Do, 12:20 Uhr
21.08.2003
Licht und Schatten
Nordhausen (nnz). In Erfurt ist heute die Verkehrsunfallstatistik des Landes für das erste Halbjahr vorgestellt worden. nnz mit Licht und Schatten einer Halbjahresbilanz.
Im 1. Halbjahr 2003 wurden nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik auf den Thüringer Straßen 30 197 Unfälle durch die Polizei aufgenommen. Das waren 1 726 Unfälle bzw. 5,4 Prozent weniger als im 1. Halbjahr 2002. Bei den meisten Unfällen entstand nur Sachschaden (25 481 Unfälle bzw. 84,4 Prozent). Auch hier ist die Zahl der Unfälle im Vergleich mit der ersten Jahreshälfte 2002 rückläufig (- 6,3 Prozent).
Obwohl die Anzahl der Unfälle mit Sachschaden insgesamt zurückging, ereigneten sich deutlich mehr schwerwiegende Unfälle mit Sachschaden, bei denen mindestens ein Fahrzeug nicht fahrbereit war. Im Vergleich zum 1. Halbjahr 2003 wurden 25,6 Prozent mehr Unfälle mit schwerwiegendem Sachschaden auf Thüringer Straßen von der Polizei aufgenommen.
Bei 4 716 Unfällen wurden Personen verletzt. Das waren 15,6 Prozent aller Unfälle. Während die Zahl der Unfälle mit Personenschaden um 0,2 Prozent zurückging, erhöhte sich jedoch die Zahl der Unfälle mit Getöteten um 7,1 Prozent. Im Vergleich mit dem 1. Halbjahr 2002 stieg die Zahl der Unfälle mit Getöteten um 8 auf 120 Unfälle in den ersten sechs Monaten dieses Jahres.
Infolge der Straßenverkehrsunfälle verunglückten von Januar bis Juni 6 434 Personen, davon wurden 6 303 Personen entweder leicht- oder schwer verletzt und 131 Personen getötet. Die Zahl der Toten blieb gegenüber dem 1. Halbjahr 2002 unverändert. Ebenso gab es bei Unfällen, bei denen Beteiligte unter Alkoholeinfluss standen, erfreulicherweise einen Rückgang. 360 Unfälle mit Personenschaden (- 7,0 Prozent), 270 schwerwiegende Unfälle mit Sachschaden (- 3,2 Prozent) und 335 sonstige Sachschadensunfälle (- 9,2 Prozent) waren auf Alkoholeinwirkung zurückzuführen. 3,2 Prozent aller Unfälle wurden durch Fahren unter Alkohol verursacht.
Autor: nnzIm 1. Halbjahr 2003 wurden nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik auf den Thüringer Straßen 30 197 Unfälle durch die Polizei aufgenommen. Das waren 1 726 Unfälle bzw. 5,4 Prozent weniger als im 1. Halbjahr 2002. Bei den meisten Unfällen entstand nur Sachschaden (25 481 Unfälle bzw. 84,4 Prozent). Auch hier ist die Zahl der Unfälle im Vergleich mit der ersten Jahreshälfte 2002 rückläufig (- 6,3 Prozent).
Obwohl die Anzahl der Unfälle mit Sachschaden insgesamt zurückging, ereigneten sich deutlich mehr schwerwiegende Unfälle mit Sachschaden, bei denen mindestens ein Fahrzeug nicht fahrbereit war. Im Vergleich zum 1. Halbjahr 2003 wurden 25,6 Prozent mehr Unfälle mit schwerwiegendem Sachschaden auf Thüringer Straßen von der Polizei aufgenommen.
Bei 4 716 Unfällen wurden Personen verletzt. Das waren 15,6 Prozent aller Unfälle. Während die Zahl der Unfälle mit Personenschaden um 0,2 Prozent zurückging, erhöhte sich jedoch die Zahl der Unfälle mit Getöteten um 7,1 Prozent. Im Vergleich mit dem 1. Halbjahr 2002 stieg die Zahl der Unfälle mit Getöteten um 8 auf 120 Unfälle in den ersten sechs Monaten dieses Jahres.
Infolge der Straßenverkehrsunfälle verunglückten von Januar bis Juni 6 434 Personen, davon wurden 6 303 Personen entweder leicht- oder schwer verletzt und 131 Personen getötet. Die Zahl der Toten blieb gegenüber dem 1. Halbjahr 2002 unverändert. Ebenso gab es bei Unfällen, bei denen Beteiligte unter Alkoholeinfluss standen, erfreulicherweise einen Rückgang. 360 Unfälle mit Personenschaden (- 7,0 Prozent), 270 schwerwiegende Unfälle mit Sachschaden (- 3,2 Prozent) und 335 sonstige Sachschadensunfälle (- 9,2 Prozent) waren auf Alkoholeinwirkung zurückzuführen. 3,2 Prozent aller Unfälle wurden durch Fahren unter Alkohol verursacht.

