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Do, 10:24 Uhr
08.07.2004

Juckenack-Weggang: Erste Reaktionen

Nordhausen (nnz). Auch in der großen Politik gibt es ab und zu noch Überraschungen. Eine solche ist Ministerpräsident Dieter Althaus mit der Vorstellung der neuen Minister und Staatssekretäre gelungen (siehe nnz von gestern). Was kommunale Politiker zum Weggang von Rektor Prof.Juckenack sagen und wie es an der FHN weitergeht, das alles mit einem Klick.


Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) findet diesen Schritt von Prof. Juckenack in erster Linie bedauerlich. Der Fachhochschule geht damit ein wichtiger erster Mann und ein guter Repräsentant verloren. Gleichzeitig drückt Barbara Rinke gegenüber der nnz die Hoffnung aus, daß ein guter Nachfolger gefunden werde und daß sich Juckenack für die Belange der Region in Sachen Umwelt- und Naturschutz einsetzen werde, wie es bislang Ministerpräsident Althaus und Wirtschaftsminister Reinholz getan hatten. Rinke denkt da in erster Linie an die Rüdigsdorfer Schweiz.

Für Landrat Joachim Claus (CDU) kam die Nachricht gestern Abend wie ein Paukenschlag. „Es gibt sie doch noch, die Überraschungen in der Politik“, so seine erste Reaktion. Wenn Prof. Juckenack nicht vergesse, aus welcher Region er komme und wenn er sich diesem Nordthüringen auch weiterhin verbunden fühle, dann sei die jetzige Entscheidung sicher nicht schlecht.

An der Fachhochschuhle Nordhausen wird indes das große Stühlerücken vorbereitet. Momentan führen die beiden Prorektoren die Geschäfte zusammen mit dem Kanzler. Doch in der Grundordnung der Hochschule steht festgeschrieben, daß ein neuer Rektor binnen drei Monaten gewählt werden muß. Gewählt werden dann auch die beiden Prorektoren, so Pressepsrecher Guido Käsgen. Der war nicht nur Pressesprecher, sondern auch persönlicher Referent von Juckenack und wurde auch überrascht. „Im ersten Moment tat es richtig weh, doch ich habe ihm natürlich gratuliert“, so seine erste Reaktion.
Autor: nnz

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