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Do, 19:09 Uhr
05.08.2004

Bündnis für Arbeit

Nordhausen (nnz). In der neuen Krise beim Baumaschinenhersteller Nobas soll es ein neues Angebot geben. Es kommt wieder von der Geschäftsleitung und soll den Namen „Bündnis für Arbeit“ lauten.


Dieses Bündnis soll den Erhalt des Maschinenbaustandortes möglich machen, die Unternehmensleitung will in den kommenden Tagen ein entsprechendes Programm auf die Füße stellen. Grundlage dafür soll ein Gutachten sein, auf dessen Erarbeitung sich Geschäftsleitung und Betriebsrat in der vergangenen Woche geeinigt hatten.

Doch dieses Bündnis für Arbeit fordert Opfer, fast natürlich: Von den Arbeitnehmern. Auf zehn Prozent Lohn und Gehalt soll die Belegschaft verzichten. Im Gegenzug würde eine Beschäftigungsgarantie bis zum Jahr 2007 angeboten, erfuhr die nnz.

Die etwa 140 Beschäftigten der Nobas hatten in der vergangenen Woche eine Lohnkürzung bei vier Stunden mehr Arbeit pro Woche abgelehnt. Die IG Metall will erst nach Vorliegen eines Gutachtens, das sich auf die Finanzlage der Nobas konzentriert, weitere Entscheidungen treffen, sagte eine IG-Metallerin der nnz.
Autor: nnz

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