Do, 17:10 Uhr
25.08.2011
Aus nah und aus fern
Die große Sonderausstellung Künstlerinnen und Künstler um Caspar David Friedrich im Kunsthaus Meyenburg zieht Besucher aus vielen Regionen Deutschlands an. Teilt die Stadtverwaltung mit. Wieviel waren es denn nun bislang...
1.900 Kunstliebhaber wollten bislang auf den Spuren von Caspar David Friedrich wandeln, dessen Harzwanderung vor 200 Jahren stattfand, und die so anhand von 130 Gemälden und Grafiken eine visuelle Wanderung durch den Harz zu unternehmen.
Die Kosten für die Ausstellung beliefen sich auf Nachfrage im Nordhäuser Rathaus auf etwa 30.000 Euro. Hinzu kommen 20.000 Euro, die für die Anschaffung und Installation einer zusätzlichen Klimaanlage nötig waren. Diese Anlage jedoch bleibt im Kunsthaus und kann im Winter als Heizung genutzt werden.
Auf der Einnahmenseite sollen rund 10.000 Euro aus dem Verkauf von Eintrittskarten oder Katalogen in den Büchern stehen, darin enthalten laut Stadtverwaltung auch die Gelder von Sponsoren. Hierbei insbesondere die Sparkasse Nordhausen oder die Sparkassen-Kulturstiftung, die laut Heidelore Kneffel allein 8.000 Euro für den Druck der Kataloge gegeben haben.
Aber zurück zur Exposition: Die Besucher können sich beispielsweise mit Georg Heinrich Crola auf den Brocken begeben, den Ilsenstein bei Sonnenlicht beschauen oder einen Blick auf die Ruine Hohenstein und den Ravensberg werfen. Die Künstlerin Elise Crola zeigt Einblicke in die wildromantische Landschaft im Ilsetal und die Klippen des Ilsenstein sowie die Burg Falkenstein oder die Ratswaage in Wernigerode.
Mit Carl Blechen kann man die Täler der Selke und der Bode durchwandern, mit Ernst Helbig das alte Brockenhaus besichtigen oder sich nach Wernigerode zum Ochsenteich begeben. Ludwig Richter kann man auf die Roßtrappe folgen, den Stubenberg bei Gernrode besteigen sowie in den kleinen detailreichen Lithographien bis nach Ilfeld wandern, das damals noch Ilefeld hieß. Einen Blick ins Eichsfeld um die Mitte des 19. Jh. ermöglicht der Künstler Carl Duvall in seinen 24 Ansichten.
Die Werke von Wilhelm Eichler zeigen dann die romantische Seite Nordhausens. Seine Ansichten vom Gehegeplatz mit Aussichtstempel und Abendkonzert erinnern an vergangene Zeiten und geben – wie bei dem Gemälde Untere Rautenstraße - auch ein historischen Zeugnis von der ursprünglichen Gestalt Nordhausens, die auf Grund der Zerstörung unserer Stadt leider nicht mehr erhalten ist.
Einen tieferen Einblick und eine besonders interessante Wanderbegleitung ermöglicht die nächste Führung durch Heidelore Kneffel am Sonntag, den 28.8.2011, um 15.00 Uhr. Es besteht auch die Möglichkeit individuelle Führungen durch die Ausstellung zu buchen (Preis: 15 € pro Gruppe, Anfragen unter Tel. 03631/881091). Dem Leben und Werk Caspar David Friedrich widmet sich am 1. September, um 19.00 Uhr der Film von Peter Schamoni Caspar David Friedrich – Grenzen der Zeit im Kunsthaus Meyenburg.
Dieser Film mit Helmut Grien, Lothar Blumhagen, Hans Quest u.a. erhielt 1986 den Bayrischen Filmpreis und zeigt eine besondere Nähe zum Werk des großen Malers der deutschen Romantik. Dieser Film von Peter Schamoni ermöglicht es, sich mit den faszinierenden Landschaften in den Gemälden und in der Wirklichkeit auseinanderzusetzen. Durch die Zusammenarbeit mit der DEFA war es möglich, an Originalschauplätzen zu drehen. So ist ein Film entstanden, der für alle interessant ist, die sich der Arbeit des Künstlers nähern wollen.
