Unerträgliche Zustände am Kinderspielplatz in Osterode
Kinder protestieren gegen Verkehrsrowdies
Das Problem ist seit nunmehr drei Jahren bekannt und auch offiziell angemahnt, ohne dass, wie so oft, irgendetwas passiert ist, empört sich ein Neustädter und erläutert seinen Ärger …
Die Kinder zeigen ihren Unmut (Foto: Christoph Burkert)
Christoph Burkerts Problem ist der öffentliche, gemeindeeigene Kinderspielplatz am Ortsrand des Neustädter Ortsteils Osterode. Von viel Grün umgeben, lädt die Einrichtung viele Kinder auch aus der Umgebung zum Rumtoben ein.
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Der Spielplatz liegt am Kirchstieg in Osterode, einem unbefestigten Feld- bzw. Wirtschaftsweg mit Nutzung durch den landwirtschaftlichen Verkehr, durch Besucher des benachbarten Friedhofes sowie als Verbindungsweg mit geringer Verkehrsbedeutung zur benachbarten Gemeinde Harzungen. Hier beginnt allerdings auch der Ärger der Neustädter mit den vielen Führern verschiedenster Kraftfahrzeuge, die ihrem vermutlich unantastbaren Grundrecht auf Vortrieb ungehemmt Geltung verschaffen, wie es Herr Burkert ausdrückt.
Es werden auf der unbefestigten Wegung überwiegend unangepasste Geschwindigkeiten gefahren, aus welchen sich große Gefährdungen für die spielenden Kinder ergeben. Hinzu kommen Lärm, unerträglicher Staub und herumfliegende Steine. Es ist keine Seltenheit, dass Fahrzeuge mit durchdrehenden Reifen oder sportlich driftend direkt vor dem Spielareal entlangbrettern, sagt er. Hinzu kam in den letzten Wochen noch die coronabedingte Sperrung des Platzes, so dass sich die Kleinen mit Fahrrad, Ball, etc. auf dem Fahrweg aufhalten mussten. Die Situation ist schlichtweg inakzeptabel!, schimpft Christoph Burkert.
Ordnungsgemäß ist eine Beschilderung angebracht, ein Schild Kinder 136-10 nach StVO! Doch dieses Gefahrenschild warnt lediglich vor einer Gefahr, verknüpft damit aber keine Vorschriften für das Fahrverhalten. Man sollte hier vorausschauend fahren und sich auf die Situation einstellen, z. B. indem man die Geschwindigkeit verringert. Hier kommt die Vernunft und das Verantwortungsbewusstsein der Fahrzeugführer ins Spiel, das bei sehr vielen nach Meinung der Neustädter Eltern und Kinder nicht vorhanden oder erheblich reduziert ist.
Nach Herrn Burkert Aussage sind die angesprochenen Verkehrsteilnehmer in großer Zahl einheimische Bürger, Ortskundige und Gewerbetreibende aus der nahen Umgebung, die auf den Friedhof müssen oder mal schnell die Abkürzung nutzen und dies auch mehrfach am Tage in gleicher Weise tun. Hinzu kommen die Freizeitpiloten mit Quads, ATVs, Buggys oder ähnlichem. Kürzlich, so erzählt Christoph Burkert der nnz, wurde ein Sportler gestellt, der sein Vehikel im Querdrift vor dem Spielgelände vorbeiführte. Auf die energische Ansprache nach dem Sinn der Aktion samt resultierender Beeinträchtigung gab er zur Antwort, es gut zu finden…
Von den Anwohnern wurde bereits vor zwei Jahren eine Eingabe geschrieben, alle Kinder und Erwachsene haben unterschrieben, der Antrag auf Verkehrsrechtliche Anordnung (Kirchstieg Geschwindigkeitsbeschränkung auf 10 km/h) wurde gestellt und ist bis heute dem Landratsamt vorliegend. An der Situation vor Ort hat das bisher aber nichts geändert.
Die Kinder, ihre Eltern und alle Anwohner fordern nun erneut und mit Nachdruck, endlich die unerträglichen Zustände zu beenden, damit das Spiel in ungefährdeter Umgebung ohne Lärm und Dreck stattfinden kann. Hierzu gab es jüngst einen Ortstermin mit den Räten der Ortschaft. Im Beisein von Ortsteilbürgermeister Dirk Erfurt und unter Einhaltung der Kontakt- und Hygieneregeln machten sich die Kinder jetzt Luft. Sie appellieren an die Vernunft der Autofahrer, langsam und vorsichtig zu fahren.
sind die auf dem Gehweg parkenden Anwohner auch kein besonders gutes Vorbild für die Kinder!! Also erst Mal an die eigene Nase fassen und dann meckern!!
Stellen Sie sich mal vor an der Stelle wäre ein Kindergarten, oder eine Grundschule..... (da ist das normal, warum dann also nicht bei einem Spielplatz??!)
Na, immer noch derselben achtlosen Meinung?!! :((
...kotzen.
Wir sind Neustädter und wohnen in der Osteröder Straße.
Tagtäglich brettern Autos mit vollem Tempo von Osterode in Neustadt rein.
Da gibt es kein Tempolimit für diese Raser.
Und am Schlimmsten sind die Holz-LKWs die zu Anteholz wollen.
Mit vollem Tempo ballern die hier rein.
Da fragt man sich,wie die mit ihrer Länge überhaupt durch die engen Kurven in Ilfeld kommen.
Auch an der Herrenwiese hier in Neustadt bis kurz vor Ortsausgang (Höhe Friedhof,Zahnarzt etc.) brettern die ungebremst durch die 30er Zone.
Keine Kontrollen,dazu ist dies ein Kurort.
Da ignoriert dies selbst der Bürgermeister,dass tagtäglich Hunderte LKWs durch den Kurort düsen ohne jegliches Tempolimit einzuhalten.
Sicher gibts sowas auch woanders,aber wenn man hier wohnt und das jeden Tag hinnehmen muss,dann reichts einem irgendwann.
Die Osteröder verstehe ich gut,da gibts teilweise nichtmal einen Gehweg.
Da muss man echt Angst haben bei diesem Gerase.
Von Kindern,egal in welchem Ort noch abgesehen.
Die LKW haben normalerweise gar nichts in einen Luftkurort zu suchen.
Die fahren Euch auf kurz oder lang alle Strassen krumm zusammen.
Aber dann kommen wieder die wirtschaftlichen Interessen.
Also Feuer frei für die 40 Tonner und weg mit den Kindern.