Mi, 06:55 Uhr
23.04.2014
Radrennen auf dem Sachsenring
Am Samstag war ein Teil des Teams vom Nordhäuser Radsportverein zum Sachsenring gefahren. Die Rennstrecke, auf der sonst Motorräder und Autos durch die Kurven heizen, stand diesmal ganz im Zeichen des Radsportes...
Immer mehr Radrennsportler haben diesen Termin jedes Jahr fest in ihre Wettkampfplanung aufgenommen. Die Besten Deutschlands kommen hierher, um zu sehen, wo sie zu Beginn der Saison stehen.
Aber auch die, die weniger Aussicht auf die vorderen Plätze haben, lassen es sich nicht entgehen, in Gruppen von weit mehr als hundert Fahrern an den Start zu gehen. Wo sonst lässt es sich so gefahrlos Radrennen fahren. Die Straße ist frei und in perfektem Zustand. Es gibt keine falsch abgeparkten oder trotz Sperrung entgegenkommende Autos, keine Fußgänger, die mal eben vor dem herannahenden Feld noch über die Straße laufen und keine Verkehrsinseln, die als unerwartete Hindernisse plötzlich vor einem auftauchen.
Was es aber gab, waren stetige Wechsel zwischen Bergauf- und Bergabpassagen, die den Sportlern die Kraft aus den Beinen und die Luft aus den Lungen gesogen haben.
Wer so eine Rennstrecke nie mit dem Rad abgefahren ist, wird nie glauben, wie bergig ein solcher Kurs sein kann. Bei dem Rennen der Jedermänner über 15 Runden und 52 km müssten die Sportler über 1000 Höhenmeter überwinden. Selbst für die jüngeren Fahrer der U 17 waren es bei 12 Runden und 42 km immer noch ca. 800 Höhenmeter.
Erik Wetzel, der in der vergangenen Saison in der Altersklasse U 15 mehrere Podestplätze belegte, wechselte in diesem Jahr in die U 17. Mit nicht einmal 15 Jahren gehört er derzeit zu den Jüngsten seiner Altersklasse. Vom Start weg musste er Vollgas geben, um nicht aus dem Hauptfeld herauszufallen. Die erste Runde fuhren die jungen Sportler mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 39 km/h und auch danach wurde das Tempo nicht wirklich langsamer.
Runde für Runde vielen Einzelne oder auch kleinere Gruppen aus dem Hauptfeld heraus. Irgendwann war es auch Erik nicht mehr möglich das hohe Tempo mitzugehen und er musste mit weiteren 6 Fahrern das Hauptfeld ziehen lassen. Bis in die vorletzte Runde gestaltete die kleine Gruppe ihr eigenes Rennen. Dann aber wurden sie von dem Führenden überrundet und aus dem Rennen genommen.
Ein Rennen ohne Wertung, das war eine ganz neue Erfahrung für Erik, die ihn aber für das Training und die folgenden Rennen nur noch mehr motiviert.
In der Klasse der Jedermänner waren Maximilian und Jurij Schleip-Ols an den Start gegangen. Das Feld war so groß und unübersichtlich und der Start so hektisch, dass sich Vater und Sohn gleich zu Beginn aus den Augen verloren. Gegenseitige Hilfestellung war also nicht möglich und so gaben beide, was sie konnten. Während Jurij als 58ster über die Ziellinie führ folgte Max mit etwa 2 Minuten Rückstand auf Platz 95 liegend.
J. Schleip-Ols
Autor: redImmer mehr Radrennsportler haben diesen Termin jedes Jahr fest in ihre Wettkampfplanung aufgenommen. Die Besten Deutschlands kommen hierher, um zu sehen, wo sie zu Beginn der Saison stehen.
Aber auch die, die weniger Aussicht auf die vorderen Plätze haben, lassen es sich nicht entgehen, in Gruppen von weit mehr als hundert Fahrern an den Start zu gehen. Wo sonst lässt es sich so gefahrlos Radrennen fahren. Die Straße ist frei und in perfektem Zustand. Es gibt keine falsch abgeparkten oder trotz Sperrung entgegenkommende Autos, keine Fußgänger, die mal eben vor dem herannahenden Feld noch über die Straße laufen und keine Verkehrsinseln, die als unerwartete Hindernisse plötzlich vor einem auftauchen.
Was es aber gab, waren stetige Wechsel zwischen Bergauf- und Bergabpassagen, die den Sportlern die Kraft aus den Beinen und die Luft aus den Lungen gesogen haben.
Wer so eine Rennstrecke nie mit dem Rad abgefahren ist, wird nie glauben, wie bergig ein solcher Kurs sein kann. Bei dem Rennen der Jedermänner über 15 Runden und 52 km müssten die Sportler über 1000 Höhenmeter überwinden. Selbst für die jüngeren Fahrer der U 17 waren es bei 12 Runden und 42 km immer noch ca. 800 Höhenmeter.
Erik Wetzel, der in der vergangenen Saison in der Altersklasse U 15 mehrere Podestplätze belegte, wechselte in diesem Jahr in die U 17. Mit nicht einmal 15 Jahren gehört er derzeit zu den Jüngsten seiner Altersklasse. Vom Start weg musste er Vollgas geben, um nicht aus dem Hauptfeld herauszufallen. Die erste Runde fuhren die jungen Sportler mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 39 km/h und auch danach wurde das Tempo nicht wirklich langsamer.
Runde für Runde vielen Einzelne oder auch kleinere Gruppen aus dem Hauptfeld heraus. Irgendwann war es auch Erik nicht mehr möglich das hohe Tempo mitzugehen und er musste mit weiteren 6 Fahrern das Hauptfeld ziehen lassen. Bis in die vorletzte Runde gestaltete die kleine Gruppe ihr eigenes Rennen. Dann aber wurden sie von dem Führenden überrundet und aus dem Rennen genommen.
Ein Rennen ohne Wertung, das war eine ganz neue Erfahrung für Erik, die ihn aber für das Training und die folgenden Rennen nur noch mehr motiviert.
In der Klasse der Jedermänner waren Maximilian und Jurij Schleip-Ols an den Start gegangen. Das Feld war so groß und unübersichtlich und der Start so hektisch, dass sich Vater und Sohn gleich zu Beginn aus den Augen verloren. Gegenseitige Hilfestellung war also nicht möglich und so gaben beide, was sie konnten. Während Jurij als 58ster über die Ziellinie führ folgte Max mit etwa 2 Minuten Rückstand auf Platz 95 liegend.
J. Schleip-Ols










