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Fr, 12:11 Uhr
17.01.2020
SWG Nordhausen baut Objektmanagement GmbH auf

Eigene Betriebshandwerker an den Start bringen

„Mit unserer Tochtergesellschaft wollen wir mit eigenen Betriebshandwerkern verlässlicher für unsere Mieter werden. Das ist unsere Antwort auf den Fachkräftemangel im Handwerk“, sagte SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan in einer Presseinformation des Wohnungsunternehmens...

Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) hat ein Tochterunternehmen gegründet: die SWG-Objektmanagement GmbH. Dem Wohnungsunternehmen falle es zunehmend schwerer, Handwerkeraufträge zu vergeben, weil die Kapazitäten vieler Firmen am Limit sind, betonte Inge Klaan weiter. Das Tochterunternehmen soll deshalb langfristig das technische Gebäude- und Liegenschaftsmanagement ausschließlich für die SWG erbringen.

„Der Aufbau des Tochterunternehmens wird uns die nächsten Jahre begleiten“, erläuterte Klaan weiter. In einem ersten Schritt sollen in den kommenden Wochen fünf neue Mitarbeiter mit handwerklichen Fähigkeiten eingestellt werden. Momentan werden die Stellenausschreibungen vorbereitet. Spätestens im Februar wolle man damit an den Markt gehen, so Klaan. Gesucht werden vor allem Allrounder mit Erfahrung für den Innenausbau, vorzugsweise Gas-/Wasserinstallateure im Sanitär- und Heizungsbereich und in der Anlagentechnik und im Elektrobereich. Gerade bei kleineren Arbeiten wie Rohrbrüchen, technischen Problemen an Wasser- und Heizungsanlagen erhofft sich Klaan dadurch deutliche Vorteile, weil man mit einer eigenen Mannschaft schneller reagieren könne. Im Sommer dieses Jahres will die Tochtergesellschaft außerdem einen ersten Auszubildenden im Beruf Klempner- und Anlagentechnik einstellen. Junge Leute, die Interesse haben, sollten sich melden.

Für die Geschäftsführung der Tochtergesellschaft wurde unterdessen kein zusätzliches Personal eingestellt. Diesen Posten teilen sich SWG-Chefin Inge Klaan und Projektleiter Stefan Klaube. Klaube wird zudem im Sommer die Nachfolge von Peter Spannaus antreten und bei der SWG die Aufgaben als Technischer Leiter und Prokurist übernehmen.

Die Stadt Nordhausen ist alleinige Gesellschafterin der SWG. Der Stadtrat hatte in einer seiner letzten Sitzungen im vergangenen Jahr der Gründung der Tochtergesellschaft zugestimmt.
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Kommentare

17.01.2020, 12.50 Uhr
Sonntagsradler 2 | Klasse SWG
Das ist unsere Antwort auf den Fachkräftemangel im Handwerk“
Na dann kann es ja losgehen. Fachkräfte als Mieter haben sie ja genug zur Verfügung :-D

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17.01.2020, 14.08 Uhr
SeniorRepente | Aber da nimmt die SWG doch Fachkräfte weg?
Aber nimmt damit die SWG den Firmen nicht noch Fachkräfte weg?

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17.01.2020, 15.39 Uhr
Andreas Dittmar | Ausbildung
Benötigt man nicht einen erfahren Handwerksmeister, um Lehrlinge auszubilden ? Frau Klaan schreibt hier nur : Sie sucht Allrounder mit handwerklichen Fähigkeiten. Die Qualifikation kenne ich gar nicht. Ich kenne da nur Gewerke, wie Elektriker, Sanitärinstallateure, Tischler, Trockenbauer usw....

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17.01.2020, 16.57 Uhr
G.Auer | Nichts Neues
Man erfindet doch nur ein Modell wieder, dass es vor mehr als 30 Jahren schon gab. Da hatten die Wohnungsgesellschaften wie AWG und KWV (Vorgänger der SGW) bereits ihre eigenen Handwerkerbrigaden, um den Bedarf an Reparaturen und Umbauten zu decken. Auf die derzeitige Arbeitskräftesituation der Handwerksfirmen muss man einfach reagieren, um die Mieter nicht wochenlang auf Reparaturen vertrösten zu müssen. Wenn die Entlohnung stimmt, ist so ein Job sicher auch lukrativ für die Mitarbeiter , da diese nicht wie z.B. in einer Handwerkerfirma auch auf Montage arbeiten müssen, sondern maximal im Umfeld der Stadt.

