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Do, 08:13 Uhr
16.01.2020
AfD kritisiert Zustand kommunaler Immobilien:

„Stadt stellt sich eine schlechte Visitenkarte aus“

In einer Pressemeldung kritisiert die AfD-Stadtratsfraktion den desolaten Zustand des Grundstückes „Lindenhof“ am Geiersberg. Ein sonntäglicher Stadtrundgang hätte ihn dorthin geführt, sagte Fraktionsvorsitzender Jörg Prophet und hat Beweisfotos angefertigt...



Fraktionsvorsitzender Jörg Prophet sagte: „Der Zustand dieser städtischen Immobilie ist erschreckend und wirkt regelrecht abschreckend auf die Bürger. Die Stadtverwaltung als Eigentümerin stellt sich und damit der gesamten Stadt eine sehr schlechte Visitenkarte aus. Das ist extremes Negativ-Stadtmarketing.“

Die Umzäunung des Areals gleiche einer Ruine, wie auch die einst prächtige Villa selbst. „Der parkähnliche Garten ist seit Jahren verwildert und sich selbst überlassen. Betonsockel sind zerbröselt, die Umzäunung selbst ist eine gefährliche Schrottansammlung. Das Gelände ist vermüllt und komplett ungepflegt – es sind Szenen wie aus einem schlechten Gruselfilm. Wenn schon die Villa nicht erhalten werden kann, so doch zumindest das Umfeld.
Wie die Stadtverwaltung hier mit Gemein-Eigentum umgeht, lässt tief blicken, zeugt von großem und jahrelangem Desinteresse im Rathaus am Image Nordhausens und der sorglosen Einstellung zu materiellen Werten und dem historischen Erbe der Stadt“, so Herr Prophet. „Auch wenn die Stadt den Lindenhof offenbar mit Macht ‚loswerden‘ will – was die AfD nicht für gutheißt – sollte doch zumindest eine elementare Grunderhaltung gewährleistet sein. Das dürfte sich auch positiv auf den Verkaufspreis auswirken“, führte Jörg Prophet aus.

Den katastrophalen Zustand des Lindenhof-Grundstücks werde die AfD zum Anlass nehmen, um im Stadtrat eine Anfrage nach der Zukunft von wichtigen städtischen Immobilien zu stellen. „Neben dem Lindenhof beziehen wir uns auf das Thomas-Mann-Haus und das Areal des Waisenhauses“, präzisierte der Fraktionsvorsitzende. Auch die Stadtwerke fordere er angesichts des Zustands einiger Haltestellen zu verstärkten Kontrollen auf.

„Es ist kein Geheimnis, dass wir als AfD zum Schutz des Gemeineigentums und zum Zwecke von Ordnung und Sicherheit für eine neue Schwerpunktsetzung für den Außendienst des Ordnungsamtes eintreten sowie für dessen inhaltliche und personelle Stärkung. Das ‚Blitzen‘ und auch die Ahndung von kleinen Parkdelikten sollte zugunsten einer stärkeren Kontrolle des öffentlichen Raums in den Hintergrund treten. Dies – und auch eine moderate Kameraüberwachung neuralgischer Punkte – dürfte der um sich greifenden Zerstörungswut zumindest eindämmen bzw. die Identifizierung der Verursacher leichter machen.“

Das beste Beispiel sei der jüngste Vorfall mit der zertrümmerten Haltestelle in der Dr.-Robert-Koch-Straße. „Auch Graffiti auf den Fahrscheinautomaten und den weiteren Einrichtungen an den Haltestellen sollten zügig entfernt werden; unabhängig, ob der Täter gefunden werden konnte.“

„Doch wo Schatten ist, ist auch Licht – nach massiver Kritik wird die Haupttreppe des Geheges nach zig Jahren der Sperrung nun instand gesetzt“, freute sich Jörg Prophet abschließend.

Unrat (Foto: J.Prophet)
Unrat (Foto: J.Prophet)
Unrat (Foto: J.Prophet)
Unrat (Foto: J.Prophet)
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