Di, 15:18 Uhr
29.06.2004
noiseGarden – Die Zweite
Nordhausen (nnz). Das Projekt noiseGarden, so wie es einst angedacht war, ist gescheitert. Weitere Hintergründe dazu in Ihrer nnz.
Tolle Bands, 200.000 bundesweit verteilte Flyer und zigtausend Plakate, ein für das breite Angebot akzeptabler Preis: Für Nordhausens Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose ist noch nicht klar, warum mit hundert abgesetzten Eintrittskarten der Vorverkauf für das Nordhäuser Alternativrock-Festival noiseGarden am kommenden Wochenende nur schleppend läuft.
Allein die – auch für Nordhausen gebuchte – Band Such a Surge habe bei einem Konzert in Braunschweig 800 Leute angelockt, und in Nordhausen hatten wir mit Beginner, Die Happy oder Mia noch mehr echte Größen der deutschen Alternativ-Rockszene. Das werden wir gründlich analysieren. Wir warten aber noch das Wochenende ab. Die Jugendlichen entscheiden oft spontan den Besuch eines Konzertes. Am Sonntag werden wir mehr wissen, sagte die Kulturamtsleiterin.
Allerdings habe man wegen der fehlenden Einnahmen aus dem Vorverkauf das Band-Aufgebot, und damit die Kosten, verringern müssen. Alles andere – auch die komplette Absage des Festivals – wäre finanziell nicht vertretbar. Die kursierenden Summen, die die Stadt angeblich zuschießen müsse, seien nicht real und zu hoch.
Werbung für das Festival sei deutschlandweit in den unterschiedlichen Medien betrieben worden, u.a. auch im Intro/MTV-Festival-Guide. Allein in der Region um Nordhausen bis hinauf in den Harz seien 30.000 Info-Blätter verteilt worden. Aber selbst der Heimfaktor – also die Nordhäuser Jugend – hat nicht gepunktet.
Das Festival ist der Höhepunkt für die jungen Leute im Nordhäuser Kulturjahr, so Frau Dr. Klose. Sie halte es trotz der bisherigen Zurückhaltung beim Kartenkauf für richtig und vernünftig, auch in Zukunft den jungen Leuten in Nordhausen gute Kultur-Angebote zu machen. Entsprechend der Bevölkerungs-Struktur in Nordhausen haben wir z.B. mit Freiluft-Chor- bzw. klassischen Angeboten natürlich den schnelleren Erfolg, so Frau Dr. Klose.
Autor: nnzTolle Bands, 200.000 bundesweit verteilte Flyer und zigtausend Plakate, ein für das breite Angebot akzeptabler Preis: Für Nordhausens Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose ist noch nicht klar, warum mit hundert abgesetzten Eintrittskarten der Vorverkauf für das Nordhäuser Alternativrock-Festival noiseGarden am kommenden Wochenende nur schleppend läuft.
Allein die – auch für Nordhausen gebuchte – Band Such a Surge habe bei einem Konzert in Braunschweig 800 Leute angelockt, und in Nordhausen hatten wir mit Beginner, Die Happy oder Mia noch mehr echte Größen der deutschen Alternativ-Rockszene. Das werden wir gründlich analysieren. Wir warten aber noch das Wochenende ab. Die Jugendlichen entscheiden oft spontan den Besuch eines Konzertes. Am Sonntag werden wir mehr wissen, sagte die Kulturamtsleiterin.
Allerdings habe man wegen der fehlenden Einnahmen aus dem Vorverkauf das Band-Aufgebot, und damit die Kosten, verringern müssen. Alles andere – auch die komplette Absage des Festivals – wäre finanziell nicht vertretbar. Die kursierenden Summen, die die Stadt angeblich zuschießen müsse, seien nicht real und zu hoch.
Werbung für das Festival sei deutschlandweit in den unterschiedlichen Medien betrieben worden, u.a. auch im Intro/MTV-Festival-Guide. Allein in der Region um Nordhausen bis hinauf in den Harz seien 30.000 Info-Blätter verteilt worden. Aber selbst der Heimfaktor – also die Nordhäuser Jugend – hat nicht gepunktet.
Das Festival ist der Höhepunkt für die jungen Leute im Nordhäuser Kulturjahr, so Frau Dr. Klose. Sie halte es trotz der bisherigen Zurückhaltung beim Kartenkauf für richtig und vernünftig, auch in Zukunft den jungen Leuten in Nordhausen gute Kultur-Angebote zu machen. Entsprechend der Bevölkerungs-Struktur in Nordhausen haben wir z.B. mit Freiluft-Chor- bzw. klassischen Angeboten natürlich den schnelleren Erfolg, so Frau Dr. Klose.

