Di, 14:54 Uhr
06.05.2014
Kompromiss hilft Firma in Niedergebra
Die Bundesregierung hat mit der EU-Kommission in Brüssel einen Kompromiss ausgehandelt, wonach auch in Zukunft einer Reihe besonders energieintensiver Branchen ein Nachlass bei der EEG-Umlage eingeräumt wird. Der hilft auch einer Firma in Niedergebra...
Bundestagsabgeordneter Manfred Grund betont, dass diese Lösung für die nordthüringische Wirtschaft und den Erhalt von Industriearbeitsplätzen in der Region von großer Bedeutung ist.
Unter den Unternehmen aus 68 Wirtschaftszweigen, die wegen des hohen Strombedarfs für ihre Produktionsabläufe auch weiterhin im Rahmen des EEG-Gesetzes privilegiert werden, ist auch der mtm plastics GmbH in Niedergebra. Abgeordneter Grund hielt im Vorfeld der Brüsseler Verhandlungen Kontakt zum Unternehmen, lud Vertreter zu Gesprächen nach Berlin ein und freut sich über den positiven Ausgang der gemeinsamen Anstrengungen.
Bei einem Ausschluss aus dem EEG-Rabattsystem wäre die Wettbewerbsfähigkeit des Betriebes aus der Recyclingbranche, der unter hohem Energieverbrauch aus Recyclingmaterial hochwertige Kunststoffe herstellt, massiv geschmälert worden, sagt der CDU-Politiker. Rund 100 Arbeitsplätze am Standort Niedergebra hätten somit auf dem Spiel gestanden.
Die Beibehaltung der Umlage-Rabatte für die Recyclingbranche trägt dazu bei, wettbewerbsfähige Industriearbeitsplätze in Nordthüringen zu sichern, sagt Abgeordneter Manfred Grund. Im Koalitionsvertrag hätten sich CDU, CSU und SPD dazu bekannt, auch im Rahmen der Energiewende die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie, insbesondere der energieintensiven Unternehmen, nicht zu gefährden und sich für den dauerhaften Erhalt industrieller Arbeitsplätze einzusetzen, so der Abgeordnete.
Mit ihren rund 100.000 Beschäftigten ist die Recyclingbranche ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Deutschland, der nicht nur unter beschäftigungspolitischen sondern nach Grunds Worten auch unter klima- und umweltpolitischen Gesichtspunkten Berücksichtigung verdient. So hat die Kunststoffproduktion aus Recyclingmaterial eine erheblich vorteilhaftere CO2-Bilanz als die Produktion von Kunststoff aus Erdöl. Die Begünstigung der Kunststoffproduktion aus Recyclingmaterial entspricht folglich auch den politischen Zielen der Energiewende und des Klimaschutzes.
Autor: redBundestagsabgeordneter Manfred Grund betont, dass diese Lösung für die nordthüringische Wirtschaft und den Erhalt von Industriearbeitsplätzen in der Region von großer Bedeutung ist.
Unter den Unternehmen aus 68 Wirtschaftszweigen, die wegen des hohen Strombedarfs für ihre Produktionsabläufe auch weiterhin im Rahmen des EEG-Gesetzes privilegiert werden, ist auch der mtm plastics GmbH in Niedergebra. Abgeordneter Grund hielt im Vorfeld der Brüsseler Verhandlungen Kontakt zum Unternehmen, lud Vertreter zu Gesprächen nach Berlin ein und freut sich über den positiven Ausgang der gemeinsamen Anstrengungen.
Bei einem Ausschluss aus dem EEG-Rabattsystem wäre die Wettbewerbsfähigkeit des Betriebes aus der Recyclingbranche, der unter hohem Energieverbrauch aus Recyclingmaterial hochwertige Kunststoffe herstellt, massiv geschmälert worden, sagt der CDU-Politiker. Rund 100 Arbeitsplätze am Standort Niedergebra hätten somit auf dem Spiel gestanden.
Die Beibehaltung der Umlage-Rabatte für die Recyclingbranche trägt dazu bei, wettbewerbsfähige Industriearbeitsplätze in Nordthüringen zu sichern, sagt Abgeordneter Manfred Grund. Im Koalitionsvertrag hätten sich CDU, CSU und SPD dazu bekannt, auch im Rahmen der Energiewende die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie, insbesondere der energieintensiven Unternehmen, nicht zu gefährden und sich für den dauerhaften Erhalt industrieller Arbeitsplätze einzusetzen, so der Abgeordnete.
Mit ihren rund 100.000 Beschäftigten ist die Recyclingbranche ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Deutschland, der nicht nur unter beschäftigungspolitischen sondern nach Grunds Worten auch unter klima- und umweltpolitischen Gesichtspunkten Berücksichtigung verdient. So hat die Kunststoffproduktion aus Recyclingmaterial eine erheblich vorteilhaftere CO2-Bilanz als die Produktion von Kunststoff aus Erdöl. Die Begünstigung der Kunststoffproduktion aus Recyclingmaterial entspricht folglich auch den politischen Zielen der Energiewende und des Klimaschutzes.

