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Do, 14:47 Uhr
25.08.2011

Ein volles Jahr gesperrt

Am Montag beginnen in der Nordhäuser Innenstadt die Hochbauarbeiten zur Errichtung der KulturBibliothek, der Tiefgarage und der Stadtratssäle. Und das hat Konsequenzen für die Kraftfahrer...


Ab diesem Zeitpunkt ist die Straße „Markt“ zwischen der Einmündung zur Bäckerstraße und dem Lutherplatz voll gesperrt. Die Sperrung wird mindestens ein Jahr dauern. Der Fußgängerverkehr wird nicht beeinträchtigt. Der Fahrzeugverkehr wird über die Bäckerstraße geleitet.

Alle Bewohner und die Geschäftsinhaber, die Kunden und Anlieger werden um Verständnis gebeten mit Blick auf die Beeinträchtigungen, die allerdings so gering wie möglich gehalten werden sollen.

Da eine Ausfahrt aus der Tiefgarage Engelsburg in Richtung Markt ebenfalls nicht mehr möglich ist, wird für die Nutzer eine Zufahrt auf die Rautenstraße über den Rathausplatz eingerichtet. Die Einfahrt dieser Tiefgaragenzufahrt kann nur aus Richtung Kornmarkt erfolgen. Die Ausfahrt ist nur in Richtung Rautenstraße möglich. Der Wochenmarkt bleibt wie gewohnt auf dem Rathaus, er wird nur in Richtung Lutherplatz auf die Ostseite des Rathausplatzes verlegt.

Vollsperrung Taschenberg

Auf Antrag eines Bauunternehmens ist der Taschenberg vom 29. August bis zum 1. September voll gesperrt zwischen der Kreuzung mit dem Weinberg und der Halleschen Straße. Grund sind Rohrverlegungen.
Autor: nnz

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Kommentare
Herr Taft
25.08.2011, 16:41 Uhr
kennt jemand jemanden, der diesen Bau will ?
...wäre mal ein Thema für eine Abstimmung, liebe nnz. Dann wird offensichtlich, ob die Entscheidung im Interesse der Nordhäuser gefallen ist - oder eben nicht...
Janko
25.08.2011, 18:20 Uhr
hier, ich.
ich freue mich auf die neue bibliothek, herr oder frau nussbaum. oder welchen bau der drei in der meldung genannten meinten Sie genau?
-Insider-
25.08.2011, 19:00 Uhr
bei
der stadtplanung stehen die interessen des einfachen bürgers nun mal gaaaaaaaaanz weit hinten an. an vordersten front stehen die wirtschaftsbosse, dann folgen eigeninteressen der verantwortlichen, danach gehts ums liebe geld...und beim stichwort geld kommen wir zum zuge - die interessen derjenigen, welche für die projekte zahlen. aber gut, so ist das halt.
Nordhusia
25.08.2011, 21:44 Uhr
Ich auch!
Ich freue mich auch auf die KulturBibliothek in Nordhausen! ...auch wenn der Bau jetzt ziemliche Beeinträchtigungen mit sich bringt so hoffe ich doch, dass das Ergebnis uns dafür entschädigt.
meiner meinung nach
26.08.2011, 07:37 Uhr
Kultur...
...ist eben mehr als Fernsehen und Bierzelt... zum Beispiel mal ein gutes Buch lesen!!! (Das hat noch keinem geschadet!!!)
Ich finde es toll, dass hier in Kultur investiert wird!
Nörgler
26.08.2011, 07:42 Uhr
Bücher
Was ist ein gutes Buch? Das man umblättern kann? In Leder eingebunden? Paperback? Oder ein E-Book.

Sicher, es wird das traditionelle Buch auch weiterhin geben. Doch mehr und mehr wird es die elektronische Ausgabe geben. Das wird so kommen, auch wenn es einige Kulturverantwortliche nicht wahr haben wollen.

Das sind alles alte Zöpfe, die abgeschnitten gehören, aber was will man von einem Stadtrat verlangen, dessen Altersdurchschnitt an die Verrentung heranreicht?

