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Di, 07:59 Uhr
22.09.2020
SVC Damen mit Satzerfolg

Die Richtung stimmt

Auch am zweiten Spieltag waren die Nordhäuser Mädels in der Thüringenliga wieder auf Reisen, trotz einer deutlichen Verbesserung in allen Spielelementen gab es beim SV 1860 Oberweißbach durch ein 1:3 keine Punkte. Dennoch ist die Mannschaft...


näher zusammengerückt, alle acht anwesenden Südharzerinnen haben alles für- und miteinander gegeben, am Ende konnte sich für die couragierte Leistung nicht belohnt werden. In der Tabelle liegt der Südharzer VC auf Platz 10, nach erst zwei absolvierten Spieltagen liegen alle Teams noch dicht beisammen.

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Durch die lange Anreise und das Schiedsgericht in der vorangegangenen Partie über fünf Sätze fanden die Nordhäuser Mädels schwer ins Spiel, die Anfangsphase wurde schlichtweg verschlafen sodass man direkt mit 0:5 im Rückstand lag. Mit jedem Ballwechsel kehrte mehr und mehr Konzentration und damit Ruhe in die eigenen Aktionen ein, dadurch konnte der Abstand zunächst konstant und in der Folge bis auf einen Zähler (20:21) verkürzt werden.

Mehr gestatteten die Gastgeberinnen im Thüringer Wald jedoch nicht, nach einem 21:25 wurden erstmalig die Seiten gewechselt. Ein nahezu identischer Start bot sich den Zuschauern auf der zweiten Etappe, erneut sahen sich die SVC Damen einem 0:5 Punktestand gegenüber und nahmen eine Auszeit. Diese verpuffte weitgehend wirkungslos, auch in der Folge schwang auf Seiten der Gäste aus dem Südharz der Fehlerteufel zu häufig das Zepter. Unter diesen Vorzeichen war der Satz beim 8:19 bereits eine Vorentscheidung gefallen, wenig später ertönte der Schlusspfiff beim Stande von 12:25.

Spielertrainerin Madlen Trümper rüttelte ihre Mädels in der Satzpause wach, im dritten Teilabschnitt setzten die Nordthüringer Gäste die Akzente. Druckvolle Aufschläge brachten die Oberweißbacher Damen immer wieder in Bedrängnis, parallel dazu schlugen immer wieder die Südharzer Angriffsraketen auf dem Parkett ein. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wurde eine sieben Punkte Führung herausgespielt und diese souverän bis zum Ende (25:18) verteidigt.

Was im vierten Satz folgte war ein offener Schlagabtausch mit starker kämpferischer Leistung von Kapitän Madlen Trümper, Katharina Heinrich, Libera Laura Pezely, Merle Meyer, Nadine Lehmann, Carla Meyer, Michelle Klante und dem 17-jährigen Nachwuchstalent Maja Esther. Lange Zeit lagen beide Mannschaften gleichauf, kleine Punktabstände wurden umgehend wieder egalisiert, so konnten die SVC Mädels kurz vor Ultimo einen zwei-Punkte Rückstand wieder zum 22:22 ausgleichen. In den letzten Ballwechseln brachten sich die Nordhäuserinnen mit unnötigen und vermeidbaren eigenen Fehlern selbst um den Lohn der Mühen, stattdessen mussten nach 83 Minuten dem SV 1860 die Punkte überlassen werden.

Am Ende des Spieltages nicht gänzlich unzufrieden ob der gezeigten Leistung, kommentierte Spielertrainerin Trümper nach der Begegnung “Einer für alle, alle für einen“ war der kämpferische Gedanke auf dem Spielfeld. Nächste Woche können die Südharzer Schmetterlinge dann gleich doppelt punkten, zum ersten Heimspiel stehen sie sich mit dem VC Gotha und Aufsteiger USV Jena gegenüber.
Jens Moldenhawer
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