Mi, 14:33 Uhr
30.06.2004
Festival mit Projekten
Nordhausen (nnz). Wenn auch in einer abgespeckten Version, das nioseGaren-festival wird am Wochenende starten. Verbunden mit dem Festival ist auch ein ganz besonderes Projekt. nnz mit den Einzelheiten.
Spaß und politisches Engagement – verträgt sich das? Ja, meinen die Veranstalter des 1. noiseGarden-Festivals, das am 3. Juli ab 13 Uhr auf dem Segelflugplatz Nordhausen stattfinden wird. Die Stadt Nordhausen hält Einsatz für Demokratie für eine Notwendigkeit. Deshalb treten auf dem noiseGarden-Festival nicht nur zahlreiche Bands auf. Zeitgleich informieren Organisationen aus Nordhausen und Thüringen über ihre Arbeit gegen Rechtsextremismus, Rassismus & Antisemitismus.
Die Vereine wurden in Absprache mit den Veranstaltern, der Stadt Nordhausen und der dezibel Promotion, von der Berliner Amadeu Antonio Stiftung eingeladen. Dazu gehören Schrankenlos e.V., Horizont e.V. und der Kreisverband von Die Falken aus Nordhausen, der Verein xxl! aus Mühlhausen, die Impulsstelle PRO De To (Projekte für Demokratie und Toleranz) aus Sondershausen und das Mobile Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Thüringen (MOBIT).
Die Amadeu Antonio Stiftung fördert, berät und unterstützt Organisationen und deren Arbeit gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus. Mit der Präsentation der Organisationen soll ihr Eintreten für eine demokratische Zivilgesellschaft gewürdigt und gestärkt werden.
Zum Hintergrund der Aktion: Auch in Nordhausen gibt es eine rechtsradikale Szene. Neben einer größeren Zahl meist jugendlicher, nicht organisierter Neonazis gibt es eine Gruppe von organisierten Rechtsextremen. Immer wieder kommt es zu Übergriffen auf Gaststätten, die von Migranten betrieben werden. Mit dem Festival wird ein deutliches Zeichen gegen menschenverachtende Ideologie gesetzt.
Die jüngsten Wahlerfolge rechtsextremer Parteien bei Kommunal- und Landtagswahlen in mehreren Bundesländern unterstreichen die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus. Wichtig auch: Das Erinnern an die deutsche Geschichte und das Gedenken an deren Opfer. Ein Teil der Eintrittsgelder kommt deshalb der nahe Nordhausen gelegenen KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora zu Gute.
Autor: nnzSpaß und politisches Engagement – verträgt sich das? Ja, meinen die Veranstalter des 1. noiseGarden-Festivals, das am 3. Juli ab 13 Uhr auf dem Segelflugplatz Nordhausen stattfinden wird. Die Stadt Nordhausen hält Einsatz für Demokratie für eine Notwendigkeit. Deshalb treten auf dem noiseGarden-Festival nicht nur zahlreiche Bands auf. Zeitgleich informieren Organisationen aus Nordhausen und Thüringen über ihre Arbeit gegen Rechtsextremismus, Rassismus & Antisemitismus.
Die Vereine wurden in Absprache mit den Veranstaltern, der Stadt Nordhausen und der dezibel Promotion, von der Berliner Amadeu Antonio Stiftung eingeladen. Dazu gehören Schrankenlos e.V., Horizont e.V. und der Kreisverband von Die Falken aus Nordhausen, der Verein xxl! aus Mühlhausen, die Impulsstelle PRO De To (Projekte für Demokratie und Toleranz) aus Sondershausen und das Mobile Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Thüringen (MOBIT).
Die Amadeu Antonio Stiftung fördert, berät und unterstützt Organisationen und deren Arbeit gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus. Mit der Präsentation der Organisationen soll ihr Eintreten für eine demokratische Zivilgesellschaft gewürdigt und gestärkt werden.
Zum Hintergrund der Aktion: Auch in Nordhausen gibt es eine rechtsradikale Szene. Neben einer größeren Zahl meist jugendlicher, nicht organisierter Neonazis gibt es eine Gruppe von organisierten Rechtsextremen. Immer wieder kommt es zu Übergriffen auf Gaststätten, die von Migranten betrieben werden. Mit dem Festival wird ein deutliches Zeichen gegen menschenverachtende Ideologie gesetzt.
Die jüngsten Wahlerfolge rechtsextremer Parteien bei Kommunal- und Landtagswahlen in mehreren Bundesländern unterstreichen die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus. Wichtig auch: Das Erinnern an die deutsche Geschichte und das Gedenken an deren Opfer. Ein Teil der Eintrittsgelder kommt deshalb der nahe Nordhausen gelegenen KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora zu Gute.