Und noch einmal: Nichts gegen Investitionen in Kultur, doch die sollten zukunftsfähig sein. Und vielleicht ist das Verhältnis nicht mehr so uptodate: 10 Millionen in Theater, mehr als zehn Millionen für Bibliothek, mehr als 5 Millionen für Museum.

Und was bleibt für die Masse, die nicht ins Theater geht, nicht in die Bibliothek, nicht ins Museum....
Retupmoc
26.08.2011, 09:06 Uhr
Kultur ist wichtig
lieber Nörgler, und Sie wissen doch auch, das man mit unseren Steuergeldern macht was man will. Also ich bin eher für eine Bibliothek als Frau Merkel und Co. noch höhere Diäten für Nichts zu finanzieren.

Ob die Nordhäuser Bibliothek allerdings so ein Prunkbau werden musste, steht auf einem anderen Blatt. Wenn ich die jeweils zehn Mille zwischen Biblio und Theater vergleiche komme ich a) zu dem Schluß, das das Theater wichtiger ist und b) das im Theater jedes Jahr Tausende Leute Entspannung und Erholung finden. Ob soviel Menschen auch ein Buch lesen? Fragen Sie mal die Kids unter 16 was ein Buch ist. Die Hälfte muss dann danach googeln.
Harzer_Wolf
26.08.2011, 09:28 Uhr
Taschenberg
Ich weiß nicht ob man das nicht planen kann, aber der Taschenberg ist nur aufgeruppt. Man sollte Nordhausen in Buddelhausen umbenennen.
Herr Taft
26.08.2011, 09:31 Uhr
toll - wie sich die Meinung so ändert - das Fähnlein im Wind
nnz-Umfrage vom 18.09.2007. Dort stimmte nur etwa ein Drittel der Befragten für eine neue Bibliothek, mehr als die Hälfte war dagegen.

Im Übrigen geht es um den Neubau. Nordhausen hat eine altehrwürdige Bibliothek und eine gut sortierte wissenschaftliche Bibliothek in der FH (empfehlenswert !!!)

In der aktuellen Umfrage regt etwa ein Drittel der Befragten an BEI DER KULTUR zu sparen - wie passt das zu der offenbar allgemeinen Zustimmung für die neue Bibliothek ? und etwa 35% wollen mehr Einnahmen erzielen. Das sind dann aber die Experten, die sich über Eintrittspreise, Knöllchen und kommunales Blitzen aufregen *lach*.

Liebe nnz, wiederholen wir doch mal die Umfrage vom 18.09.2007.

Am Rande: Ich bevorzuge das gute alte Buch - Hardcover, gerne mit Schutzumschlag.
I.H.
26.08.2011, 14:03 Uhr
Apropos
letzte Umfrage. Die ist nich viel wert, denn die naheliegendste Sparmöglichkeit konnte man gar nicht wählen, es gab sie in der Umfrage nämlich nich. Da hat eindeutig die Möglichkeit gefehlt, dass innerhalb der Stadtverwaltung gespart werden muss!

Und zur Bibo nur soviel, das Ding is ein bisschen am Bedarf vorbei geplant. Als Nordhusen noch 50000 Einwohner und kein Internet hatte, hat die Stadtbibo gereicht. Heute mit 35000 Einwohnern von denen die Hälfte Internet nutzt, brauch man sonen neuen Palazzo Prozzo? Erich hat sich auch mal sonen Lampenladen gebaut, kurz danach war er pleite.

Da hätte Frau Rinke in Bronze neben dem Roland nich mal nen Bruchteil von gekostet.

für Denkmale immer zu haben - Jupp
H.Buntfuß
26.08.2011, 18:16 Uhr
Abwarten
Ob Nordhausen eine NEUE Kulturbibliothek bekommt, muss man doch erst einmal abwarten. Es steht zwar auf dem Papier, aber wie heißt es so schön, Papier ist GEDULDIG, im Gegenteil zum Nordhäuser Bürger.

Ich denke, da kommt erst mal die Tiefgarage und die Stadtratssäle, sollte dann noch Geld über sein, bekommt der Nordhäuser seine Bibliothek, aber nur dann.

Wurde nicht von Anfang an gesagt, die Objekt wird in Abständen gebaut und zwar so, wie das Geld dafür vorhanden ist? Aus diesem Grund sollte der Nordhäuser doch erst einmal abwarten, wie weit das Geld überhaupt reicht?

