Mo, 15:21 Uhr
27.09.2004
Was ist billger, was teurer?
Nordhausen (nnz). Monatlich ermitteln die Statistiker die Preise in Thüringen. Daraus wird ein Index gebildet. Wie der sich im September entwickelt hat, das und mehr erfahren Sie mit dem bekannten Klick in Ihrer nnz.
Der Verbraucherpreisindex sank nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik von Mitte August bis Mitte September 2004 um 0,4 Prozent auf einen Indexstand von 106,6 (Basis 2000 = 100). Bundesweit wird der Verbraucherpreisindex nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes um 0,3 Prozent zurückgehen. Die rückläufige Preisentwicklung in Thüringen ist insbesondere auf Preisnachlässe in den Bereichen 'Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen' (- 2,7 Prozent), 'Freizeit, Unterhaltung und Kultur' (- 1,8 Prozent), 'Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke' (- 0,8 Prozent) sowie im Bereich 'Verkehr' (- 0,6 Prozent) zurückzuführen.
Im Bereich 'Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen' sind u.a. der saisonbedingte Rückgang der Mieten für Ferienwohnungen und Häuser um mehr als ein Viertel (- 28,4 Prozent) sowie der Preisnachlass bei Pauschalreisen um 8,8 Prozent zu nennen.
Die Verbraucher mussten im letzten Monat sowohl für 'Nahrungsmittel' (- 0,9 Prozent) als auch für 'alkoholfreie Getränke' (- 0,5 Prozent) weniger bezahlen als vor Monatsfrist.
Dabei wurde das niedrigere Preisniveau vor allem bestimmt durch Preisnachlässe für Obst (- 5,1 Prozent) und Gemüse (- 4,4 Prozent). Preiswerter wurden auch Weintrauben (- 23,6 Prozent), Bananen (- 9,2 Prozent) und Tafelbirnen (- 4,7 Prozent) angeboten.
Die Gemüsepreise zwischen den einzelnen Produkten zeigten sich sehr differenziert. Während u.a. Salatgurken (- 33,5 Prozent), Kartoffeln (- 18,4 Prozent) und Zwiebeln (- 14,8 Prozent) preiswerter zu haben waren, mussten die Verbraucher u.a. für Blumenkohl (+ 25,8 Prozent), Kopfsalat (+ 22,3 Prozent), Eisbergsalat (+ 20,4 Prozent) und Tomaten (+ 11,3 Prozent) tiefer in die Tasche greifen. Ursache für das gesunkene Preisniveau im Bereich 'Verkehr' (- 0,6 Prozent) war u.a. der Preisrückgang für Kraft- und Schmierstoffe für Privatfahrzeuge um 3,1 Prozent. Die Preise für Heizöl zogen im letzten Monat um 2,6 Prozent an. Das führte dazu, dass auch die Ausgaben für 'Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe' leicht anstiegen (+ 0,1 Prozent).
Die deutlichsten Preissteigerungen gab es im September im Vergleich zum Vormonat im Bereich 'Bekleidung und Schuhe' mit 1,7 Prozent. Saisonbedingt stiegen die Preise sowohl bei Bekleidung und Bekleidungsstoffen (+ 1,8 Prozent) als auch bei Schuhen (+ 0,6 Prozent). Überdurchschnittlich zogen u.a. die Preise für Damen-Röcke (+ 13,2 Prozent), Damen-Kurzmäntel (+ 12,2 Prozent) und Damen-Jacken (+ 9,6 Prozent) an.
Wie das Thüringer Landesamt für Statistik weiter mitteilte, lag die Jahresteuerungsrate im September bei 1,7 Prozent. Im August hatte sie noch 2,1 Prozent betragen. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes wird sich der Verbraucherpreisindex im September 2004 gegenüber September 2003 voraussichtlich um 1,8 Prozent erhöhen.
Wie in den Vormonaten führten die Auswirkungen der Gesundheits- und Steuerreform sowie die Preisentwicklung am Rohölmarkt in einigen Bereichen zu den größten Preissteigerungen innerhalb des letzten Jahres, so im Bereich 'Gesundheitspflege' um 22,6 Prozent, im Bereich 'Alkoholische Getränke und Tabakwaren' um 7,2 Prozent sowie im Bereich 'Verkehr' um 2,9 Prozent. Für den Bereich 'Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe' mussten im September 2004 die Mieter 1,4 Prozent mehr finanzielle Mittel aufbringen als noch vor Jahresfrist.
In 4 der 12 Bereiche lag das Preisniveau im September 2004 unter dem des vergleichbaren Vorjahresmonats. Dazu zählen u.a. die Bereiche 'Nachrichtenübermittlung' (- 2,3 Prozent), 'Freizeit, Unterhaltung und Kultur' (- 1,2 Prozent) und 'Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke' (- 1,0 Prozent). Die rückläufige Preisentwicklung für Nahrungsmittel (- 0,9 Prozent) wird insbesondere durch Preisnachlässe für Gemüse (- 13,3 Prozent) bestimmt. So gaben die Preise u.a. für Salatgurken um 49,3 Prozent, für Kopfsalat um 44,1 Prozent, für Blumenkohl um 40,3 Prozent und für Tomaten um 32,7 Prozent nach.
Alkoholfreie Getränke waren um 1,6 Prozent preiswerter. Dabei verlief die Entwicklung zwischen den einzelnen Produkten unterschiedlich. Während Bohnenkaffee (- 13,7 Prozent), Tee (- 1,1 Prozent) sowie Orangen- (- 4,2 Prozent) und Karottensaft (- 4,4 Prozent) im Preis zurückgingen, stiegen die Preise u.a. für Kakaoerzeugnisse, Mineralwasser (+ 4,3 Prozent) und Erfrischungsgetränke mit Fruchtsaftzusätzen (+ 5,0 Prozent).
