Mo, 14:51 Uhr
18.06.2012
Kommunale Vereinsmeierei
Es kommt ab und zu vor, dass der Stadtrat beschließen soll, die Stadt Nordhausen - also auch Sie - wird Mitglied in einem Verein. Das kann für uns alle auf Dauer recht teuer sein...
Pro Jahr zahlt die Nordhäuser Stadtverwaltung mehr als 90.000 Euro (genau 90.503,80) für Mitgliedschaft in privatrechtichen Vereinen oder Verbänden. Das ist der Stand Ende 2011. Weitere Vereine wie der sächsische Hansebund sind in diesem Jahr noch hinzugekommen. Trotz intensiver Recherche kann das Rathaus nicht mitteilen, wie viel die hanseatische Mitgliedschaft kostet.
Der dickste Brocken mit etwas mehr als 44.000 Euro ist die Mitgliedschaft im Tierheim Nordhausen e.V., der bekannterweise das Tierheim am Holungsbügel betreibt. Aber auch die Mitgliedschaft im Städtetag mit rund 10.000 Euro und im Gemeinde- und Städtebund Thüringen mit 16.700 Euro schlagen dicke zu Buche. Hier leuchtet die Mitgliedschaft durchaus ein. Nicht so einleuchtend ist der Fakt, dass zusätzliche 3.400 Euro noch einmal für den Gemeinde- und Städtebund in Thüringen, diesmal für den Nordhäuser Kreisverband anfallen.
Was die Mitgliedschaft im Verein für Eichsfeldische Heimatkunde oder im Förderverein "Romweg - Abt Albert von Stade" e.V nun für herausragende Vorteile für die Rolandstadt bringt, ist nicht auf den ersten Blick schlüssig. Ist auch nicht so schlimm, hierfür müssen Jahresbeiträge von lediglich 15 oder 50 Euro gezahlt werden.
Bleibt abschließend noch der Blick auf einige touristische Mitgliedschaften. Da schlagen für drei Vereine auch gleich mal 10.000 Euro im Jahr zu Buche. Für den Stadtrat wäre doch interessant zu fragen, warum drei unterschiedliche Vereine finanziert werden müssen, die doch eigentlich ein Ziel haben: den Tourismus im Südharz endlich nach vorn zu bringen.
Autor: nnzPro Jahr zahlt die Nordhäuser Stadtverwaltung mehr als 90.000 Euro (genau 90.503,80) für Mitgliedschaft in privatrechtichen Vereinen oder Verbänden. Das ist der Stand Ende 2011. Weitere Vereine wie der sächsische Hansebund sind in diesem Jahr noch hinzugekommen. Trotz intensiver Recherche kann das Rathaus nicht mitteilen, wie viel die hanseatische Mitgliedschaft kostet.
Der dickste Brocken mit etwas mehr als 44.000 Euro ist die Mitgliedschaft im Tierheim Nordhausen e.V., der bekannterweise das Tierheim am Holungsbügel betreibt. Aber auch die Mitgliedschaft im Städtetag mit rund 10.000 Euro und im Gemeinde- und Städtebund Thüringen mit 16.700 Euro schlagen dicke zu Buche. Hier leuchtet die Mitgliedschaft durchaus ein. Nicht so einleuchtend ist der Fakt, dass zusätzliche 3.400 Euro noch einmal für den Gemeinde- und Städtebund in Thüringen, diesmal für den Nordhäuser Kreisverband anfallen.
Was die Mitgliedschaft im Verein für Eichsfeldische Heimatkunde oder im Förderverein "Romweg - Abt Albert von Stade" e.V nun für herausragende Vorteile für die Rolandstadt bringt, ist nicht auf den ersten Blick schlüssig. Ist auch nicht so schlimm, hierfür müssen Jahresbeiträge von lediglich 15 oder 50 Euro gezahlt werden.
Bleibt abschließend noch der Blick auf einige touristische Mitgliedschaften. Da schlagen für drei Vereine auch gleich mal 10.000 Euro im Jahr zu Buche. Für den Stadtrat wäre doch interessant zu fragen, warum drei unterschiedliche Vereine finanziert werden müssen, die doch eigentlich ein Ziel haben: den Tourismus im Südharz endlich nach vorn zu bringen.