Es ist doch durchaus möglich, wenn die Stadtratssäle fertig sind, ist auch das Geld alle. Das das Geld in der ZUKUNFT sehr, sehr knapp wird, hat doch die Frau Oberbürgermeisterin Rinke schon zugegeben.

Aber Frau Rinke ist ja nicht mehr im Amt, wenn das aus für die Bibliothek kommen sollte. Die Nordhäuser sollten sich doch nun schon Langsam daran gewöhnt haben, dass man die Vorhaben der Damen und Herren vom Stadtrat nicht immer ERNST nehmen muss.

Wie war das doch gleich mit dem PFERDEMARKT, wann sollte der fertig sein? Ich habe mittlerweile das Datum schon wieder vergessen.
Peppone
26.08.2011, 22:40 Uhr
Alles für die Kultur?
Ein Jahr Sperrung für die Kultur in Nordhausen?

Wenn hier wirklich jemanden von den verantwortlichen Entscheidern etwas an der Kultur gelegen haben sollte, dann hätte man diesen Bau, in dieser Form, nicht zugelassen!

Eine kleinere Stadt wie Nordhausen hätte diese Mittel nehmen sollen und sie langfristig in erlebbare "Kultur", wie Theater, investiert! Das ist es doch, was die Stadt in der Region noch halbwegs attraktiv macht.

Jetzt wird das Geld für Beides knapp! Und schlimmsten Falles geht Beides den Bach herunter. Persönlich hoffe ich nur, dass sich das Theater mit Hilfe der Bürger gegen solche "das haben wir gemacht" Luftschlösser durchsetzt!

Es wird von der Verwaltung ständig gejammert, dass für Kultur kein Geld mehr da ist, aber man ist noch nicht einmal in der Lage, kulturelle Einrichtungen wie das Theater finanziell langfristig abzusichern. Im Gegenteil, man schafft noch neue Baustellen, die kein Mensch braucht!
Herr Taft
29.08.2011, 10:59 Uhr
Prestige und das liebe Geld
...@Jupp und Hubertus: Ihren Meinungen nach, ist die Kultur-Bibliothek elso ein PRESTIGE-Bau, mit dem sich unsere gewählten Oberen ein DENKMAL setzen wollen... Den Zusatznutzen für die Bürger sehen Sie nicht.

Ich wusste noch nicht, dass die Bibliothek nach und nach (also nach Kassenlage) gebaut werden soll - was ist denn das für eine Planung ? Sowas kennt man sonst nur aus DritteWelt-Ländern, wo das Häuschen immer dann um eine Reihe Steine wächst, wenn mal Geld dafür da ist.

Wenn das wirklich so ist, frage ich mich, wie kurzfristig die Entscheider denken - wahrscheinlich nur bis zur nächsten Wahl. Wenn der Schuss mal nicht nach hinten losgeht. Am Ende zahlen wir mal wieder für etwas was keiner braucht und den Entscheidern noch nicht einmal nutzt...

Das einzig Tragbare ist wohl die Tiefgarage - sofern sie öffentlich zugänglich sein wird (was ich bezweifeln möchte). Die Parkplatzsituation ist dank Kornmarkt-Biotop in der Innenstadt nicht gerade berauschend.
Harzer_Wolf
19.10.2011, 12:14 Uhr
Gilt das auch für den Taschenberg?
Es ist mitlerweile eine Frechheit, das man den Taschenberg aus Richtung Hallesche Straße noch nicht befahren kann. Wenn man dran vorbei fährt, sieht man niemanden an der Baustelle arbeiten, nur eine Umzäunung und ein einsames Dixieklo sind zu sehen. Auch weiter oben an den Ampelregelungen geht es nicht vorwärts. Was ist in dieser Stadt eigentlich los? Kümmert sich hier niemand mehr um solche Dinge?

Gestern abend, als in der Rautenstraße die Feuerwehr agierte und der Weg nach oben Richtung Töpferstraße versperrt war, brach wieder einmal ein Chaos aus. Kann man die Firmen, die dort buddeln nicht mal zum Arbeiten anregen?
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