sehr viel Vertrauen und man fand gemeinsam mit Berater Jörg Neubauer Wege, den vorzeitigen Wechsel trotz bestehenden Vertrages zu vollziehen und ihn für zwei Jahre an Tennis Borussia zu binden.
Sein neuer Trainer Gora Sen äußerte sich so: Seit Saisonbeginn verstärkt Sven Bernsdorf als Spieler jüngeren Jahrgangs unsere U 19. Sven wusste schon bei Hertha zu überzeugen mit seiner kreativen und zugleich aggressiven Art, Fußball zu spielen. Diese zeigt er ab sofort auch für Tennis Borussia. Sollten sich die bisherigen Eindrücke fortsetzen, blicken er und wir in eine viel versprechende gemeinsame Zukunft.
Vater Knut Bernsdorf, Nachwuchskoordinator bei Wacker Nordhausen, schätzt den Wechsel so ein: Sven ging zwar zunächst einen Schritt zurück. Ich bin aber fest der Meinung, dass er die nächsten Jahre dafür wieder zwei Schritte nach vorn kommt. Wir sind über 2000 km unterwegs gewesen und haben sechs Vereine, darunter vier aus der Bundesliga und zwei aus der Regionalliga, angefahren, um letztendlich festzustellen, dass der neue Verein vor der Tür lag. So kann Sven Schule und Umfeld in Berlin beibehalten.
Sven Bernsdorf gab am ersten Spieltag gegen Borea Dresden einen tollen Einstand. Mit seinem ersten Treffer für Tennis Borussia und fünf Torvorlagen machte er nachdrücklich auf sich aufmerksam und trug zum 10:0-Endstand bei.
Auch Wacker verfolgt den Weg seines ehemaligen Vereinsmitglieds aufmerksam und wünscht ihm weitere sportliche Erfolge.
Klaus Verkouter
Autor: nnzSven Bernsdorf. Eigentlich hatte Sven noch einen gültigen Vertrag bei Hertha BSC, zu dem er nach seiner Erfurter Zeit beim FC Rot-Weiß im Jahr 2009 gewechselt war. Anderthalb Jahre war er dort vom Verletzungspech verfolgt, nachdem er sich in einem Trainingslager in Österreich einen Leistenbruch zugezogen hatte. Mehrere Rückfälle durchkreuzten zunächst seinen Wunsch, auf höchstem Niveau zu spielen.
Diese Möglichkeit bietet ihm nun Tennis Borussia. Zu diesem Klub bestand bereits über seine Schule Kontakt, da die beiden Berliner Vereine Kooperationspartner sind und gemeinsame Teams bildeten. Zum neuen Verein und dessen Trainer Gora Sen hat Sven sehr viel Vertrauen und man fand gemeinsam mit Berater Jörg Neubauer Wege, den vorzeitigen Wechsel trotz bestehenden Vertrages zu vollziehen und ihn für zwei Jahre an Tennis Borussia zu binden.
Sein neuer Trainer Gora Sen äußerte sich so: Seit Saisonbeginn verstärkt Sven Bernsdorf als Spieler jüngeren Jahrgangs unsere U 19. Sven wusste schon bei Hertha zu überzeugen mit seiner kreativen und zugleich aggressiven Art, Fußball zu spielen. Diese zeigt er ab sofort auch für Tennis Borussia. Sollten sich die bisherigen Eindrücke fortsetzen, blicken er und wir in eine viel versprechende gemeinsame Zukunft.
Vater Knut Bernsdorf, Nachwuchskoordinator bei Wacker Nordhausen, schätzt den Wechsel so ein: Sven ging zwar zunächst einen Schritt zurück. Ich bin aber fest der Meinung, dass er die nächsten Jahre dafür wieder zwei Schritte nach vorn kommt. Wir sind über 2000 km unterwegs gewesen und haben sechs Vereine, darunter vier aus der Bundesliga und zwei aus der Regionalliga, angefahren, um letztendlich festzustellen, dass der neue Verein vor der Tür lag. So kann Sven Schule und Umfeld in Berlin beibehalten.
Sven Bernsdorf gab am ersten Spieltag gegen Borea Dresden einen tollen Einstand. Mit seinem ersten Treffer für Tennis Borussia und fünf Torvorlagen machte er nachdrücklich auf sich aufmerksam und trug zum 10:0-Endstand bei.
Auch Wacker verfolgt den Weg seines ehemaligen Vereinsmitglieds aufmerksam und wünscht ihm weitere sportliche Erfolge.
Klaus Verkouter



