Fr, 06:28 Uhr
25.04.2014
nnz-Leser unterwegs: Im Park
Was für ein Tag für Enkel Linus. Der war mit Opa Peter Blei gestern im Nordhäuser Stadtpark unterwegs. Beide berichten in der nnz von ihren Erlebnissen...
Wie ich die Woche gesehen und gelesen habe, gibt es immer mehr Kinder die nicht mit 6 eingeschult werden können, weil sie nicht richtig sprechen können. Einige Eltern behaupteten, sie wissen nicht was mit ihren Kindern machen können.
Sie parken sie einfach vorn Fernseher oder drücken ihnen ein Gameboy oder sonstiges in die Hand. Nach dem Motto es wird schon werden. Wenn sie erstmals in der Schule sind werden sich die Lehrer schon darum kümmern.Was dabei raus kommt kann man ja täglich im Leben oder im Fernsehen erleben. Soweit so gut.
Mir war es heute vergönnt, ein paar Stunden mit meinen Enkel im Stadtpark zu verbringen. Wir schauten uns das Geschehen am Ruderteich an, kletterten auf Wurzeln und Baumstämme. Es begleiten mich viele Fragen: warum ist der Baum umgefallen, warum kann Holz schwimmen?
Es gab ständig was zu entdecken. Auf dem Rückweg fanden wir einen Beutel von lehren Flaschen "Blaue Würger" und Linus meinte, das können wir nicht liegen lassen. Nach kurzer Kontrolle, das keine Flaschen kaputt waren und die Gefahr nicht bestand das er sich verletzen konnte, fragte ich ihn was wir damit machen wollen?
Linus meinte wir müssen es aufräumen, wie er es im Kindergarten gelernt hat. Nach kurzer Überlegung sagte ich, gut wir machen das. Wir brachten die den Beutel zum nächsten Abfallkorb und er lies sich natürlich nicht die Freude nehmen die Flaschen hinein zu werfen.
Dann fütterten wir die Tiere mit Löwenzahn und ich erklärte ihm nebenbei, dass Steine und trockenes Holz nicht auf ihrem Speiseplan stehen. Dies begriff er schnell und holte frisches Grün für den Esel, Ziegen und Hirschkühe. Dies ist ja nur einen Kleinigkeit, aber er hat wieder was dazu gelernt und es ist allemal besser als Computerfiguren zu zerstören oder ähnliches.
Am Schluss unsere Runde kamen wir am Gondelteich an und ich musste feststellen, dass gegen 18.13 Uhr alles geschlossen war, hatte ich das nicht anders in Erinnerung? Also kein Würstchen oder Eis an so einem interessanten Tag. Sind nicht Ferien und war nicht Top-Wetter, vielleicht sind es ja "nur" Angestellte, die ja Umsatz nicht beteiligt sind, dachte ich mir, die ja "nur" ihre Arbeit machen, einfach schade für die Nordhäuser, die sich an einem so schönen Tag noch was am Gondelteich nach Feierabend, ob Bierchen oder Eis, gönnen wollten.
Peter Blei und Enkel Linus
Autor: redWie ich die Woche gesehen und gelesen habe, gibt es immer mehr Kinder die nicht mit 6 eingeschult werden können, weil sie nicht richtig sprechen können. Einige Eltern behaupteten, sie wissen nicht was mit ihren Kindern machen können.
Sie parken sie einfach vorn Fernseher oder drücken ihnen ein Gameboy oder sonstiges in die Hand. Nach dem Motto es wird schon werden. Wenn sie erstmals in der Schule sind werden sich die Lehrer schon darum kümmern.Was dabei raus kommt kann man ja täglich im Leben oder im Fernsehen erleben. Soweit so gut.
Mir war es heute vergönnt, ein paar Stunden mit meinen Enkel im Stadtpark zu verbringen. Wir schauten uns das Geschehen am Ruderteich an, kletterten auf Wurzeln und Baumstämme. Es begleiten mich viele Fragen: warum ist der Baum umgefallen, warum kann Holz schwimmen?
Es gab ständig was zu entdecken. Auf dem Rückweg fanden wir einen Beutel von lehren Flaschen "Blaue Würger" und Linus meinte, das können wir nicht liegen lassen. Nach kurzer Kontrolle, das keine Flaschen kaputt waren und die Gefahr nicht bestand das er sich verletzen konnte, fragte ich ihn was wir damit machen wollen?
Linus meinte wir müssen es aufräumen, wie er es im Kindergarten gelernt hat. Nach kurzer Überlegung sagte ich, gut wir machen das. Wir brachten die den Beutel zum nächsten Abfallkorb und er lies sich natürlich nicht die Freude nehmen die Flaschen hinein zu werfen.
Dann fütterten wir die Tiere mit Löwenzahn und ich erklärte ihm nebenbei, dass Steine und trockenes Holz nicht auf ihrem Speiseplan stehen. Dies begriff er schnell und holte frisches Grün für den Esel, Ziegen und Hirschkühe. Dies ist ja nur einen Kleinigkeit, aber er hat wieder was dazu gelernt und es ist allemal besser als Computerfiguren zu zerstören oder ähnliches.
Am Schluss unsere Runde kamen wir am Gondelteich an und ich musste feststellen, dass gegen 18.13 Uhr alles geschlossen war, hatte ich das nicht anders in Erinnerung? Also kein Würstchen oder Eis an so einem interessanten Tag. Sind nicht Ferien und war nicht Top-Wetter, vielleicht sind es ja "nur" Angestellte, die ja Umsatz nicht beteiligt sind, dachte ich mir, die ja "nur" ihre Arbeit machen, einfach schade für die Nordhäuser, die sich an einem so schönen Tag noch was am Gondelteich nach Feierabend, ob Bierchen oder Eis, gönnen wollten.
Peter Blei und Enkel Linus























