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Do, 08:03 Uhr
01.12.2016
Hilfstransport nach Mediasch aufgebrochen

Auf den Weg gemacht

1.600 Kilometer liegen vor den zehn Frauen und Männern, die am Morgen in Richtung Rumänien aufgebrochen sind. Ihr Ziel ist Mediasch, eine Stadt im rumänischen Siebenbürgen. Gut verstaut in fünf Fahrzeuge hat man auch in diesem Jahr wieder viele Spenden im Gepäck...

Auf nach Mediasch - der jährliche Spendentransport Richtung Rumänien startete in den Morgenstunden (Foto: Angelo Glashagel) Auf nach Mediasch - der jährliche Spendentransport Richtung Rumänien startete in den Morgenstunden (Foto: Angelo Glashagel)

Die wievielte Fahrt es eigentlich ist, das wusste heute morgen niemand so genau. Sicher ist, das die Verbindungen nach Rumänien noch vor der Jahrtausendwende gewachsen sind. Seitdem organisieren Diakonie, Jugendsozialwerk und der evangelische Kirchenkreis Südharz jedes Jahr vor Weihnachten eine Reise in das rumänische Mediasch, im Gepäck zahlreiche Spenden.

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Rund 400 Pakete sind es auch dieses Jahr wieder, gut verstaut in fünf Transportern von Diakonie und JuSoWe machte man sich in den frühen Morgenstunden auf den Weg in den rund 1.600 Kilometer entfernten Ort. Ebenso traditionsreich wie die Fahrt ist auch die kleine Andacht vor Abreise, die heute wieder Superintendent Andreas Schwarze übernahm.

Ein bisschen Beneide er die Reisenden, sagte der Superintendent Eingangs. Im letzten Jahr war er selber mit von der Partie, dieses Jahr tritt Frau Schwarze die Reise an. Der Besuch von Mediasch sei eine sehr bereichernde Erfahrung und auch ein kleines Abenteuer gewesen, sagte Schwarze, man habe eine Einfachheit und auch einen deutlichen Hauch von Armut spüren können. Indem man den Menschen die Hand reichte und sich mit ihnen in Gesprächen auseinandergesetzt habe, habe man auch etwas Besonderes in ihren Alltag gebracht und tiefe Fröhlichkeit verspürt. Es sei die Aufgabe der Reisenden dieses Fröhlichkeit und die Freundlichkeit Gottes mit sich zu nehmen und hinauszutragen.

Auf nach Mediasch - der jährliche Spendentransport Richtung Rumänien startete in den Morgenstunden (Foto: Angelo Glashagel) Auf nach Mediasch - der jährliche Spendentransport Richtung Rumänien startete in den Morgenstunden (Foto: Angelo Glashagel)

In Rumänien werde man schon mit Vorfreude erwartet, sagte Michael Görk, Leiter der Nordhäuser Diakonie, mit den Partnern in Mediasch verbinde einen das Altenheim, die Suppenküche und die Gemeindeschwestern, darauf liege der Fokus der Unterstützung. Um die zu realisieren hatte man nicht nur um Pakete, sondern auch um Spenden gebeten. Insgesamt kamen 3.800 Euro zusammen, fast doppelt soviel, wie im vergangenen Jahr.

Am Abend will man an der rumänischen Grenze ankommen und erst einmal Rast machen. Morgen Mittag wird man in Mediasch erwartet. Pünktlich zum Nikolaustag plant man wieder zurück in der Heimat zu sein. Was die Menschen zwischen Abfahrt und Heimkehr auf ihrer Reise erleben, wird demnächst auch wieder in der nnz zu lesen sein.
Angelo Glashagel
Autor: red

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Kommentare
othello
01.12.2016, 18:44 Uhr
10 Egomanen gehen auf Reisen
10 Christenmenschen mit 400 Paketen und vor allem der Freundlichkeit und Fröhlichkeit Gottes im Gepäck, machen sich auf, in die unendlichen Weiten der Rumänischen Wildnis. Hier erleben sie bereichernde Erfahrungen und auch ein wenig Abenteuer. Sie spüren dort die Einfachheit und Armut und bringen etwas Besonderes in deren Alltag und verspüren sogar dort Fröhlichkeit.
Die Vorfreude dort, wo man ankommt ist natürlich groß.
Diese Zusammenfassung zeigt mir nur, dass sich hier 10 Menschen auf einen Egotrip begeben, zur Stärkung ihres Selbstwertgefühls, natürlich mit der Frohen Botschaft Gottes im Gepäck.
Natürlich ist es auch ein kleiner Abenteuerkurzurlaub.
400 Pakete könnte man auch mit einem etwas größeren Transporter in das EU- Land Rumänien befördern, ohne 10 Helfer bzw. 10 Egomanen/ Missionaren.
Ich nenne diese Aktion Verschwendung von Hilfsgeldern im Interesse einer christlichen Selbstfindungsgemeinde mit Missionsauftrag,
Ex-post
01.12.2016, 22:09 Uhr
@ othello
Was leisten Sie?
Treuhänder
02.12.2016, 07:47 Uhr
Gesten
Gestern wurde im öffentlich- rechtlichen Fernsehen ein Dorf in der Nähe von Moskau gezeigt, verfallene Häuser, keine Wasseranschlüsse etc. Es sollte wahrscheinlich der Widerspruch zwischen Putins Aussage , dass das Land sinngemäß auf einem guten Weg ist und verfallenen Dörfern dargestellt werden. Verfallene Regionen und Armut sieht man auch in den USA, z. B. Detroit, in Rumänien, in Polen , in Griechenland, Italien usw. Putin sollte in diesem Zusammenhang sicherlich als Lügner dargestellt werden, ähnlich verfahren die Medien mit Trump. Eine Aussage und die wird zerpflückt. Es ist immer dasselbe Muster. Wenn sich die Medien nur immer und bei allen der politischen Akteure soviel Mühe geben würden.....

Der Hilfstransport ist sicher eine gute Sache, für einen Tag im Jahr und 364 Tage leben die Menschen in bitterster Armut.
Pe_rle
02.12.2016, 15:37 Uhr
Gretchen 80
was verlangen Sie von einem öffendlich-rechtlichem Sender??
die Wahrheit ??? ich schon lange nicht mehr
und wenn ich erlebe wie in der Vorweihnachtszeit um Spenden gebettelt wird, da wird mir ganz einfach schlecht.
Ich Spende ,wenn ich ein Bedürfnis dazu habe,und nicht auf Befehl,und nicht von der Jahreszeit abhängig.
Außerdem weiß jeder,das nicht alles von dem gespendetem ankommt.
Ich gönne die Geschenke den Kindern in Rumänien,aber einmal im Jahr ist bestimmt zu wenig
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