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Mo, 13:34 Uhr
12.07.2004

Talfahrt geht unvermindert weiter

Nordhausen (nnz). Dem Baugewerbe geht es immer noch schlecht. War es noch in den 90er Jahren die Konjunktur-Lokomotive, so ist davon – vor allem in Thüringen - nicht mehr viel übrig geblieben. Die nnz mit aktuellen Daten und Zahlen.


Von Januar bis April 2004 verringerte sich nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik der Umsatz in den Betrieben des Thüringer Bauhauptgewerbes um 7,9 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Im Durchschnitt Deutschlands und in den neuen Bundesländern wurde ein geringerer Rückgang um 4,4 bzw. 1,7 Prozent registriert. Der Index des Auftragseinganges, als wichtiger Frühindikator der wirtschaftlichen Entwicklung, erhöhte sich in Thüringen um 1,6 Prozent, während in Deutschland ein Rückgang um 3,8 Prozent eingetreten ist.

Mit einem Rückgang um 11,4 Prozent fiel in Thüringen im Durchschnitt der ersten vier Monate 2004 der Beschäftigtenverlust höher aus als im Durchschnitt der neuen Bundesländer. Deutschlandweit war der Rückgang der Beschäftigten geringer. Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden ging in Thüringen ein Rückgang um 11,7 Prozent zurück. In den neuen Bundesländern und in Deutschland nahm die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden geringfügiger ab.

Der Umsatz je Beschäftigten (Umsatzproduktivität) stieg in Thüringen in den ersten vier Monaten gegenüber dem Vergleichszeitraum 2003 um 3,9 Prozent (Deutschland + 4,8 Prozent). Diese Steigerung fiel um etwa die Hälfte niedriger als in der Summe der neuen Bundesländer aus.
Autor: nnz

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