Die nnz berichtete vor einigen Wochen über die Aufwandsentschädigungen für Mitglieder des Stadtrates und der hauptamtlichen Beigeordneten sowie Oberbürgermeister. Das hat jetzt Folgen im Stadtrat...
Karikatur Foto: Martin Höfer
So soll der Stadtrat der Stadt Nordhausen auf seiner nächsten Sitzung beschließen: "Der Oberbürgermeister wird vom Stadtrat verpflichtet, alle eventuell zu Unrecht einbehaltenen finanziellen Bezüge (Privatfahrten mit dem Dienstfahrzeug, Aufwandsentschädigungen als Aufsichtsratsmitglied etc.) der ehemaligen Oberbürgermeisterin aus deren Amtszeit umgehend einzufordern und der Stadtkasse zuzuführen."
In der Begründung heißt es: "Gemäß gesetzlicher Vorgaben hat der Oberbürgermeister bzw. die Oberbürgermeisterin derartige Bezüge der Stadtkasse zuzuführen, da deren Einbehalt als geborenes Mitglied nicht statthaft ist."
Alle Achtung
Genau so stelle ich mir einen lautstarken Auftritt vor Herr Höfer. Nun wünsche ich mir nur, Sie bleiben bis zum SCHLUSS am Ball und zwar sehr hartnäckig und vor allem ÖFFENTLICH.
Aber wie ich die Angelegenheit einschätze, müssen die weiteren Diskussionen über dieses Thema hinter verschlossenen Türen abgehalten werden. Der Bürger könnte ja ein Schlechtes Bild von den UNMORALISCHEN Verhalten einiger seiner Politiker bekommen. Eins kann ich ihnen jetzt schon sagen, Ihre Karikatur trifft ins Schwarze.
Damit möchte ich mich aber nicht einschleimen, wie man so sagt.
Jene, die zu einem SPD-Kongress führte, und auf der das berühmte Duschvideo mit Jendrickes Parteifreundin und einer frühere Landtagskandidatin entstanden ist.
Auch hier hat die FDP mutig gefragt und ist offenbar als Jendrickebettvorleger gelandet.
Es geht um die Kassiererin, die wegens eines Kassenbons fliegt ...
.... und in Nordhausen fahren Bürgermeister (SPD) und seine persönliche Referentin und Landtagskandidatin (SPD) auf Kosten der Stadtkasse (alllen Bürgern gehörend) zu einem SPD - Wahlkampfkongress.
Genehmigt hat dies wahrscheinlich die damalige Oberbürgermeisterin (SPD).
Und andernorts werden Hartz-Empfänger sanktioniert und Kassiererinnen gefeuert.