Sa, 09:12 Uhr
20.10.2012
Kompakt auf einen Blick
Mehr als 1.100 Produkte im Test: Durchschnittlich 1.000 Euro kostet der Test eines einzigen Produktes. Für die 1.191 Produkte, die wir für Sie in diesem ÖKO-TEST Jahrbuch für 2013 getestet haben, sind also Kosten von rund 1,2 Millionen Euro entstanden. Das ist viel Geld. Aber nur mit einem solchen Aufwand ist es möglich, fundiert und seriös Rat zu geben...
Denn nur 519 Produkte in diesem Jahrbuch sind sehr gut oder gut, aber 672 befriedigend bis ungenügend. Es lohnt sich also, sich zu informieren. Denn ohne Schadstoffe lässt sich das Leben noch besser genießen.
Autor: psgDenn nur 519 Produkte in diesem Jahrbuch sind sehr gut oder gut, aber 672 befriedigend bis ungenügend. Es lohnt sich also, sich zu informieren. Denn ohne Schadstoffe lässt sich das Leben noch besser genießen.
Aus dem Inhalt
- Test Äpfel: Das beliebteste Obst der Deutschen wird zwar nach wie vor gespritzt, aber offenbar weniger als früher. Problematisch sind jedoch vor allem südamerikanische Produkte. Bei ihnen haben die Labore teilweise Rückstände mehrerer Pflanzenschutzmittel gefunden.
- Test Butter: Verbraucher sollten sich von den Verpackungen, auf denen weidende Kühe und imposante Bergmassive zu sehen sind, nicht täuschen lassen. Die Kühe für konventionelle Butter haben meist nur wenig Gras gesehen. Bio-Butter weist zudem einen deutlich höheren Anteil an gesundheitsfördernden Omega-3-Fettsäuren aus als konventionelle Produkte, wie der Test zeigt.
- Test Fairer Handel: Der faire Handel wächst jedes Jahr zweistellig. Das lockt Geschäftemacher, die Zahl der Fair-Siegel wächst kontinuierlich. Allein auf den 34 von ÖKO-TEST untersuchten Kaffeesorten finden sich 14 verschiedene Label. Doch nur 18 erfüllen die grundlegenden Anforderungen an fairen Handel. ÖKO-TEST verrät, welchen Siegeln Sie vertrauen können.
- Test Kindermatratzen: Nicht auf jeder Matratze können Kinder schadstofffrei schlummern. Im Labor zeigte sich, dass sich aus acht der getesteten Matratzen erhöhte Mengen giftigen Antimons lösten. Antimonverbindungen können Haut und Schleimhäute reizen und belasten außerdem das Abwasser.
- Test Deos mit Langzeitwirkung: Glaubt man der Werbung, schützen manche Deos 48 Stunden und länger vor Schweißflecken und -geruch. Doch kein Hersteller kann dieses Versprechen auch wirklich belegen. Dazu kommt, dass alle Produkte mit einer einzigen Ausnahme Aluminiumsalze enthalten, die das Schwitzen verhindern sollen. Allerdings können sie die Haut reizen und Entzündungen der Schweißkanäle verursachen.
- Test Rindenmulch: Einige Rindenmulche enthalten zu viel hochgiftiges Cadmium. Das Schwermetall ist nicht fest gebunden und wird von Pflanzen leicht aufgenommen. Es führt zu Nierenschäden, wenn es über längere Zeit in größeren Mengen aufgenommen wird, und ist als krebserregend für den Menschen eingestuft.
- Test Wanderstiefel: Der Test zeigt, dass Wanderstiefel voll sind mit Schadstoffen, die Krebs erregen oder Allergien auslösen können. Wenigstens sind die meisten sehr robust, denn sie trotzen gemäß Praxisprüfung eine gewisse Zeit lang der Feuchtigkeit, haben feste Sohlen, die nicht gleich durch einen spitzen Stein eingerissen werden, und besitzen ein scheuerbeständiges Fersenfutter.


