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Fr, 07:26 Uhr
23.07.2004

nnz-Rückspiegel: 23. Juli 2003

Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen „von damals“ für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Rekorde, Einsparungen, Gefährdung


Rekordzahlen an der Fachhochschule
Mit einem neuen Rekord kann die Fachhochschule Nordhausen aufwarten. Bis zum heutigen Tag haben sich 821 Studieninteressenten um einen Platz an der Fachhochschule Nordhausen beworben. Insbesondere die durch Numerus clausus begrenzten Studiengänge Betriebswirtschaft, Sozialmanagement, Gesundheits- und Sozialwesen und der neue Modellstudiengang Öffentliche Betriebswirtschaft (in Zusammenarbeit mit der Verwaltungsfachhochschule Gotha) waren stark nachgefragt. Diese Studiengänge sind von fast dreifach bis vierfach überbucht. In den Studiengänge Flächen- und Stoffrecycling, Technische Informatik und Regenerative Energietechnik ist gleichfalls eine sehr gute Resonanz zu verzeichnen. Hier sind Einschreibungen noch bis zum 15. September möglich.


Einsparungen gefährden Sicherheit
Nicht immer ist es sinnvoll zu sparen. Erst recht nicht, wenn es um die Sicherheit der Bevölkerung geht. Doch dies ist anscheinend im Thüringer Strafvollzug der Fall. “Innere Sicherheit“ und dazu zählt ein effizienter und sicherer Strafvollzug „gehört zu den wichtigsten Pflichtaufgaben des Freistaats", sagte der justizpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Volker Schemmel, am Mittwoch in Erfurt. Er fordert die Thüringer Landesregierung angesichts der prekären Situation des Strafvollzugs zu sofortigem Handeln auf: „Thüringen braucht mehr Personal im Strafvollzug und zusätzliche, dem Strafvollzugsgesetz entsprechende Haftplätze. Die Regierung muss bereits in ihren Vorschlägen zum Nachtragshaushalt mehr Geld zur Verfügung stellen. An dieser Stelle dürfen aus Gründen der Sparsamkeit keine Sicherheitsrisiken eingegangen werden"...ausführlich im nnz-Archiv


Rettungsaktion für Karstgebiet
Die Erhaltung der Natur für unsere Nachfahren sollte jedem wichtig sein. Die Nordhäuser Kreisgruppe geht wiedereinmal mit gutem Beispiel voran. Mit maßgeblicher Unterstützung des Thüringer Landesverbandes des BUND ist es der Nordhäuser Kreisgruppe gelungen, eine bundesweite Informations- und Spendenaktion für den Erhalt der Gipskarstlandschaft zu initiieren. Wie die Bundesvorsitzende des Umweltverbandes, Dr. Angelika Zahrnt, mitteilte, hat sich der BUND entschlossen, mit einer großangelegten Aufklärungsaktion auf die geplante Naturzerstörung dieses Jahrtausende alten Naturwunders hinzuweisen und um Spenden zu bitten, damit dieses letzte noch zusammenhängende Gipskarstgebiet nicht dem Raubbau der Industrie zum Opfer fällt. Auf vollkommenes Unverständnis trifft dabei auch die negative Haltung der Thüringer Landesregierung, die sich bis zum heutigen Tage weigert, ein Raumordnungsverfahren zum geplanten Gipsabbau am Winkelberg einzuleiten. Obwohl das Südharzer Karstgebiet in seiner Ausprägung europaweit einmalig ist, sollen hier unersetzbare Lebensräume für bedrohte Tier- und Pflanzenarten großflächig vernichtet werden! So stehen am Winkelberg, wo zahlreiche Fledermausarten ihre Quartiere haben, 18 ha Trockenwald, Trockenrasen und Streuobstwiesen in eine lebensfeindliche Mondlandschaft verwandelt werden. Sollte es hier der Abbauindustrie gelingen, ihre zweifelhaften Pläne durchzusetzen, so käme dies einem „Dammbruch“ für die ganze Region gleich. Denn auch im Harzfelder Holz, unmittelbar am Luftkurort Neustadt, plant eine Firma aus Niedersachsen den Abbau von 73ha Fläche...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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