Autor: nnzDer Verbraucherpreisindex sank nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik von Mitte August bis Mitte September 2004 um 0,4 Prozent auf einen Indexstand von 106,6 (Basis 2000 = 100). Bundesweit wird der Verbraucherpreisindex nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes um 0,3 Prozent zurückgehen. Die rückläufige Preisentwicklung in Thüringen ist insbesondere auf Preisnachlässe in den Bereichen 'Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen' (- 2,7 Prozent), 'Freizeit, Unterhaltung und Kultur' (- 1,8 Prozent), 'Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke' (- 0,8 Prozent) sowie im Bereich 'Verkehr' (- 0,6 Prozent) zurückzuführen.
Im Bereich 'Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen' sind u.a. der saisonbedingte Rückgang der Mieten für Ferienwohnungen und Häuser um mehr als ein Viertel (- 28,4 Prozent) sowie der Preisnachlass bei Pauschalreisen um 8,8 Prozent zu nennen.
Die Verbraucher mussten im letzten Monat sowohl für 'Nahrungsmittel' (- 0,9 Prozent) als auch für 'alkoholfreie Getränke' (- 0,5 Prozent) weniger bezahlen als vor Monatsfrist.
Dabei wurde das niedrigere Preisniveau vor allem bestimmt durch Preisnachlässe für Obst (- 5,1 Prozent) und Gemüse (- 4,4 Prozent). Preiswerter wurden auch Weintrauben (- 23,6 Prozent), Bananen (- 9,2 Prozent) und Tafelbirnen (- 4,7 Prozent) angeboten.
Die Gemüsepreise zwischen den einzelnen Produkten zeigten sich sehr differenziert. Während u.a. Salatgurken (- 33,5 Prozent), Kartoffeln (- 18,4 Prozent) und Zwiebeln (- 14,8 Prozent) preiswerter zu haben waren, mussten die Verbraucher u.a. für Blumenkohl (+ 25,8 Prozent), Kopfsalat (+ 22,3 Prozent), Eisbergsalat (+ 20,4 Prozent) und Tomaten (+ 11,3 Prozent) tiefer in die Tasche greifen. Ursache für das gesunkene Preisniveau im Bereich 'Verkehr' (- 0,6 Prozent) war u.a. der Preisrückgang für Kraft- und Schmierstoffe für Privatfahrzeuge um 3,1 Prozent. Die Preise für Heizöl zogen im letzten Monat um 2,6 Prozent an. Das führte dazu, dass auch die Ausgaben für 'Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe' leicht anstiegen (+ 0,1 Prozent).
Die deutlichsten Preissteigerungen gab es im September im Vergleich zum Vormonat im Bereich 'Bekleidung und Schuhe' mit 1,7 Prozent. Saisonbedingt stiegen die Preise sowohl bei Bekleidung und Bekleidungsstoffen (+ 1,8 Prozent) als auch bei Schuhen (+ 0,6 Prozent). Überdurchschnittlich zogen u.a. die Preise für Damen-Röcke (+ 13,2 Prozent), Damen-Kurzmäntel (+ 12,2 Prozent) und Damen-Jacken (+ 9,6 Prozent) an.
Wie das Thüringer Landesamt für Statistik weiter mitteilte, lag die Jahresteuerungsrate im September bei 1,7 Prozent. Im August hatte sie noch 2,1 Prozent betragen. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes wird sich der Verbraucherpreisindex im September 2004 gegenüber September 2003 voraussichtlich um 1,8 Prozent erhöhen.
Wie in den Vormonaten führten die Auswirkungen der Gesundheits- und Steuerreform sowie die Preisentwicklung am Rohölmarkt in einigen Bereichen zu den größten Preissteigerungen innerhalb des letzten Jahres, so im Bereich 'Gesundheitspflege' um 22,6 Prozent, im Bereich 'Alkoholische Getränke und Tabakwaren' um 7,2 Prozent sowie im Bereich 'Verkehr' um 2,9 Prozent. Für den Bereich 'Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe' mussten im September 2004 die Mieter 1,4 Prozent mehr finanzielle Mittel aufbringen als noch vor Jahresfrist.
In 4 der 12 Bereiche lag das Preisniveau im September 2004 unter dem des vergleichbaren Vorjahresmonats. Dazu zählen u.a. die Bereiche 'Nachrichtenübermittlung' (- 2,3 Prozent), 'Freizeit, Unterhaltung und Kultur' (- 1,2 Prozent) und 'Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke' (- 1,0 Prozent). Die rückläufige Preisentwicklung für Nahrungsmittel (- 0,9 Prozent) wird insbesondere durch Preisnachlässe für Gemüse (- 13,3 Prozent) bestimmt. So gaben die Preise u.a. für Salatgurken um 49,3 Prozent, für Kopfsalat um 44,1 Prozent, für Blumenkohl um 40,3 Prozent und für Tomaten um 32,7 Prozent nach.
Alkoholfreie Getränke waren um 1,6 Prozent preiswerter. Dabei verlief die Entwicklung zwischen den einzelnen Produkten unterschiedlich. Während Bohnenkaffee (- 13,7 Prozent), Tee (- 1,1 Prozent) sowie Orangen- (- 4,2 Prozent) und Karottensaft (- 4,4 Prozent) im Preis zurückgingen, stiegen die Preise u.a. für Kakaoerzeugnisse, Mineralwasser (+ 4,3 Prozent) und Erfrischungsgetränke mit Fruchtsaftzusätzen (+ 5,0 Prozent).

