Fr, 12:10 Uhr
26.08.2011
Stützpunkt für Pflege
Das Landratsamt Nordhausen erweitert seinen Service: Ab September bietet der Landkreis in gemeinsamer Trägerschaft mit den Thüringer Kranken- und Pflegekassen einen Pflegestützpunkt an...
Zur feierlichen Eröffnung am 5. September um 15.30 Uhr sind alle Interessierten herzlich ins Foyer des Neuen Landratsamtes, Behringstraße 3, eingeladen. In diesem Gebäude werden die Ansprechpartner des Pflegestützpunkts zukünftig erreichbar sein, auch telefonisch unter der Nummer 03631/ 911-563 und -564 oder per E-Mail unter service@pflegestuetzpunkt-landkreisnordhausen.de.
Der Pflegestützpunkt in Nordhausen ist der zweite in Thüringen. Umfassende Beratung rund um die vielfältigen Fragen zur Pflege finden dort Pflegebedürftige und ihre Angehörigen, Menschen mit Behinderung, Pflegende aber auch Menschen, die sich vorbeugend informieren wollen, weil sie einmal pflegebedürftig werden können. Die Berater geben Orientierung bei den umfassenden Serviceangeboten der Kassen und kommunalen Einrichtungen, informieren über alle Möglichkeiten der Pflegeunterstützung vor Ort und übernehmen damit eine Lotsenfunktion.
Hierbei ist die enge Zusammenarbeit von Kassen und Landkreis sinnvoll, um eine ganzheitliche, neutrale, Individuelle Beratung über die relevanten gesetzlichen Rechte und Pflichten der Betroffenen zu ermöglichen. Dabei stehen individuelle Informationen zu den Wohn-, Lebens- und Betreuungsformen, die auf die Bedürfnisse und Wünsche der Pflegebedürftigen und deren Angehörigen zugeschnitten sind, im Mittelpunkt.
Das Gesamtziel ist es, ein innovatives Netzwerk mit allen beteiligten Stellen und Fachkräften der Pflegeanbieter sowie der Anbieter-sozialer Versorgungs- und Betreuungsleistungen zur wohnortnahen pflegerischen Beratung, Versorgung und Betreuung im Landkreis Nordhausen aufzubauen. Deshalb spielt auch die Zusammenarbeit mit Haupt- und Ehrenamtlichen in Selbsthilfegruppen, gesellschaftlichen, kirchlichen und anderen interessierten Organisationen und den politischen Seniorenvertretungen eine wichtige Rolle. Damit folgt der Pflegestützpunkt den Ansätzen des Seniorenplans des Landkreises.
Der Pflegestützpunkt soll die zentrale Koordinierungsstelle aller pflegerischen und sozialen Hilfs- und Unterstützungsangebote sowie gesundheitsfördernder, präventiver, rehabilitativer und sonstiger medizinischen Leistungen werden. In diesem Sinne erhält der Ratsuchende dort eine erste Beratung und Information, passende Hilfsangebote der Kassen und des Landkreises werden vermittelt. Ermöglicht werden soll so, dass die Pflegebedürftigen lange im vertrauten häuslichen Umfeld bleiben können.
Deshalb gibt der Pflegestützpunkt auch beispielsweise Tipps, wie sich der Wohnraum passend zur Pflegebedürftigkeit verändern lässt. Bislang war die Seniorenberatungsstelle des Landkreises ein wichtiger Ansprechpartner für Ältere. Diese Beratungsstelle geht nun im Pflegestützpunkt auf, deren Strukturen und Angebote wie die ehrenamtlichen Seniorenbegleiter oder der Kurs für pflegende Angehörige in Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule bleiben bestehen. Der Bedarf für eine solche zentrale Informationsstelle, die auch einen kurzen Draht zu anderen Angeboten des Landkreises wie beispielsweise der Altenhilfe ermöglicht, wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen.
Nach der Berechnung des Thüringer Landesamtes für Statistik wird die Bevölkerung im Landkreis Nordhausen bis 2030 um mehr als 17 Prozent abnehmen. Mehr als jeder dritte Einwohner wird dann 65 Jahre und älter sein. Das Bundesamt für Statistik prognostiziert, dass es 2030 mehr als drei Millionen pflegebedürftige Menschen in Deutschland geben wird. Allein im Landkreis Nordhausen soll bis 2020 der Anteil an pflegebedürftigen Menschen um 41 Prozent steigen.