Die Ausstellung ist noch bis zum 2. Oktober geöffnet. Öffnungszeiten: Di – So 10 bis 17 Uhr.
Autor: nnz1.900 Kunstliebhaber wollten bislang auf den Spuren von Caspar David Friedrich wandeln, dessen Harzwanderung vor 200 Jahren stattfand, und die so anhand von 130 Gemälden und Grafiken eine visuelle Wanderung durch den Harz zu unternehmen.
Die Kosten für die Ausstellung beliefen sich auf Nachfrage im Nordhäuser Rathaus auf etwa 30.000 Euro. Hinzu kommen 20.000 Euro, die für die Anschaffung und Installation einer zusätzlichen Klimaanlage nötig waren. Diese Anlage jedoch bleibt im Kunsthaus und kann im Winter als Heizung genutzt werden.
Auf der Einnahmenseite sollen rund 10.000 Euro aus dem Verkauf von Eintrittskarten oder Katalogen in den Büchern stehen, darin enthalten laut Stadtverwaltung auch die Gelder von Sponsoren. Hierbei insbesondere die Sparkasse Nordhausen oder die Sparkassen-Kulturstiftung, die laut Heidelore Kneffel allein 8.000 Euro für den Druck der Kataloge gegeben haben.
Aber zurück zur Exposition: Die Besucher können sich beispielsweise mit Georg Heinrich Crola auf den Brocken begeben, den Ilsenstein bei Sonnenlicht beschauen oder einen Blick auf die Ruine Hohenstein und den Ravensberg werfen. Die Künstlerin Elise Crola zeigt Einblicke in die wildromantische Landschaft im Ilsetal und die Klippen des Ilsenstein sowie die Burg Falkenstein oder die Ratswaage in Wernigerode.
Mit Carl Blechen kann man die Täler der Selke und der Bode durchwandern, mit Ernst Helbig das alte Brockenhaus besichtigen oder sich nach Wernigerode zum Ochsenteich begeben. Ludwig Richter kann man auf die Roßtrappe folgen, den Stubenberg bei Gernrode besteigen sowie in den kleinen detailreichen Lithographien bis nach Ilfeld wandern, das damals noch Ilefeld hieß. Einen Blick ins Eichsfeld um die Mitte des 19. Jh. ermöglicht der Künstler Carl Duvall in seinen 24 Ansichten.
Die Werke von Wilhelm Eichler zeigen dann die romantische Seite Nordhausens. Seine Ansichten vom Gehegeplatz mit Aussichtstempel und Abendkonzert erinnern an vergangene Zeiten und geben – wie bei dem Gemälde Untere Rautenstraße - auch ein historischen Zeugnis von der ursprünglichen Gestalt Nordhausens, die auf Grund der Zerstörung unserer Stadt leider nicht mehr erhalten ist.
Einen tieferen Einblick und eine besonders interessante Wanderbegleitung ermöglicht die nächste Führung durch Heidelore Kneffel am Sonntag, den 28.8.2011, um 15.00 Uhr. Es besteht auch die Möglichkeit individuelle Führungen durch die Ausstellung zu buchen (Preis: 15 € pro Gruppe, Anfragen unter Tel. 03631/881091). Dem Leben und Werk Caspar David Friedrich widmet sich am 1. September, um 19.00 Uhr der Film von Peter Schamoni Caspar David Friedrich – Grenzen der Zeit im Kunsthaus Meyenburg.
Dieser Film mit Helmut Grien, Lothar Blumhagen, Hans Quest u.a. erhielt 1986 den Bayrischen Filmpreis und zeigt eine besondere Nähe zum Werk des großen Malers der deutschen Romantik. Dieser Film von Peter Schamoni ermöglicht es, sich mit den faszinierenden Landschaften in den Gemälden und in der Wirklichkeit auseinanderzusetzen. Durch die Zusammenarbeit mit der DEFA war es möglich, an Originalschauplätzen zu drehen. So ist ein Film entstanden, der für alle interessant ist, die sich der Arbeit des Künstlers nähern wollen.
Die Ausstellung ist noch bis zum 2. Oktober geöffnet. Öffnungszeiten: Di – So 10 bis 17 Uhr.


