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Mi, 09:59 Uhr
19.10.2022
ifo Institut/EconPol Europe:

Weiterbildung älterer Mitarbeiter zur digitalen Kompetenz

Ältere Arbeitnehmer können durch geeignete Weiterbildung bei digitalen Kompetenzen aufholen. Dies zeigt eine neue Studie des Forschungsnetzwerks EconPol, die diese Fähigkeiten unter verschiedenen Altersgruppen in Industriestaaten untersucht...

Zwei Drittel der internationalen Unterschiede lassen sich dadurch erklären, dass die Länder unterschiedlich stark in Kompetenzaufbau für diese Gruppe investieren. „Ältere Arbeitnehmer mit digitalen Fähigkeiten haben wesentlich bessere Beschäftigungschancen, verdienen höhere Löhne und können nicht so einfach durch Technologie ersetzt werden“, sagt Oliver Falck, Leiter des ifo Zentrums für Industrieökonomik und neue Technologien.

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„Die Politik sollte daher Anreize für Unternehmen schaffen, um mehr Weiterbildungsmaßnahmen für ältere Menschen anzubieten“, sagt Falck. Denn gerade ältere Mitarbeitende erhalten typischerweise seltener Zugang zu Weiterbildungsangeboten. In Deutschland verfügen 62 Prozent der Personen in der Altersgruppe von 55 bis 65 Jahren über digitale Grundkenntnisse – international ein überdurchschnittlicher, aber kein überragender Wert. Spitzenreiter ist Neuseeland vor den Niederlanden oder den skandinavischen Ländern.

Die Lücke bei digitalen Grundkenntnissen zwischen den Jüngeren (25–44-Jahre) und Älteren (55–65-Jahre) ist in Südkorea am größten: Während 89 Prozent der jungen Altersgruppe digitale Kenntnisse besitzt, liegt der Wert bei der alten Altersgruppe bei 26 Prozent. Weitere Länder, in denen die Lücke besonders groß ist, sind Singapur und mittel- und osteuropäische Länder wie Slowenien, Litauen und Tschechien. In Großbritannien, Norwegen, den Niederlanden, den USA, Schweden, Dänemark und Neuseeland ist der Anteil Personen mit digitalen Grundkenntnissen unter den Jüngeren über 89 Prozent, während der Abstand zur ältesten Gruppe nur 13 bis 21 Prozentpunkte beträgt. In Deutschland beträgt die Lücke zwischen Jüngeren (91 Prozent) und Älteren (62 Prozent) 29 Prozentpunkte, womit Deutschland international im oberen Mittelfeld liegt.
Autor: red

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Kommentare
Fönix
19.10.2022, 10:24 Uhr
Das wäre doch mal was für
die Führungselite unserer Verwaltung, insbesondere auch in den Finanzbehörden. Da könnten diese "Experten" lernen, wie man die Digitalisierung der eigenen Daten sinnvoll organisiert und gestaltet, ohne den eigenen Arbeitgeber ((Arbeiter, Angestellte, Unternehmer, Ruheständler) übermäßig zu belasten. Dann klappt es auch mit der Grundsteuererklärung und nach einem weiteren Fortbildungsseminar vielleicht sogar mit der qualifizierten Vorlage für die jährliche Einkommenssteuerklärung, die der Steuerpflichtige dann nur noch prüft und nur im Bedarfsfall noch Korrekturen einpflegt.

Wetten dass ...
Gehard Gösebrecht
19.10.2022, 10:45 Uhr
Ja genau
Dann bräuchte sich der oder die Rentner/in mit 80 Lenzen ohne die angesprochenen Grundkenntnisse und Freunde/Verwandte, nicht mit der Grundsteuererklärung herumärgern.
Dann könnte die teuer aus Steuergeldern bezahlte Finanzamtelite den sogenannten Steuerbürger vollkommen von der Pflicht zum Selbststudium in Sachen Finanzwesen entlasten und das machen für was man eigentlich bezahlt wird.
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