Autor: nnzZur feierlichen Eröffnung am 5. September um 15.30 Uhr sind alle Interessierten herzlich ins Foyer des Neuen Landratsamtes, Behringstraße 3, eingeladen. In diesem Gebäude werden die Ansprechpartner des Pflegestützpunkts zukünftig erreichbar sein, auch telefonisch unter der Nummer 03631/ 911-563 und -564 oder per E-Mail unter service@pflegestuetzpunkt-landkreisnordhausen.de.
Der Pflegestützpunkt in Nordhausen ist der zweite in Thüringen. Umfassende Beratung rund um die vielfältigen Fragen zur Pflege finden dort Pflegebedürftige und ihre Angehörigen, Menschen mit Behinderung, Pflegende aber auch Menschen, die sich vorbeugend informieren wollen, weil sie einmal pflegebedürftig werden können. Die Berater geben Orientierung bei den umfassenden Serviceangeboten der Kassen und kommunalen Einrichtungen, informieren über alle Möglichkeiten der Pflegeunterstützung vor Ort und übernehmen damit eine Lotsenfunktion.
Hierbei ist die enge Zusammenarbeit von Kassen und Landkreis sinnvoll, um eine ganzheitliche, neutrale, Individuelle Beratung über die relevanten gesetzlichen Rechte und Pflichten der Betroffenen zu ermöglichen. Dabei stehen individuelle Informationen zu den Wohn-, Lebens- und Betreuungsformen, die auf die Bedürfnisse und Wünsche der Pflegebedürftigen und deren Angehörigen zugeschnitten sind, im Mittelpunkt.
Das Gesamtziel ist es, ein innovatives Netzwerk mit allen beteiligten Stellen und Fachkräften der Pflegeanbieter sowie der Anbieter-sozialer Versorgungs- und Betreuungsleistungen zur wohnortnahen pflegerischen Beratung, Versorgung und Betreuung im Landkreis Nordhausen aufzubauen. Deshalb spielt auch die Zusammenarbeit mit Haupt- und Ehrenamtlichen in Selbsthilfegruppen, gesellschaftlichen, kirchlichen und anderen interessierten Organisationen und den politischen Seniorenvertretungen eine wichtige Rolle. Damit folgt der Pflegestützpunkt den Ansätzen des Seniorenplans des Landkreises.
Der Pflegestützpunkt soll die zentrale Koordinierungsstelle aller pflegerischen und sozialen Hilfs- und Unterstützungsangebote sowie gesundheitsfördernder, präventiver, rehabilitativer und sonstiger medizinischen Leistungen werden. In diesem Sinne erhält der Ratsuchende dort eine erste Beratung und Information, passende Hilfsangebote der Kassen und des Landkreises werden vermittelt. Ermöglicht werden soll so, dass die Pflegebedürftigen lange im vertrauten häuslichen Umfeld bleiben können.
Deshalb gibt der Pflegestützpunkt auch beispielsweise Tipps, wie sich der Wohnraum passend zur Pflegebedürftigkeit verändern lässt. Bislang war die Seniorenberatungsstelle des Landkreises ein wichtiger Ansprechpartner für Ältere. Diese Beratungsstelle geht nun im Pflegestützpunkt auf, deren Strukturen und Angebote wie die ehrenamtlichen Seniorenbegleiter oder der Kurs für pflegende Angehörige in Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule bleiben bestehen. Der Bedarf für eine solche zentrale Informationsstelle, die auch einen kurzen Draht zu anderen Angeboten des Landkreises wie beispielsweise der Altenhilfe ermöglicht, wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen.
Nach der Berechnung des Thüringer Landesamtes für Statistik wird die Bevölkerung im Landkreis Nordhausen bis 2030 um mehr als 17 Prozent abnehmen. Mehr als jeder dritte Einwohner wird dann 65 Jahre und älter sein. Das Bundesamt für Statistik prognostiziert, dass es 2030 mehr als drei Millionen pflegebedürftige Menschen in Deutschland geben wird. Allein im Landkreis Nordhausen soll bis 2020 der Anteil an pflegebedürftigen Menschen um 41 Prozent steigen.