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17.01.2020, 17.38 Uhr
könig_gerhard | Wer schon einmal versucht hat,
einen Handwerker selbst für kleine Reparaturen heranzubekommen, sollte die Idee der SWG eigentlich begrüßen.

Wieso gleich im ersten Kommentar wieder höhnisch auf Flüchtlinge hingewiesen wird, weiß der Himmel.

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17.01.2020, 19.59 Uhr
Röhrich2 | Cool, wenn die Entlohnung paßt,
läßt sich sicher jeder zweite Handwerker aus unserer Region von diesem Konzept überzeugen. Leider werden das alles keine jungen Burschen mehr sein.

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17.01.2020, 21.36 Uhr
KER500 | HAhA
Alles schon da gewesen!!!

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17.01.2020, 21.53 Uhr
könig_gerhard | Liebe nnz,
wenn ihr solche Probleme damit habt, Kommentare freizuschalten, die sich darauf beziehen, dass in Kommentaren zu euren Artikeln auf Biegen und Brechen Zusammenhänge zu Migranten hergestellt werden, dann schaltet doch lieber diese Kommentare nicht frei.

Was an meiner Anmerkung, dass man zu lange auf Handwerker warten muss und daher das Angebot der SWG begrüßen sollte, passte denn nicht zu dem Artikel, dass die SWG Handwerker einzustellen beabsichtigt?
Und was war daran falsch, zu hinterfragen, warum sofort wieder die Migrationsfrage damit in Verbindung gebracht werden muss?
IHR habt doch Sonntagsradlers Beitrag als angemessen freigegeben. Warum nicht den meinen?

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18.01.2020, 00.11 Uhr
Spätzlevernichter | @König Gerhardt...
cool bleiben... das ist die NNZ...und 90% der paar Kommentatoren hier sind nunmal fremdenfeindlich und/oder AFD-Mitglieder....ich schiebe das immer auf fehlende Erfahrung...

Ich find es jedenfalls ok, wenn die SWG Arbeitsplätze schafft.

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18.01.2020, 07.48 Uhr
Sonntagsradler 2 | Moin könig_gerhard und Spätzlevernichter
Ich weiß ja nicht was Ihre Computerbildschirme für Kommentarsätze von den Anderen anzeigt, dass ihre Tastatur immer gleich versucht mit den Buchstaben in der Reihenfolge M+i+g+r+a+t+i+o+n und A+F+ D zu kommentieren bzw. einen Bezug herstellen wollen.
Ich kenne einen PC Fachmann der sich mit der Software und der Einstellung des Monitor auskennt:-D
Normal ist das nicht.

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18.01.2020, 08.15 Uhr
Jäger53 | Betriebshandwerker
Zu DDR Zeiten gab es das schon und wird jetzt wieder neu erfunden.

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18.01.2020, 08.21 Uhr
Andreas Dittmar | Cool bleiben......
Also SWG-Mieter und Fachkräfte = Migrationsfrage und das ist ja sowas von böse. Manchmal ist wohl Begriffsparanoia am Werk.

Ich baue mal auf den letzten Satz vom Sonntagsradler auf. So ein kommunales Unternehmen könnte gerade jenen Leuten eine bzw. die zweite Chance geben, welche auf dem normalen Arbeits- Lehrstellenmarkt schwerer vermittelbar sind. Dazu sind die Bestandswohnungen aus meiner Sicht gut geeignet. Es fallen immer mal Reparaturen aller Art bis hin zu Malerarbeiten und auch Pflege der Außenanlagen an. Auch könnte man ein oder zwei Wohnungen für Trockenübungen zur Ausbildung vorhalten.

Mich stört eben der Begriff Allrounder mit Erfahrungen/handwerklichen Fähigkeiten. Handwerker/Meister mit abgeschlossener Berufsausbildung ist für den ersten Start die bessere Wahl. Gerade wenn man auch ausbilden will, braucht man die Qualifikationen dafür.

Ich finde diese Idee auch nicht schlecht. Der Focus sollte auf den Zweck ausgerichtet sein und nicht auf etwaige Fördermöglickeiten.

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18.01.2020, 08.51 Uhr
könig_gerhard | Verzeihen Sie bitte, lieber Sonntagsradler,
ich möchte mich nachhaltig bei Ihnen entschuldigen, wenn Sie dieses eine Mal mit dem süffisanten Verweis "Facharbeiter" ausnahmsweise mal keine Migranten gemeint haben sollten.
Das kann ja keiner ahnen.

