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Do, 18:07 Uhr
05.08.2004

Bilanz zur Halbzeit gezogen

Nordhausen/Sondershausen (nnz). Ausstellungen gibt es nicht nur in Nordhausen, auch in Sondershausen hat das Land Thüringen eine Exposition organisiert. Landesausstellung hat das und heute wurde der 40.000 Besucher begrüßt.


Der 40.000 Besuch konnte gefeiert werden. Die Sondershäuserin Christel Hauskeller besuchte heute die Landesausstellung mit Ihrer Freundin Ingrid Künne aus Jena. Beide haben sich seit langem auf die Ausstellung gefreut und waren umso glücklicher einen Katalog, signiert von Thüringens Ministerpräsidenten Dieter Althaus und einen signiert von Gunter Schoß, als Begrüßung von Dr. Konrad Scheurmann, dem Generalbeauftragtem der Landesausstellung zu erhalten. Auch zwei Eintrittskarten für die heutige Goethe-Lesung „Hinterrücks“ mit Gunter Schoß und Cornelia Schmaus im Liebhabertheater des Schlosses Sondershausen wurden vom Schauspieler Schoß persönlich überreicht.

Mit den Worten „Jetzt schon ein Erfolg“ eröffnet Scheurmann sein Halbzeitstatement. Damit wurde die 1. Landesausstellung im Jahr 2000 in Erfurt schon in der ersten Hälfte der diesjährigen Ausstellung überholt. Ein Erfolg, den es zu feiern gilt. Denn die erste erreichte in der gesamten Laufzeit und dies in der Landehauptstadt Erfurt gerade einmal 30.000 Besucher. Da muß angemerkt werden, dass auch in Sondershausen die Erwartungen der Organisatoren eigentlich nicht erfüllt wurden. Die hatten in einem Interview mit 50.000 zur Halbzeit gerechnet.

Das Scheurmann auch in Italien auf die Ausstellung in Sondershausen angesprochen wurde und viele auswärtige Kennzeichen aus den verschiedensten Bundesländern zu vermerken sind, zeigt die Werbewirkung und das Interesse am landesweiten Thema, Thüringen, Land der Residenzen. „Es ist im Grunde doch eine Ehrensache für alle Thüringer, hierher nach Sondershausen zu kommen“ , so Scheurmann.

Auch für die Stadt ist dies ein großer Erfolg. Wilhelm Schreier, 1. Beigeordneter der Stadt Sondershausen ist stolz auf die Besucherzahl und die damit verbundenen Ergebnisse in der Stadt. „Langfristige Wirkungen stellen sich ein und sind schon erkennbar; Geschäfte und Herbergsbetriebe sind’s zufrieden“ ergänzt Schreier.

„Keine Landesausstellung hat es bisher verstanden, so ziel orientiert auf Schlösser und Burgen als historische Orte hinzuweisen“ verweist Dr. Helmut Eberhard Paulus, Direktor der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten. Dies sei nicht nur der Thematik der Ausstellung zu verdanken sondern auch dem Team, das diese Ausstellung umsetzte. Nur die gute Kooperation mit der Stadt im Vorfeld hat den Umfang der Sanierungen in der Stadt möglich gemacht. „Andere Städte sollen es dem Vorbild von Sondershausen nachmachen – die Stiftung ist bereit.“ so der Aufruf von Paulus. Auf die Frage was im Nachgang mit dem wunderbar sanierten Marstall passiert, verwies Paulus auf das ihm vorliegende Nutzungskonzept des Landesmusikrates für den Marstall als Landesmusikakademie.

Gunter Schoß, Schauspieler und Botschafter der Landesausstellung findet es nicht nur für die junge Generation wichtig, „auch für seine Generation ist es sehr wichtig, dass dieser Teil der Geschichte aufgearbeitet wird“ so Schoß.

Herr von Wechmar, pensionierter Diplomingenieur aus Ohrdruf, präsentierte im Anschluss das Kirchenmodell und stellte es der Landesausstellung als Leihgabe zur Verfügung. Scheurmann freut es zu sehen, welche Auswirkungen die landesweite Ausstellung hat. Denn der Bau eines solchen Modells mit den Maßen 920 x 1080 mm; Höhe: 1250 mm, zeigt das Interesse und die Begeisterung vieler Fachinteressierten, wie Herr von Wechmar. Das Original der Kirche war 1754 bis 1760 entstanden. Der bedeutendste Schüler Gottfried Heinrich Krohnes – Johann David Weidner - der heute als einer „der besten Spätbarockarchitekten Mitteldeutschlands“ gilt, lieferte die Pläne.
Autor: nnz

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