Mo, 10:11 Uhr
30.08.2004
Gegen Schwarzarbeit
Nordhausen (nnz). Schwarzarbeit ist kein Kavaliersdelikt, diese Aussage gilt immer noch. Mehr noch, der Schwarzarbeit wird durch den Zoll verstärkt nachgegangen. Auch in Nordhausen. Hier gibt es eine mobile Kontrollgruppe. Die nnz hat nachgefragt.
Gegen Schwarzarbeit (Foto: nnz)
Aufmerksamen Nordhäusern wird es nicht entgangen sein: In der Bahnhofstraße hat die Mobile Kontrollgruppe der Zollverwaltung ihre Zelte aufgeschlagen. Gegenwärtig arbeiten dort 17 Beamte und bekämpfen die Schwarzarbeit in der Nordthüringer Region. Die Zahl soll in den kommenden Monaten auf 38 aufgestockt werden. Davon geht der Sachgebietsleiter im Erfurter Hauptzollamt, Oberregierungsrat Reinhar Förstel, aus. Eine Entscheidung erwartet Förstel dazu in den kommenden drei bis vier Wochen. Die meisten der in Nordhausen tätigen Beamten waren zu Beginn dieses Jahres vom Arbeitsamt übernommen worden.
Bislang seien bei der Nordhäuser Behörde schon viele Anzeigen eingegangen, die den Verdacht auf Schwarzarbeit zum Inhalt haben. Tendenz steigend, wird in Erfurt bestätigt. So würden derzeit vier bis fünf Anzeigen täglich auf den Tisch in Nordhausen. Doch nicht bei jedem Verdacht werde sofort kontrolliert. Zuerst würden am Schreibtisch die notwendigen Vorarbeiten erledigt. Dazu können die Beamten auf unterschiedliche Datenbanken zurückgreifen. Im Rahmen der normalen Streifentätigkeit würden dann diese Baustellen observiert, dann könne eventuell mit einer Kontrolle vor gerechnet werden.
Ergebnisse der neuen Mobilen Kontrollgruppe gebe es bereits, doch für eine Auswertung sei es noch zu früh, hieß es aus Erfurt. Konkrete Zahlen wollen die Beamten erst im kommenden Jahr vorlegen.
Mehr Infos zur Bekämpfung der Schwarzarbeit gibt es mit diesem Link
Autor: nnz
Gegen Schwarzarbeit (Foto: nnz)
Aufmerksamen Nordhäusern wird es nicht entgangen sein: In der Bahnhofstraße hat die Mobile Kontrollgruppe der Zollverwaltung ihre Zelte aufgeschlagen. Gegenwärtig arbeiten dort 17 Beamte und bekämpfen die Schwarzarbeit in der Nordthüringer Region. Die Zahl soll in den kommenden Monaten auf 38 aufgestockt werden. Davon geht der Sachgebietsleiter im Erfurter Hauptzollamt, Oberregierungsrat Reinhar Förstel, aus. Eine Entscheidung erwartet Förstel dazu in den kommenden drei bis vier Wochen. Die meisten der in Nordhausen tätigen Beamten waren zu Beginn dieses Jahres vom Arbeitsamt übernommen worden.
Bislang seien bei der Nordhäuser Behörde schon viele Anzeigen eingegangen, die den Verdacht auf Schwarzarbeit zum Inhalt haben. Tendenz steigend, wird in Erfurt bestätigt. So würden derzeit vier bis fünf Anzeigen täglich auf den Tisch in Nordhausen. Doch nicht bei jedem Verdacht werde sofort kontrolliert. Zuerst würden am Schreibtisch die notwendigen Vorarbeiten erledigt. Dazu können die Beamten auf unterschiedliche Datenbanken zurückgreifen. Im Rahmen der normalen Streifentätigkeit würden dann diese Baustellen observiert, dann könne eventuell mit einer Kontrolle vor gerechnet werden.
Ergebnisse der neuen Mobilen Kontrollgruppe gebe es bereits, doch für eine Auswertung sei es noch zu früh, hieß es aus Erfurt. Konkrete Zahlen wollen die Beamten erst im kommenden Jahr vorlegen.
Mehr Infos zur Bekämpfung der Schwarzarbeit gibt es mit diesem Link



