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Sa, 18:18 Uhr
26.06.2004

Grill-Bratwürste im Test

Nordhausen (nnz). Sommerzeit ist Grillzeit und die hohe Zeit der Bratwürste. Doch nicht alle Bratwürstchen sind so gesund, wie sie auf den Verpackungen aussehen. Das fand die Stiftung Warentest heraus.


Auffällige Werte von Darmkeimen und solchen, die auf Lebensmittelverderb hinweisen, fand die Stiftung Warentest bei einer Untersuchung von Grill-Bratwürsten in der Hübelkamp Bratwurst, die bei Aldi-Nord angeboten wird. Als einziges Produkt im Test lautete deshalb das Qualitätsurteil für diese Wurst „mangelhaft“.

25 abgepackte gebrühte Grill-Bratwürste, darunter vier mit Geflügelfleisch, hatte die Stiftung für die Juli-Ausgabe der Zeitschrift test auf Geruch, Geschmack, Zusammensetzung und Keime untersucht. Neben der Hübelkamp-Bratwurst fanden sich am Mindesthaltbarkeitsdatum in weiteren sechs Produkten erhöhte Keimzahlen, die einen beginnenden Verderb anzeigen. Schlütter’s Echte Original Nürnberger Rostbratwürste waren zusätzlich mit geringen Mengen von Staphylokokken, also möglichen Krankheitserregern, belastet.

16 der 25 Bratwürste waren hingegen „gut“. Am besten schnitten die Schweinefleisch-Würste von Meica Bratmaxe ab. Knapp dahinter liegen die Produkte von Brennecke, Ökoland, Zimbo Gourmet und Zimmermann. Bei den Geflügel-Bratwürstchen sind die Produkte von Gutfried und Wiesenhof jeweils „gut“. Zusätzlich zu den 25 abgepackten Bratwürstchen hatten die Tester neun lose, beim Fleischer eingekaufte Produkte untersucht. In der mikrobiologischen Prüfung schnitten sie „sehr gut“, „gut“ und „befriedigend“ ab. Zwei waren „ausreichend“; auch hier waren erhöhte Gesamtkeimzahlen ein Problem.
Autor: nnz

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