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Sa, 11:55 Uhr
03.04.2021
Modellregion Nordhausen:

Kunsthaus Meyenburg und Tabakspeicher öffnen

Im Zuge der am Dienstag beginnenden Modellregion-Phase im Landkreis Nordhausen öffnen auch die beiden städtischen Museen Kunsthaus Meyenburg und Tabakspeicher ihrer Pforten und halten interessante Ausstellungen für die (getesteten) Besucher bereit...

„Aus weiblicher Sicht – Nordhäuser Künstlerinnen“. Neue Sonderausstellung im Kunsthaus Meyenburg (Foto: ©Stadtverwaltung Nordhausen) „Aus weiblicher Sicht – Nordhäuser Künstlerinnen“. Neue Sonderausstellung im Kunsthaus Meyenburg (Foto: ©Stadtverwaltung Nordhausen)


Die beiden städtischen Museen Kunsthaus Meyenburg und Tabakspeicher öffnen in diesem Zusammenhang vom 6. bis 9. April, von 13 bis 17 Uhr, sowie am 10. April von 11 bis 16 Uhr. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, wird das Museum Flohburg aus technischen Gründen (Reparaturen sowie Ausstellungsumbau) nicht geöffnet.

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Der Zugang ist für Besucher unter folgenden Bedingungen möglich:
  • Zutritt nur mit einem max. 24 Stunden alten negativen Antigen-Schnelltest oder einem max. 48 Stunden alten negativen PCR-Test.
  • Kinder sind bis zum vollendeten 14. Lebensjahr von der verpflichtenden Vorlage eines Testergebnisses ausgenommen.
  • Alle Besucher sind zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske oder FFP2-Maske verpflichtet.
  • Begrenzung der Besucherzahl auf max. 15 Personen pro Stunde gleichzeitig.
  • Einhaltung der Abstandsregelung von 2 m durch Verteilung der Besucher auf alle
  • Ausstellungsräume, so dass es in keinem Raum zu einer Häufung der Besucher kommt. -
  • Abstandsmarkungen vor dem Kassenbereich.
  • Aufnahme der Kontaktdaten aller Besucher an der Kasse auf Einzelformularen (Name,
  • Anschrift, Telefonnummer, Datum und Uhrzeit – Kommen und Gehen) und Verwaltung bzw.
  • Vernichtung der Daten entsprechend Artikel 1 § 3 Abs. 4.
  • Kein Zutritt für Besucher, die Symptome von Covid-19 zeigen. Es gelten die Vorgaben des Landkreises Nordhausen.

In den beiden Museen sind jeweils neue Sonderausstellungen zu sehen, die bisher noch nicht eröffnet worden sind:
Ganz schön abgebrüht! – Kaffee, das schwarze Gold
Neue Sonderausstellung im Museum Tabakspeicher

Morgens weckt er die Lebensgeister, mittags verbannt er das Esskoma. Kaffee hat viele gute Eigenschaften. Kaffeetrinker leben länger! Wurde der Kaffee wirklich von einer Ziege entdeckt? In der neuen Sonderschau erfahren Sie noch vieles mehr! Die Erfolgsgeschichte des Kaffees begann als Medizin und Luxusgut. Genauso thematisiert sind die Top 10 der Kaffeeanbauländer, beliebte Kaffeesorten, die Welt der Kaffeemaschinen und die Kaffeehauskultur. Freuen Sie sich auch auf skurrile und spannende Kaffeegeschichten. Wer kennt noch den Kaffee-Mix aus DDR-Zeiten, der als „Erichs Dröhnung“ verschrien war? Nordhausen hat eine lange Kaffeetradition. Der heute so beliebte Bohnenkaffee wurde im 19. Jahrhundert nicht in jedem Haushalt getrunken. Die Wurzel der Zichorie eignete sich als preiswerter Kaffeeersatz. In Nordhausen wurde die erste Zichorienfabrik 1820 errichtet. Die erste Kaffeerösterei ist etwa hundert Jahre später in der Stadt belegt. 1930 waren es dann bereits 8 Kaffeeröstereien. Die letzte Kaffeerösterei in Nordhausen, die Firma „Drei-Streif- Kaffeerösterei GmbH“ stellte ihren Betrieb im Jahre 2000 ein. Heute werden keine Kaffeebohnen mehr in Nordhausen geröstet – seit 2005 nur noch im Museum Tabakspeicher. Verfügt das Museum doch über einen historischen Kugelkaffeeröster, der viele Jahrzehnte in Betrieb war und nach über 100 Jahren noch immer voll funktionstüchtig ist. „Staunen Sie über seltene und großartige originale Exponate aus den Nordhäuser Museumsbeständen und Leihgaben des Schlossmuseums Heringen. Lassen Sie sich entführen in die Welt dieser Gaumenfreude und Sie werden bestätigen: Jetzt brauche ich einen Kaffee!“, lädt Jürgen Rennebach, Leiter des Museums, abschließend in den Tabakspeicher ein.

