Es war in den zurückliegenden Wochen etwas ruhiger um den Albert-Kuntz-Sportpark und dessen Umbau geworden. Im Hintergrund wurde jedoch gearbeitet...
Im Albert-Kuntz-Sportpark soll sich in den nächsten Jahren kein Ball mehr verirren (Foto: nnz)Im Albert-Kuntz-Sportpark soll sich in den nächsten Jahren kein Ball mehr verirren
"Ich gehe fest davon aus, dass wir als Landkreis bis zum 9. November den Fördermittelantrag beim Land Thüringen abgeben werden. Letzte Details hatte ich gestern am Rand der Radwegeeröffnung mit Ministerin Keller besprochen", sagte Landrat Matthias Jendricke heute der nnz. In der kommenden Woche muss der Nordhäuser Stadtrat dazu noch einen entsprechenden Beschluss fassen.
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In dem Antrag sei unter anderem klar definiert, dass die Service Gesellschaft Eigentümer des AKS wird und die geplanten Investitionen vornehmen kann. Abgesichert ist nach nnz-Informationen auch der Umstand, dass zum Beispiel bei einer Insolvenz der GmbH das gesamte Areal an den Landkreis zurückfalle.
"Wir werden aus den verschiedensten Gründen mit den Planern zusammenarbeiten, die für die Stadtverwaltung die Studie erstellt haben. Dazu haben Vertreter der Service Gesellschaft bereits mehrere Gespräche geführt. Diese beinhalteten unter anderem eine aktuelle Kostenschätzung. Mit dem Verein seien weitere Details hinsichtlich der Funktionalität des Hauptgebäudes geklärt worden, sagt Jendricke.
Der Landrat geht davon aus, dass die Genehmigung der Fördermittel bis zum Jahresende möglich sein kann. Dann gehe es in die nächsten Planungsphasen sowie in die europaweite Ausschreibung sowie die sich anschließenden Vergaben. "Hierbei müssen wir äußerst akribisch arbeiten, damit eventuelle Mängel nicht zu einer unnötigen Verzögerung des Gesamtvorhabens führen", so Jendricke. Peter-Stefan Greiner
Pünktliche Fertigstellung im geplanten Kostenrahmen
wäre besser. Mir fehlt allein der Glaube. Das wiederum liegt vermutlich an meiner Erfahrung. Wie war das noch mit Humboldt und Co? Da fragt schon gar keiner mehr nach.
Da guck mal einer an. Die bösen Stadtplaner sind jetzt auf einmal die, mit denen der kreiseigene Hausmeister- und Reinigungsbetrieb den AKS ausbaut. Bis vor der Übertragung an den Kreis wurde in dieser Zeitung noch weis gemacht, dass das die bösen Verhinderer wären und von Habau die guten Planer kämen. Letztendlich setzt sich Realität und Wahrheit wohl doch durch.
Auch gut, dass Herr Jendricke die Folgen einer möglichen Insolvenz seines Großbauprojektträgers ins Spiel bringt. Das beruhigt ungemein und zeigt, dass selbst bei der politischen Chefetage im Landratsamt Stückchen für Stückchen die Realität ankommt.
Pünktliche Fertigstellung im geplanten Kostenrahmen wird es bei öffentlichen Projekten niemals geben und hat es auch noch nicht gegeben. In der Politik sitzen Leute ohne Verantwortung für ihr Handeln, siehe BER!
Das hängt aber auch ein Stück weit mit dem zeitlichen Rahmen zusammen. Da wird etwas geplant und ehe es zum Bau kommt (Finanzierung, Fördergelder usw.) vergehen da auch mal mehrere Jahre. Geplant wird aber schön weiter mit den ersten Zahlen welche dann auch schon mal 2 - 3 Jahre alt sein können. Da die Baukosten jährlich steigen, sollten auch die Planungskosten jährlich angepasst werden. Nur leider geschieht das nicht. Sobald private Investoren als Bauherren auftreten wird da besser geplant!
Muss man in dieser Klasse ein neues Stadion haben?
Ich glaube es nicht!
Wacker wird wohl nie aufsteigen, bei den querelen die es da gibt!
Das Geld kann man sicherlich auch sinnvoller einsetzen
Zum Beispiel in den Schulen, für unsere" schönen" Strassen usw.
Meine Meinung!!!
Das, was jetzt geplant wird, ist nur ein reginalligataugliches Stadion (sowas wie Meuselwitz und Halberstadt bereits haben).
Das ist kein Größenwahnsinn oder so. Es werden nur die letzten 40 Jahre Nichtstun nachgeholt, damit für Spieler und Zuschauer normale Zustände herrschen und wir uns nicht schämen müssen.
Dort könnte Wacker nicht ohne Sondergenehmigung oder weiterer Baumaßnahmen in der 3.Liga spielen.
Die Gelder, die bereit stehen, sind zweckgebunden. Entweder man baut das Stadion um oder die Gelder verfallen.
Investitionen in Straßen und Schulen hätten schon vor Jahren getätigt werden können. Und was ist passiert? Das viele Geld ist in große Investitionen geflossen.
Ein Stadion, dass so viele Jahre auf dem "Buckel" hat, hat es genauso verdient , wie vieles andere saniert zu werden, zumal das Land dafür Fördergeld bereit stellt. Das ist schon lange bekannt. In diesem AKS sind Kinder und Jugendliche die ihre Freizeit verbringen.
Von mir aus hätten sie alles abreißen können, und hinten in Bielen auf dem Feld hätten sie spielen können. Das hätte gleich den desolaten Zustand der Stadt gezeigt.
Wie noch ein paar ältere Fußballfans wissen wurden in diesem "Stadion" schon mal DDR-Oberligaaufstiegsspiele ausgetragen!
Dafür war es auch gut genug!
Warum ist es so verfallen? Das ist unser Wohlstand und unsere Freiheit!!!
Na dann nichts wie her mit der neuen Kostenschätzung!
"Diese beinhalteten unter anderem eine aktuelle Kostenschätzung." ( Zitat Jendricke)
Und? Ist die geheim, oder warum wird sie nicht veröffentlicht? Hier wird doch sonst jeder Pubs von OB Buchmann veröffentlicht, wenn er angeblich gerade mal wieder etwas falsch gemacht hat. Bei Jendricke gelten da wohl andere Gesetze, wenn es um den AKS geht?
Transparenz ist wohl offenbar nicht erwünscht. Hoffe, ich habe das Thema nicht verfehlt.