Mo, 10:00 Uhr
26.01.2015
Mehr Knust in Limlingerode
Zuletzt wartete des Heringer Schloss mit einer Ausstellung zum Werk des Künstlers Paul Otto Knust auf. Da hier aber nur ein Teil seines Schaffens gezeigt werden konnte, hat es sich die Dichterstätte Sarah Kirsch zur Aufgabe gemacht, mehr von Knust's Kunst zu zeigen...
Zur Auftaktveranstaltung des Jahres 2015 in der Langen Reihe 11 in Limlingerode am Samstag, dem 31. Januar, 14.30 Uhr mit Sarah Kirschs Südharzer Heimatlandschaft, Bildervortrag von Heinke und Rolf Richter mit Musik und den Jahreszeitengedichten von Erich Kästner wird auch eine neue HausART eröffnet, die überwiegend Tierdarstellungen und einige Landschaften von Paul Otto Knust zeigt. Geboren wurde er am 10. Mai 1919 in dem Städtchen Heringen an der Helme, gestorben ist er dort am 10. Juli 2009.
Im restaurierten älteren Heringer Schloss fand 2013 eine Erinnerungsausstellung mit einer Auswahl seiner Bilder statt. Es konnte nur ein kleiner Teil seiner vielfältigen künstlerischen Arbeit gezeigt werden. Die Werke wurden der Interessengemeinschaft Schloss Heringen als Dauerleihgabe vermacht. Der Besucher sah farbige Porträts, Genreszenen, Landschaften und Stillleben aus unterschiedlichen Schaffensperioden.
Knust, der nach seinem Kunststudium vorwiegend in Halle wirkte, tat wenig, um sich als Künstler öffentlich darzustellen, obwohl er sich der Malerei und Grafik mit großer Intensität verschrieben hatte. Die Präsentation im Schloss nach seinem Tod war also als Einstieg in seine Kunstwelt gedacht, die nicht vergessen werden soll. In Limlingerode folgt jetzt die Fortsetzung.
Mehr von Knust's Kunst: in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode (Foto: Heidelore Kneffel)
In diesem Jahr, in dem Sarah Kirsch, die große Katzenfreundin, 80 Jahre geworden wäre, werden vor allem Grafiken von ihm gezeigt, die Löwen, Tiger und Leoparden in den unterschiedlichsten Haltungen darstellen, darunter mehrere Tiermütter mit ihrem Nachwuchs.
Als Hinweis darauf, dass er auch ein großer Landschaftsdarsteller war, stellt seine Enkelin ein größeres Gemälde mit einem Blick auf den Brocken als Leihgabe zur Verfügung und ein Pastell mit einem weiteren Harzmotiv. Ein nächstes Gemälde zeigt zahlreiche geflochtene Bienenkörbe in einem Unterstand auf einer Wiese, umgeben von Laubbäumen.
Mehr von Knust's Kunst: in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode (Foto: Heidelore Kneffel)
Inmitten dieser Bilderreihe befindet sich ein farbiges Selbstbildnis des Künstlers. Zwei frühe Arbeiten von 1947, also aus der Zeit, bevor er sein Kunststudium an der Kunsthoch- schule Burg Giebichenstein in Halle aufnahm, geben einen Blick auf Windehausen frei und einen in die strahlende Goldene Aue.
In den Vitrinen in der Bibliothek der Dichterstätte werden Fotografien gezeigt, die ihn in den unterschiedlichen Lebensabschnitten zeigen, und eine kleine Auswahl seiner Bücher, und zwar solche, die sich mit Kunst und Künstlern beschäftigen. Ein aufschlussreicher Lebenslauf lässt sein Leben Revue passieren.
Autor: redZur Auftaktveranstaltung des Jahres 2015 in der Langen Reihe 11 in Limlingerode am Samstag, dem 31. Januar, 14.30 Uhr mit Sarah Kirschs Südharzer Heimatlandschaft, Bildervortrag von Heinke und Rolf Richter mit Musik und den Jahreszeitengedichten von Erich Kästner wird auch eine neue HausART eröffnet, die überwiegend Tierdarstellungen und einige Landschaften von Paul Otto Knust zeigt. Geboren wurde er am 10. Mai 1919 in dem Städtchen Heringen an der Helme, gestorben ist er dort am 10. Juli 2009.
Im restaurierten älteren Heringer Schloss fand 2013 eine Erinnerungsausstellung mit einer Auswahl seiner Bilder statt. Es konnte nur ein kleiner Teil seiner vielfältigen künstlerischen Arbeit gezeigt werden. Die Werke wurden der Interessengemeinschaft Schloss Heringen als Dauerleihgabe vermacht. Der Besucher sah farbige Porträts, Genreszenen, Landschaften und Stillleben aus unterschiedlichen Schaffensperioden.
Knust, der nach seinem Kunststudium vorwiegend in Halle wirkte, tat wenig, um sich als Künstler öffentlich darzustellen, obwohl er sich der Malerei und Grafik mit großer Intensität verschrieben hatte. Die Präsentation im Schloss nach seinem Tod war also als Einstieg in seine Kunstwelt gedacht, die nicht vergessen werden soll. In Limlingerode folgt jetzt die Fortsetzung.
Mehr von Knust's Kunst: in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode (Foto: Heidelore Kneffel)
In diesem Jahr, in dem Sarah Kirsch, die große Katzenfreundin, 80 Jahre geworden wäre, werden vor allem Grafiken von ihm gezeigt, die Löwen, Tiger und Leoparden in den unterschiedlichsten Haltungen darstellen, darunter mehrere Tiermütter mit ihrem Nachwuchs. Als Hinweis darauf, dass er auch ein großer Landschaftsdarsteller war, stellt seine Enkelin ein größeres Gemälde mit einem Blick auf den Brocken als Leihgabe zur Verfügung und ein Pastell mit einem weiteren Harzmotiv. Ein nächstes Gemälde zeigt zahlreiche geflochtene Bienenkörbe in einem Unterstand auf einer Wiese, umgeben von Laubbäumen.
Mehr von Knust's Kunst: in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode (Foto: Heidelore Kneffel)
Inmitten dieser Bilderreihe befindet sich ein farbiges Selbstbildnis des Künstlers. Zwei frühe Arbeiten von 1947, also aus der Zeit, bevor er sein Kunststudium an der Kunsthoch- schule Burg Giebichenstein in Halle aufnahm, geben einen Blick auf Windehausen frei und einen in die strahlende Goldene Aue. In den Vitrinen in der Bibliothek der Dichterstätte werden Fotografien gezeigt, die ihn in den unterschiedlichen Lebensabschnitten zeigen, und eine kleine Auswahl seiner Bücher, und zwar solche, die sich mit Kunst und Künstlern beschäftigen. Ein aufschlussreicher Lebenslauf lässt sein Leben Revue passieren.