„Aus weiblicher Sicht – Nordhäuser Künstlerinnen“
Neue Sonderausstellung im Kunsthaus Meyenburg

Mit Frauenpower will das Kunsthaus Meyenburg endlich ins neue Ausstellungsjahr starten. Unter dem Titel „Aus weibliche Sicht“ präsentiert die Ausstellung die 110 Werken der Nordhäuser Künstlerinnen Maria Becker-Diedelt, Margret Böning, Ilsetraut Glock, Eva Groh, Karin Kisker, Marlies Pape, Maria Schmidt-Franken, Ilse Spangenberg und Ute Zyrus.

Künstlerinnen hatten und haben es in der männlich dominierten Kunstwelt nicht einfach. Sie mussten stets darum kämpfen, Kunst machen zu dürfen. Diese grundsätzliche Problematik und Entwicklung von Frauen in der Kunst lässt sich auch in den Biografien der Nordhäuser Künstlerinnen erkennen.

„Bemerkenswert ist, dass es in Nordhausen bereits seit dem 19. Jahrhundert Künstlerinnen gab, die über die Stadtgrenzen hinaus tätig waren und manchmal auch voneinander gelernt haben. Die Ausstellung zeigt Werke von neun Nordhäuser Künstlerinnen, die zu verschiedenen Zeiten in Nordhausen tätig waren. Die Auswahl ist dabei nicht auf Vollständigkeit angelegt, sondern auf der Präsenz der Werke in der städtischen Kunstsammlung. Es gab und gibt noch weitere Künstlerinnen – wie Renate Niethammer oder Roberta Bergmann – die ihre künstlerischen Wurzeln in Nordhausen haben“, so Susanne Hinsching, Leiterin des Kusnthauses.

Die Ausstellung zeigt neun Künstlerinnen und neun Räumen mit neun verschiedenen künstlerischen Handschriften. Trotzdem gibt es einige Parallelen zu erkennen, wie die Reihe der Baummotive zeigt. Dabei waren und sind vermutlich die regionale Nähe zum Harz und die Schönheiten der Südharzer Landschaft sowie die Geschichte der über 1000-jährigen Stadt Nordhausen durchaus eine Quelle der Inspiration für die Nordhäuser Künstlerinnen sowohl zu Beginn des 20. Jahrhundert als auch heute.
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Kommentare

03.04.2021, 18.23 Uhr
Checker | Kunsthaus und Tabakspeicher öffnen wieder...
Genau darauf haben sich die Menschen schon das letzte halbe Jahr besonders gefreut.

2   |  1     Login für Vote
03.04.2021, 19.54 Uhr
grobschmied56 | Das wird auch langsam...
... Zeit! Die Rundumschläge unserer Regierigen kommen allmählich einem 'Enthauptungsschlag' gegen Kunst und Kultur gleich! Alles dichtmachen, alles zumachen!
Was soll der Quatsch? Ein ganzes Land dauerhaft schließen, weil möglicherweise vielleicht oder gar mit nicht ganz auszuschließender Wahrscheinlichkeit eventuell wer erkranken könnte. DAS IST EINFACH NUR NOCH KRANK!
Krank im Kopf.
Als Kinder waren wir - fast bei jedem Wetter unterwegs in der Umgebung. Buden bauen, Bäume besteigen (teils mit, teils ohne Obst) - in der Gegend rumstromern, erkunden, erkennen, erforschen - das war selbstverständliches Tun.
Unsere Eltern sahen das gelassen- och, laßt die Bengels mal machen...
Heute würden viele 'HELIKOPTERELTERN' von einer Ohnmacht in die andere kippen, wenn sie uns 'Jungs aus den 60'er Jahren' nachträglich beobachten könnten!
'Aach und Ooch und Igitt! Das wäre so der Dauerbegleitton. 'Die Klettern, die machen Feuer, die streifen durch die Wildnis - und alles ohne Aufsicht!
Was da alles passieren kann!!!'
Nix ist passiert. Ich hab's überlebt, und schöne Erinnerungen an eine Jugend voller Abenteuer und Freiheit.
Heute will man uns weismachen, es sei viel zu gefährlich, mehr als 2 Erwachsene in ein Museum einzulassen, was da alles passieren könne!
Den Allerwertesten lache ich mir ab, über solche Hosenschisser!
War letztes Jahr mit Dame in der 'Flohburg' zu einer Sonderausstellung. Außer uns noch 2 andere Besucher.
Wir leben noch!
Die anderen 2 sicher auch.
Liebe 'HELIKOPTER - POLITIKER', setzt Euch in einen Glaskasten, mit einem 5-Literkanister Desinfektionsmittel, einem Familien-Pack Klopapier und testet Euch 2 mal täglich, bis ihr weiße Mäuse (oder Ottifanten) seht.
Aber hört auf, Erwachsene wie Vorschulkinder zu behandeln, und schreibt einem alten Mann nicht vor, wie lange er noch zu leben hat!
Und hört bitte auf, mir vorzuschreiben, auf was ich alles verzichten muß, um noch genau 9,6 Jahre leben zu können.
Weil das, was Ihr mir vorschreiben wollt, KEIN LEBEN IST!
SONDERN NUR VON EINER GESUNDHEITSDIKTATUR ÜBERWACHTES DAHINVEGETIEREN!

5   |  2     Login für Vote
04.04.2021, 07.46 Uhr
Gehard Gösebrecht | Das war ganz wichtig
Die beiden äußerst wichtigen Institutionen zu öffnen.
Was besseres konnte den Nordhäusern nicht passieren.

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