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Di, 20:55 Uhr
06.05.2014

6. Kyffhäusersingen auf dem Burghof

Das Kyffhäusergebirge war von jeher ein traditionsreiches Sängergebiet gewesen. Und so trifft man sich auch dieses Jahr wieder. Hier Ihre Nordthüringer Online-Zeitungen mit den Einzelheiten...

Bereits im Mittelalter waren Rothenburg, Mittelburg und Oberburg, sowie die Kaiserpfalz Tilleda ein reiches Betätigungsfeld für den Minnegesang. Zu Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Rothenburg zum Gründungsort der ersten Sängerverbindung in Mitteldeutschland: dem „Rothenburger Sängerverein“. 1843 von den Liedertafeln Artern, Frankenhausen, Heringen, Kelbra, Kindelbrück, Nordhausen und Sondershausen ins Leben gerufen, führte die Gründung der Vereinigung zur Bildung weiterer Gesangvereine in der näheren Umgebung. Zum Gesangsfest traf man sich fortan auf dem Kyffhäuser, oder zu dessen Füßen in Frankenhausen oder Sondershausen.

6. Kyffhäusersingen auf dem Burghof (Foto: privat) 6. Kyffhäusersingen auf dem Burghof (Foto: privat)

2005 nahm der damalige Hainleite-Sängerkreis diese Tradition wieder auf und führte das 1. Burghofsingen durch. Nun heißt der Sängerkreis Kreischorverband Nordthüringen e.V. und in diesem Jahr wird zum nunmehr 6. Kyffhäusersingen auf den Burghof eingeladen.

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13 Chöre haben ihre Teilnahme zugesagt und wollen am Sonntag, dem 18. Mai 2014 ab 13.00 Uhr in der Denkmalwirtschaft Burghof ihren Spaß und ihre Freude am Singen den Zuhörerinnen und Zuhörern erleb- und hörbar machen.

Somit werden ca. 320 Sängerinnen und Sänger auf der Bühne stehen. Folgende Chöre werden zuhören sein: der Frauenchor Berka, der Frankenhäuser Frauenchor, der Frauenchor des Heimatvereins Schloss Heldrungen und der Frauenchor „Harmonie“ Obergebra und die gemischten Chöre Konzertchor Nordhausen und die Frankenhäuser Heimatsänger, sowie die Männergesangvereine aus Nordhausen, Werther, Sundhausen, Neustadt/Harz und Holzsußra, sowie die Chorgemeinschaft Berka-Jecha und der Albert-Fischer-Chor aus Sondershausen.

Für eine gemütliche Stimmung vor, nach und zwischen den Chören sorgen die „Original Obereichsfeld-Musikanten“ und für das leibliche Wohl aller Gäste das Team der Denkmalwirtschaft Burghof. Der Eintritt ist frei und alle Chorliebhaberinnen und Chorliebhaber sind herzlich zum Verweilen und Zuhören eingeladen.
Autor: khh

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