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18.01.2020, 09.08 Uhr
andreaspaul | @Spätzlevernichter ich mache mir Sorgen
um ihre soziale Kompetenz und ihre Gesundheit.
Das Urteilsvermögen muss durch ständige Merkel CDU/ SPD Manipulation im letzten Jahrzehnt stark gelitten haben.
>90% der paar Kommentatoren hier sind nunmal fremdenfeindlich und/oder AFD-Mitglieder....ich schiebe das immer auf fehlende Erfahrung...<
Wie kann man sonst sowas erklären??
Vielleicht sind Sie Meinungsträger der CDU/SPD und sehen voller Grauen dem Ende entgegen(bei der SPD bundesweit< 10%)?? Hier kommen allerdings seit der Merkelagenda nur "Phrasen" und "Heisse Luft".Dann wäre ihre Verzweiflung "mit sowas"natürlich verständlich.

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18.01.2020, 09.54 Uhr
Wolfi65 | Vieles wird nach 30 Jahren neu erfunden @Jäger53
Das schlimme ist nur an der Sache, dass man den Leuten das als neu verkaufen will.
Man feiert Sachen, die in der BRD Scheindemokratie nach der Wiedervereinigung erst abgeschafft wurden, weil Überbleibsel aus der DDR und jetzt mit großen Elan wieder eingeführt werden sollen.
Irgendwie kann da bei gelernten DDR Bürgern keine Freude aufkommen.

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18.01.2020, 11.26 Uhr
Isolda | Am Wesen der Artikelaussage vorbei
Die SWG reagiert auf ein Problem. Mit den vorhandenen Möglichkeiten und und personellen Ressourcen in der Region.
Liebe Mitkommentierende, worin sehen (einige von Ihnen) hier das Problem? Und warum entrüstet es Sie so, dass dabei auf Strategien zurückgegriffen wird, die so oder ähnlich bereits bestanden? Das ist nicht verwerflich! Und auch nicht der Ton des Artikels.
@ Andreas Dittmar: Ich vermute, dass Sie die Bezeichnung "Allrounder" durchaus kennen und wissen, dass es sich um Menschen mit verschiedenen Fähigkeiten handelt. Warum stellen Sie sich begriffsstutzig?
@Sonntagsradler 2
Bleiben Sie doch in Ihren Kommentaren mal sachlich - oder lassen Sie die Kommentare einem Sonntagsradler im wahrsten Sinne des Wortes entsprechen.

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18.01.2020, 11.40 Uhr
shershen834 | Wolfi
Natürlich waren manche Dinge von früher besser als heute.
Viele Behörden und Unternehmen gehen wieder dazu über ,
Eigenwerkstätten oder Servicebereiche,welche vor 30 Jahren abgeschafft wurden ,wieder neu aufzustellen.
Hierfür gibt es vielerlei Gründe , auf jeden Fall ist dies ergebnisorientierter als die ständigen Vergaben an Aussenstehende .
In der jetzigen Situation ist dies auch durch den Handwerkermangel und aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten besser.
Die Servicezeiten verkürzen sich dadurch auch erheblich und die Unabhängigkeit steigt .
Ich denke dieses Umschwenken ist den Erfahrungen der letzten 30 Jahre geschuldet . Im Nachhinein ist man immer schlauer , nur dann muß man auch darauf reagieren.
Die SWG tut das und verbessert damit die Zufridenheit der Mieter.
Und das mit den Allroundern ist eigentlich das , was einen guten Hausmeister auszeichnen sollte . Fachkraft für alles kann keiner sein , aber umfassende handwerkliche Fähigkeiten sind hier schon erforderlich.

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18.01.2020, 13.14 Uhr
Andreas Dittmar | Natürlich kenne ich den Begriff @Isolda
Fehler sind menschlich, können aber auch zu Schäden/Versicherungsfällen führen . Dann fragt die Versicherung nicht "Konnte er das?" sondern "Durfte er das ? (Qualifikationen, Berechtigungen, Ausbildung)"

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18.01.2020, 14.02 Uhr
Sonntagsradler 2 | @Isolda / Ein berühmter Politiker äußerte sich mal...
… „Ich kann ihre Frage nicht ganz verstehen…“
In diesen Bezug möchte ich Sie ganz Sachlich fragen, was mit Ihren Kommentar zum Sachlichkeitsbezug meiner Kommentare meinen? Und wo kein Sachlichkeit zu einen Artikel oder zu einen Kommentar bestehen soll?

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